Im Gegensatz zu einem normalen Automotor ist der Aufbau eines Jettriebwerkes relativ simpel.
Auf einer bis drei (meist zwei) Wellen, die sich innerhalb eines Rohres drehen, sitzen zuerst mehrere Schaufelräder die Luft verdichten.
Dann kommt eine Brennkammer und danach wieder Schaufelräder die dem Gasstrom jene Kraft entziehen welche die Verdichter - Schaufelräder antreiben.
Die im Gasstrom verbleibende Energie kann anschließend als Antriebskraft genutzt werden.
Das EJ.200. Entwickelt und gebaut wurde/wird dieses Triebwerk von
Rolls-Royce 36% (Großbritannien), MTU 30% (Deutschland), FiatAvio 21% (Italien), ITP 13% (Spanien)
Die 620 Eurofighter Typhoon für Großbritannien, Deutschland, Italien und Spanien werden um ein Auftragsvolumen von EUR ~6,36 Mrd. mit 1.500 dieser Triebwerke ausgerüstet.
Die Luft auf dem Weg zum Triebwerk
Jettriebwerke können keinen Luftstrom verarbeiten der mit Überschallgeschwindigkeit auf die Verdichterschaufeln trifft, die Luft muß also während des Überschallfluges "abgebremst" werden um verwendbar zu sein.
Dafür wird bei vielen Konstruktionen der Lufteinlaß so konstruiert daß er verkleinert werden kann und/oder dem Luftstrom wird nach dem Lufteinlaß mehr Raum gegeben um ihn abzubremsen.
Flugzeuge deren
Einlaßöffnungen nicht flexibel verkleinert und vergrößert werden können sind daher mit der Geschwindigkeit auf etwa
Mach 2 begrenzt.
Will man Werte erreichen die darüber liegen müssen bewegliche Teile im Bereich des Lufteinlasses Verwendung finden.
Der starre Lufteinlass der F-16 beschränkt die Höchstgeschwindigkeit auf ~ Mach 2 in einem schmalen Höhenband.
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Die verstellbaren Einlässe ermöglichen dem Tornado F3 eine Höchstgeschwindigkeit von Mach 2,3.
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