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MAKS 2007 special:
Das Monster von Mikojan
Mikojan-Gurewitsh MiG-31, NATO-Code: Foxhound

von Marco "Foxhound" Friedrich für www.airpower.at

Teil 1: Vorgeschichte, Entwicklung, Erprobung Teil 2: Nachbesserungen, Avionik, Bewaffnung Teil 3: Modernisierte Versionen

Moderisierte Versionen

MiG-31B/MiG-31BS

Das Erscheinen der MiG-31B ist ebenso wie das Erscheinen der MiG-25PD mit einer Spionageaffäre verbunden. 1985 wurde Adolf Tolkatshew vom KGB verhaftet, der durch seine Tätigkeit Zugang zu geheimen Informationen hatte, die er an die USA verkaufte. Bis zu seiner Inhaftierung hatte er den Amerikanern Angaben über die Lenksysteme von MiG-29 und MiG-31 sowie der Rakete R-33 übergeben. Nach Ansicht westlicher Experten hatte Tolkatshew damit mehr Schaden angerichtet, als Wiktor Belenko, der 1976 mit seiner MiG-25P nach Japan flüchete. Die MiG-31 erhielt also beschleunigt das verbesserte Lenkwaffensystem, das für die breite Modifizierung der MiG-31M vorgesehen war, wie die modernisierte Rakete R-33S. Die funkelektronische Abwehreinrichtung wurde ebenfalls vervollkommnet. Die Serienproduktion der MiG-31B begann 1991. Im Verlauf der planmäßigen Reparaturen wurden alle früher gebauten MiG-31 auf den Stand der MiG-31B gebracht. Das umgebaute Flugzeug erhielt die Bezeichnung MiG-31BS, wobei S für Strojewoj, also ''in den Truppenteilen vorhanden'', steht.

MiG-31M

Die MiG-31M ist eine wesentlich veränderte Modifikation der Ausgangsvariante des Flugzeuges. Verändert wurden sowohl die äußere Ansicht der Maschine, als auch die Möglichkeiten der Bewaffnung. Die MiG-31M hat großflächige Flügelansatzerweiterungen gegenüber der MiG-31; der Tunnel hat ein größeres Volumen, wodurch sich das Fassungsvermögen auf 300 Liter erhöhte; die Cockpitabdeckung des WSO wurde verkleinert, um den Effekt einer verdunkelten Kabine zu erzeugen und somit das Arbeiten an den Sichgeräten zu verbessern; das Cockpit des Piloten bekam durch Einbau einer monolithischen Abdeckplatte eine größere verglaste Fläche; die Bugabdeckung der Radarantenne wurde gegenüber der Längsachse des Flugzeuges um 7 Grad nach unten geneigt, dadurch verbesserte sich der Blick aus der Pilotenkabine nach unten und nach vorn. Die Abdeckeinrichtung hatte einen größeren Durchmesser und auf der unteren Rumpfoberfläche waren für die Unterbringung der Luft-Luft-Raketen nicht mehr vier, sondern sechs Aufhängungen vorhanden. Auf die Kanone wurde gänzlich verzichtet; der Betankungsstutzen war auf der rechten Seite angebracht worden. Die Triebwerke wurden in möglichst großer Entfernung zur Längsachse des Flugzeuges angeordnet und die Fläche der Seitenruder wurde vergrößert. Bei der siebenten Vorserienmaschine wurde an den Flügelenden ein zigarrenförmiger Container mit der Apparatur der funktechnischen Abwehr eingebaut, für die Erhöhung der Flugstabilität erhielt das Heckteil des Flugzeuges Container mit einer vertikalen dreieckförmigen Fläche. Die MiG-31M hatte keine doppelte Steuerung.
Auf der MiG-31M wurde ein vervollkommneter Radar- und Waffenleitkomplex Zaslon-M installiert; zur Geräteausstattung der beiden Cockpits gehören multifunktionale Anzeigegeräte.
In das System der Waffensteuerung wurde anstelle des einziehbaren Infrarotpfeilgerätes ein optoelektronisches Sichtzielsystem und ein Laserentfernungsmesser eingebaut.
Die Bewaffnung umfasst Langstrecken-Luft-Luft-Raketen R-33S und überweite Luft-Luft-Raketen R-37. Als Mittelstreckenraketen wurden R-77 installiert und für die Nahbereichsverteidigung können R-73 mitgeführt werden.
Die Erhöhung der Startmasse des Abfangjägers wird in bestimmtem Maße durch den Einbau leistungsfähigerer Triebwerke D-30F-6M ausgeglichen.
Alle sieben MiG-31M wurden im Werk Sokol in Nizhnij-Nowgorod gebaut, dass erste Flugzeug war nur für statistische Erprobungen vorgesehen. Die zweite Maschine 051 erhob sich am 21. Dezember 1985 zum ersten Mal mit dem Testpiloten Boris Orlow und Testnavigator Leonid Popow in die Luft. Das Flugzeug 052 stürzte während der Erprobung ab, Testpilot Wladimir Gorbunow katapultierte sich erfolgreich aus der Maschine.
Die staatlichen Erprobungen der MiG-31M wurden im April 1994 mit der Vernichtung eines Übungsluftziels auf 300 Kilometer Distanz erfolgreich abgeschlossen. An solchen Erprobungen waren die Maschinen 053, 054, 055, 056 und 057 beteiligt.
Der Premiereflug der MiG-31M erfolgte im März 1992, als auf dem Flugplatz in Matshulistshe unweit von Minsk eine Demonstration neuester Flugzeugtechnik vor den Leitern der GUS-Staaten stattfand. Auch Journalisten wurden zur Demostration zugelassen und die MiG-31M war nicht mehr geheim.
Die Serienproduktion der MiG-31M konnte wegen finanzieller Probleme nicht mehr realisiert werden. Der damalige Chef der russischen Luftstreitkräfte, Generaloberst Kornukow, schloss jedoch die Modernisierung früher gebauter Abfangjäger auf das Niveau der MiG-31M nicht ganz aus.

MiG-31F

Auf dem Pariser Luftfahrtsalon 1995 wurde in der Ausstellung von MiG MAPO der dem Mehrzweckkampfflugzeug MiG-31F gewidmet war. Es wurde mitgeteilt, dass außer dem vollen Gefechtsprogramm der MiG-31 zum Abfangen von Luftzielen die neue Variante auch in der Lage ist, Bodenziele mit Hochpräzisionswaffen, die funk- oder radargesteuert und mit Laser- oder TV-Lenkung arbeiten, zu vernichten. In das Arsenal der aufgehangenen Waffen gehören auch Antiradarraketen Kh-31P, Antischiffraketen Kh-31A, Raketen zur Vernichtung von Bodenzielen Kh-29L und Kh-29T sowie freifallende Sprengbomben mit einer Masse von 1 500 kg, steuerbare Präzisionsbomben mit einer Gesamtmasse von bis zu 9 000 kg, die mit Laser oder TV geführt werden. Die Mehrzweckvariante wurde als Exportauftrag gebaut, aber bis heute nicht realisiert. Es ist vorgesehen, dass Flugzeug mit westlicher Avionik auszurüsten.

MiG-31BM

Als erkannt wurde, dass man die Su-30 nicht in ausreichender Stückzahl würde einführen können, sich die Beschaffung der Su-34 stark verzögert und die MiG-31M praktisch tot war, wurde die MiG-31BM geboren. Basis bildete der Prototyp MiG-31F.
Die Arbeiten an der MiG-31BM begannen 1997 und die erste Maschine mit der Bordnummer 58, blau, wurde am 11. Januar 1999 während der offiziellen Präsentation des Jägers der fünften Generation des internationalen Fonds für Investitionsprojekte in Shukowskij vorgestellt. Die MiG-31BM hat eine vollkommen erneuerte Geräteausstattung des Cockpits. Im vorderen Cockpit ist ein farbiges LCD-MFD installiert, auf dem die Darstellungen der taktischen Situationen von dem Bildschirm im hinteren Cockpit abgebildet werden kann. Dadurch erhält der Pilot die Möglichkeit, die Arbeit des WSO zu kontrollieren. Im hinteren Cockpit sind drei farbige LCD-MFD installiert, die u.a. der Steuerung TV-gelenkter Waffen dienen. Der neue Navigationskomplex ist in Abstimmung mit dem des Jäger MiG-29SMT entwickelt worden. Die Besonderheit des Waffenleitkomplexes besteht darin, Raketen auf Ziele zu steuern, die von anderen Flugzeugen abgefeuert wurden. In diesem Fall erscheint während der Arbeit des Radars Zaslon-M vor dem Gegner lediglich ein Flugzeug, während die anderen Jäger die Möglichkeit haben, die Ziele unter Funkstille anzugreifen. Die Erfassungsreichweite des Zaslon-M gegen Jäger beträgt 320 km und während des Erprobungen demonstrierte man, dass die MiG-31BM ein Ziel auf 280 km Distanz vernichten kann.
Statt vier sind nun sechs Unterumpfstationen für Waffen vorhanden, die durch vier Flügelstationen ergänzt werden. Die MiG-31BM kann in mehreren Bewaffnungsoptionen operieren.
  • Als Abfangjäger mit sechs R-33S oder R-37 unter dem Rumpf sowie vier R-77 unter den Flügeln. Wahlweise zwei R-40TD und zwei Zusatztanks unter den Flügeln.
  • Als Jagdbomber gegen Seeziele mit sechs Antischiffraketen Kh-31A unter dem Rumpf und zwei R-40TD sowie zwei Zusatztanks unter den Flügeln.
  • Als Wild Weasel gegen feindliche Luftabwehr mit sechs Antiradarraketen Kh-31P oder Kh-25MP/MPU unter dem Rumpf, zwei R-40TD und zwei Zusatztanks unter den Flügeln.
  • Als Bomber gegen gehärtete Ziele, die nicht durch Luftabwehr geschützt sind mit sechs steuerbaren KAB-1500 unter dem Rumpf, zwei R-40TD und zwei Zusatztanks unter den Flügeln. Oder mit acht TV-gelenkten KAB-500Kr unter dem Rumpf und unter den Flügeln sowie zwei Zusatztanks.
  • Als Jagdbomber gegen gehärtete Bodenziele mit drei TV-gelenkten Kh-29T, drei Kh-59 unter dem Rumpf, zwei TV-gelenkten Kh-59M sowie Zusatztanks unter den Flügeln.
2006 wurde die Erprobung abgeschlossen.
Die Einführung der MiG-31BM ist laut Verteidigungsministerium beschlossene Sache. Zunächst 40 Maschinen sollen auf diesen Standard gebracht werden, als Ergänzung zur Su-34. Danach werden alle restlichen MiG-31 zur MiG-31BM umgerüstet. Gemeinsam mit den Su-34 wären sie innerhalb weniger Stunden (mit Luftbetankung) an eventuelle Krisenherde verlegbar. So könnte sich die MiG-31BM im Antiterroreinsatz bewähren. Die Taktik sieht vor, das immer vier Maschinen eine Eingreifgruppe bilden. Drei Maschinen für den Kampf, eine sendet Störsignale.

MiG-31D

1987 wurden zwei MiG-31 (Bordnummern 071 und 072, blau) als Träger von Antisatellitenwaffen gebaut. Die Flugzeuge wurden auf Grundlage der MiG-31M gebaut, der Radarkomplex wurde jedoch ohne Neigung eingebaut und der Tunnel kleiner dimensioniert. Die Flugzeuge wurden für den Start einer einzigen Rakete gebaut, weshalb keine Aufhängungen für Luft-Luft-Raketen und kein Waffenleitsystem für diese vorhanden waren.
Die Flugbahn zum Abschuss einer Antisatellitenwaffe ist ähnlich der Flugbahn, die zum Erreichen von Rekordhöhen geflogen wird. Das Prinzip besteht darin, eine Rakete aus der dynamischen Dienstgipfelhöhe in die Erdumlaufbahn zu schießen. Auf dem Gipfelpunkt der Flugbahn hat der Abfangjäger eine sehr geringe Beschleunigung und eine minimale Flugstabilität. Mit dem Ziel, die Kursstabilität zu verbessern, wurden an den Flügelenden der MiG-31D vertikale dreieckförmige Oberflächen, auch Schwimmflossen genannt, angebracht.
Der Testpilot A. G. Fastowez flog als erster mit einer MiG-31D. Die MiG-31D war das letzte Flugzeug, an dessen Erprobung der Held der Sowjetunion, verdienter Testpilot der UdSSR, A. G. Fastowez, teilnahm. Er musste wegen seines Gesundheitszustandes 1990 die Arbeit als Pilot einstellen. Schon ab 1987 erlaubte man Fastowez nur noch Flüge mit Flugzeugen, die über eine Doppelsteuerung verfügen. Die MiG-31D besaß diese jedoch nicht. Der Chefpilot des OKB Mikojan, Walerij Menitzkij, ordnete jedoch an, dass ein kompliziertes Flugzeug wie die MiG-31D nur von einem Piloten der Extraklasse wie Fastowez geflogen werden sollte. Deshalb wurde in der hinteren Kabine ein Steuerknüppel eingebaut, sodass die MiG-31D formal zu einem Flugzeug mit Doppelsteuerung wurde.
Letztendlich wurde das Projekt wegen Geldmangel und Ungewissheit der Einführung der passenden Raketen eingestellt. Die beiden Maschinen stehen heute eingemottet und konserviert in Kasachstan und sollen eventuell reaktiviert und für Satellitenstarts eingesetzt werden.

MiG-31E

Auf der Grundlage einer Serienmaschine MiG-31 mit der Seriennummer 38401208786 wurde eine Demonstrationsvariante, die Exportmodifikation des Abfangjägers gebaut (Bordnummer 903, weiß).
Das Flugzeug bekam eine vereinfachte Elektronikausrüstung und wurde dadurch weniger wartungsintensive und kann mit Raketen R-33E bewaffnet werden, d.h., dass die Parameter absichtlich vermindert wurden, auch um den Preis zu drücken. Den Abfangjäger MiG-31E demonstrierte man erstmals auf der ILA 1992 in Berlin und seitdem auf allen großen Airshows, wie etwa Paris oder der MAKS in Moskau. Interesse am Kauf der MiG-31E äußerten der Iran, Syrien und Libyen zu verschiedenen Zeitpunkten. Auf Grund der vor kurzem aufgehobenen internationalen Sanktionen gegen Libyen ist nun doch zu erwarten, das Verträge über schwere Abfangjäger mit diesem Land geschlossen werden.

MiG-31FE

Die Variante MiG-31FE ist auf ausländische Bestellungen orientiert. Die Maschine wurde 1999 in Paris gezeigt. Von der MiG-31F unterscheidet sich die MiG-31FE dadurch, dass nicht die MiG-31 die Basis für die Modernisierung ist, sondern die MiG-31M, die mit dem Radarkomplex Zaslon-M und den Raketen R-33S ausgerüstet ist. Die Maschine kann in den gleichen Bewaffnungsoptionen wie die MiG-31BM eingesetzt werden, es können aber auch westliche Avionik und Waffen installiert werden, bzw. das Flugzeug kann auf NATO-Standard gebracht werden. Als mögliche Kunden werden Algerien, Libyen, Indien und China angesehen.

MiG-31LL

Die MiG-31LL mit der Bordnummer 79, rot, wird vom Luftfahrtforschungsinstitut zur Erprobung neue Schleudersitze verwendet. Auf der Stirnseite der Flügel des Flugzuges sind zigarettenförmige Container mit registrierenden Foto- und Videokameras aufgebaut und die Verglasung zwischen den beweglichen Segmenten der Haubenabdeckung des vorderen und hinteren Cockpits fehlt. Das Katapultieren erfolgt aus dem hinteren Cockpit.
Die Abkürzung steht daher für Letajutshaja Laboratorija (fliegendes Labor). Allerdings machten die Flugplatzwitzbolde Lijsij Lew (kahlköpfiger Löwe) daraus und malten zu Hevorhebung der Bezeichnung die Schnauze eines Löwen mit Glatze auf die Lufteinläufe.
Die MiG-31LL wurde auf der Moskauer Airshow 1992 gezeigt, die Löwenschnauze mit ihrem etwas makaberen Anblick zog die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich.
Zur Feier des 75. Jahrestages des Rotbanner-Forschungsinstitutes der Streitkräfte im September 1995 wurden in Akjubinsk mit der MiG-31LL ein Showkatapultieren aus dem Tiefflug veranstaltet.

Angebote und Probleme im Export

Die MiG-31E wird außerdem Algerien, Syrien und Libyen angeboten. Im Austausch gegen die alten MiG-25 sollten diese Länder "zum Sonderpreis" MiG-31E erhalten, was wohl eher damit zu begründen ist, dass sich immer noch 40 unfertige konservierte MiG-31 im Werk in Nizhnij Nowgorod befinden.
Ein Export der MiG-31E, obwohl offiziell angeboten, scheiterte bisher an Embargos bzw. politischem Druck oder schlicht und einfach der fehlenden Infrastruktur der möglichen Kunden. So ist die MiG-31E im Unterhalt um ein mehrfaches teurer als die MiG-25, ihre Technik ist komplexer. Eine MiG-31E samt Bewaffnung, Ersatzteilen und Ausbildung kostet mehr, als eine ganze Staffel MiG-29SMT. China wollte die MiG-31E in Lizenz fertigen, jedoch vergibt Russland für solche schlagkräftigen Systeme keine Lizenzen. Insofern ist man auf Ersatzteillieferungen angewiesen, die für dieses Flugzeug recht teuer sind. Darüber hinaus ist die MiG-31E selbst zu spezialisiert, und nur wenige Kunden benötigen einen reinen Abfangjäger. Das gesamte Konzept ist zu sehr auf die geografischen Bedingungen Russlands spezialisiert, das heißt auf große Weiten, breite Flugkorridore und wenig Radarabdeckung. Der gegenwärtige Status des Projektes MiG-31FE ist unbekannt.

China bestellte 1995 24 MiG-31M, die nachgefertigt werden sollten, da diese Version nur mit sieben Maschinen umgesetzt wurde. Der Kreml gab zunächst grünes Licht, zog dann jedoch das Einverständnis zurück, da die MiG-31M zu viele technische Neuerungen aufwies, die man nicht verkaufen wollte. Stattdessen bot man China die abgespeckte MiG-31E an, die jedoch noch nicht bestellt wurde.

Der Iran zeigt schon seit geraumer Zeit großes Interesse an der MiG-31E. Die vorhandenen F-14A, von denen etwa 40 mit enormem Aufwand einsatzbereit gehalten werden, müssen abgelöst werden. Derzeit (2006) scheinen die Kaufverhandlungen eher festgefahren, nicht zuletzt wegen Druck seitens der USA, die die Lieferung von Luftabwehrsystemen Tor-M1 an den Iran missbilligen.

Zukunft

MiG-31 ist und bleibt ein wichtiges Glied in Russlands Luftverteidigung. Mit entsprechenden Upgrades wird sie auch in den kommenden 20 Jahren jedes, und wirklich jedes, feindliche Objekt vom Himmel holen können.
Die Tanks der Mig-31 fassen 16,350 kg Sprit womit ein Einsatzradius von über 1.000km ermöglicht wird, welcher durch Luftbetankung gesteigert werden kann.
Foto: VVS - Aviatar

Mit einer Länge von 22,69m, einer Höhe von 6,15m, einer Spannweite von 13,46m und einem Abfluggewicht von 41t bis 46t ist die MiG-31 ein ordentlicher Brocken.
Foto: VVS - Aviatar

Die MiG-31 wurde nicht für Kurvenkämpfe konstruiert. Mit vollen Tanks ist sie auf unter 3g beschränkt. Mit zunehmender Flugdauer und geringerem Treibstoffgewicht sind bis zu 5g erlaubt.
Foto: VVS - Aviatar

Die beiden Soloviev D-30F6 leisten je 152kN Schub.
Foto: VVS - Aviatar

Die Reichweite der MiG-31 ist bei den immensen Distanzen im russischen Luftraum ein entscheidender Faktor.
Foto: VVS - Aviatar

Foto: VVS - Aviatar

Foto: VVS - Aviatar

Etwa 500 MiG-31 wurden gebaut, etwa 370 sind noch im offiziellen Inventar Russlands. Davon sollen ca. 75% aktuell im Dienst stehen.
Foto: VVS - Aviatar

Das Verhältnis zwischen Schubkraft und Luftwiderstand würde der MiG-31 theoretisch Geschwindigkeiten über Mach 3 ermöglichen. Aufgrund dann auftretender Struktur- und Triebwerksschäden ist die Höchstgeschwindigkeit auf Mach 2,83 beschränkt.
Foto: VVS - Aviatar

Foto: VVS - Aviatar

Kasachstan hat 1993 32 MiG-31B erhalten und setzt diese in der Luftverteidigung ein.
Foto: VVS - Aviatar