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Viper
ist immer hier
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mi Jan 01, 2014 12:04:06 
Titel: 1914 - 2014….
Antworten mit Zitat

erstmals, Allen ein gutes Neues Jahr…

Zitat:
….Wie wird 2014? Die Erde bleibt ein gefährlicher, unberechenbarer Ort. Der frühere US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld fabulierte bei einer Pressekonferenz einmal recht philosophisch von known unknowns und unknown unknowns, dem "bekannten Unbekannten" und den "unbekannten Unbekannten". Diese Einordnung lässt sich trefflich auf die Prognosen für die Zukunft, genauer für das Jahr 2014, anwenden. Denn über die Zukunft wissen wir recht wenig, außer, dass sie vor uns liegt…….

…..Das Jahr wird auch unbekannte Unbekannte bereithalten, Herausforderungen, die noch unabschätzbar sind. Einziges probates Gegenmittel: Resilienz, also die Schaffung von widerstandsfähigen Staaten, Gemeinden und Gesellschaften. Frei nach dem Spruch der US-Marines: Sei stets aufs Schlimmste gefasst, aber hoffe das Beste…...


http://www.wienerzeitung.at/meinungen/leitartikel/597433_Prognosen-fuer-2014.html

und hier noch der gute Martin Engelberg in der "Die Presse"..

http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/martinengelberg/1510862/Funf-Wunsche-zu-weltpolitischen-Entwicklungen-im-Gedenkjahr-2014


may all your wishes come true…and..

http://www.youtube.com/watch?v=GOo8AQCa-p4


and…

http://www.youtube.com/watch?v=D1O1W_eebIw

und nicht zu vergessen…

ein ganz aussergewöhnliches Neujahrskonzert heute..

Zum Niederknien..

http://kurier.at/kultur/musik/neujahrskonzert-2014-jubel-fuer-barenboim-im-musikverein/43.601.903


Zuletzt bearbeitet von Viper am Sa Jun 28, 2014 11:56:12, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Frank
Gast





BeitragVerfasst am: So Jan 05, 2014 01:39:35 
Titel:
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so, viper: 2014.
ich blaetere soeben durch die presse (04 01) und was sehe ich? einen neujahrsscherz! (dies kann es nur sein).
der rotzer Kurz, welche eure (sagen wir einmal gelinde) dummen
'politiker' zum 'aussenminister' machten will Oestrreichische soldaten ins ausland schicken.

nun zu den fragen (welch sich die maszgebliche welt stellt):
-hat er selbts den grundwehrdienst geleisted oder war er zivi?
-was versteht der rotzer von einsaetzen (ohne budget)?
-war er selbst als soldat im ausland?
-ist der bub auch nur ansatzweise in der lage mit Russischen od. Amerikanischen ministenr zu verhandeln (od. auch nur zu reden)?


-warum hat euer BP die Kurz nominierung nicht abgelehnt?
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: So Jan 05, 2014 10:46:16 
Titel: "Die Presse"
Antworten mit Zitat

bringt sehr gute Beiträge zum Thema Gedenkjahr 2014…

http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1513025/Zehn-Lehren-aus-dem-Ersten-Weltkrieg?direct=1513049&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=624

http://diepresse.com/home/politik/zeitgeschichte/1513049/Sonderausgabe-19142014?_vl_backlink=/home/index.do
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Winston
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Anmeldungsdatum: 27.08.2012
Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: So Jan 05, 2014 18:03:26 
Titel:
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Apropos Politiker:

Österreich hatte ja schon einige zweifelhafte Personen als Verteidigungsminister.
Aber sowas wie Kanada hatten auch wir noch nie.
Wenn man das Interview dieses Ex-Verteidigungsministers Kanadas liest hält man unsere österr. Politiker für hohe Gelehrte.

Die Weisheiten des ehemaligen kanadischen Verteidigungsministers und seine Angst vor außerirdischen Nonnen, die in Las Vegas shoppen gingen: biggrin

http://www.focus.de/panorama/welt/kanadischer-ex-minister-warnt-wenn-wir-ufos-abschiessen-droht-der-krieg-der-sterne_id_3517060.html?fbc=fb-fanpage-panorama

Vielleicht kann uns ja unser kanadischer User Frank genaueres zu den gefährlichen außerirdischen Nonnen jenseits des großen Teichs berichten. wink
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Jan 06, 2014 18:40:53 
Titel: hier ein recht
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gut geschriebener, aber ernüchtender Rückblick auf 2013 von der sicherheits- und geopolitischen Warte aus…

Zitat:


2013 – ein Jahr, das den Westen das Fürchten lehrte

30. Dezember 2013

Das vergangene Jahr wird von Historikern vielleicht einmal als das angesehen werden, in dem die amerikanische Weltordnung anfing zu bröckeln. „Irgendwann in 2013 haben wir eine neue Phase der Weltgeschichte erreicht“, schreibt der Politikwissenschaftler Walter Russell Mead. Zwar sei die Ordnung, die Amerika der eurasischen Landmasse nach dem Ende des Kalten Krieges aufgezwungen habe, keineswegs überwunden. „Aber“, so Mead, „von diesem Punkt ab müssen wir die Situation als umkämpft betrachten“. Das von Francis Fukuyama nach dem Exitus der Sowjetunion verkündete „Ende der Geschichte“ gehe seinerseits nun zuende. Die Geopolitik ist zurück.

Es gibt viele Indizien, die für diese Sicht der Dinge sprechen. Sie hängen einmal zusammen mit dem wachsenden Isolationismus von Bevölkerung und Politik in Amerika. Seit Jahren versucht Präsident Barack Obama das globale Engagement der USA zurückzufahren. Das verunsichert viele Verbündete, ob in Nahost, in Asien oder anderswo.

Und es bietet den Staaten, die schon immer unglücklich waren mit dem Arrangement der vergangenen Jahrzehnte, die Möglichkeit, den US-Einfluss zurückzudrängen und die amerikanische Weltordnung Stück für Stück auszuhöhlen.

Die wichtigsten „Herausforderer“ Amerikas sind China, Russland und der Iran. Auf ihre je eigene Art versuchen sie, das amerikanische Bündnisnetz zu beschädigen – überall dort, wo Unlust oder Geistesabwesenheit der Supermacht das ermöglichen.

Das sei zwar noch nicht die Rückkehr des Kalten Krieges, schreibt die Historikerin und Kolumnistin Anne Applebaum. „Aber die Taktiken des Kalten Krieges werden nun plötzlich wieder in einem Ausmaß angewendet, wie wir das seit dem Beginn der 80er Jahre nicht mehr gesehen haben.“

Moskau etwa hat im Frühjahr Scheinangriffe gegen Schweden geflogen, bedroht ständig die ehemals zur Sowjetunion gehörenden baltischen Republiken und hat gerade die Ukraine und Armenien mit einer Mischung aus Schmiergeldzahlung und Erpressung davon abgehalten, Assoziationsabkommen mit der EU zu unterzeichnen.

Russland hat sich in Kalter-Kriegs-Manier vor seinen Klienten in Syrien gestellt, den mordenden Präsidenten Baschar al-Assad, um weiter über einen Brückenkopf in Nahost zu verfügen. Putin macht auch keinen Hehl aus seinem Ehrgeiz, eine Sowjetunion light in der Form der „Eurasischen Union“ wieder aufleben zu lassen. Die Art, wie Moskau unabhängige Staaten in seiner Nachbarschaft kujoniert ist seit dem Zerfall des Sowjetimperiums so nicht mehr vorgekommen.

Auch China spürt: da geht wieder was. Die Ausrufung einer Luftüberwachungszone jenseits dessen, was Peking völkerrechtlich als Luftraum beanspruchen kann, stellt eine Herausforderung Amerikas dar, genauso wie der Beinahe-Zusammenstoß mit einem US-Kriegsschiff, den die chinesische Marine im selben Gebiet provozierte.

China ist wie Russland nicht in der Lage, eine kriegerische Konfrontation mit Amerika zu bestehen. Deshalb verlegen sich beide auf eine Politik der Nadelstiche, die den Glauben der US-Verbündeten an die Supermacht erschüttern sollen. Die Botschaft: Arrangiert Euch lieber mit uns, anstatt auf die Amerikaner zu setzen, die ohnehin nicht mehr Kraft und Willen aufbringen, Euch dauerhaft zu schützen.

Der Iran gehört ebenfalls zu jener revisionistischen Front. Wie China und Russland sieht sich das klerikale Regime in Teheran in einem ideologischen Wettstreit mit Amerika und fühlt sich seit der khomeinischen Revolution 1979 bedroht durch die westlichen Werte Freiheit und Demokratie, für die der „große Satan“ wie kein anderes Land steht.

Neben dieser ideologischen Prägung spielt aber auch klassisches geostrategisches Machtstreben in der Region eine Rolle. Der Iran sieht sich als Stellvertreter der Schiiten und versucht von der Hisbollah im Libanon über das Alawiten-Regime in Damaskus bis zur schiitisch dominierten Regierung im Irak eine Schiitenallanz in der Region zu schmieden, als deren natürlichen Anführer Teheran sich sieht.

Auch Amerika hat in den vergangenen Jahren viel getan, um Teheran zu stärken und die traditionellen sunnitischen Verbündeten Washingtons zu irritieren. Der von den Amerikanern herbeigeführte Sturz Saddam Husseins im Irak brachte die schiitische Mehrheit in Bagdad an die Macht, die seitdem geschickt von Teheran manipuliert und für die eigenen Zwecke beeinflusst wird.

In Syrien hat Amerika erst wenig getan, um den iranischen Klienten Baschar al-Assad zu stürzen und hat sich dann nach dem Chemiewaffeneinsatz auf einen Deal eingelassen, der Assad faktisch an der Macht lässt. Und nun sieht es danach aus, als würden die USA Teheran mit einem Atomdeal aus der Kälte holen und dem Land weit entgegenkommen, um das Nuklearprogramm ein wenig zurückzudrehen.

Der sich abzeichnende Atomdeal läuft letztlich auf eine machtpolitische Aufwertung Teherans hinaus – ohne, dass Teheran seine problematische und destabilisierende Rolle in der Region aufgeben müsste. Und so hat Washington maßgeblichen Anteil daran, dass die traditionellen sunnitischen Alliierten am Golf sich entweder, wie Saudi-Arabien, selbst mit einer Bombe absichern wollen – und somit den von den USA gestützten internationalen Normenrahmen verlassen würden. Oder sich zunehmend fragen, ob sie sich nicht besser mit Teherans Vormachtstellung arrangieren sollten, anstatt auf ein Amerika zu bauen, das von der Rolle zu sein scheint.

Natürlich haben die drei Herausforderer bisher weder genug Macht, noch verfügen sie über ein attraktives Gesellschaftsmodell, um die US-Ordnung abzulösen. Und Verbündete sind sie auch nur, solange es gegen Amerika geht –ansonsten sind sie einander nicht wohlgesonnen. Aber der Eindruck amerikanischer Schwäche und Weltabgewandtheit zeigt eben doch erste Wirkung, weil er viele kleine Staaten – die bisher unter den US-Schutzschirm geschlüpft waren – zwingt, einen Plan B auszuarbeiten.

Die Unentschlossenheit und Konsterniertheit, mit der der Westen auf die ukrainische Abwendung von Europa unter russischem Druck reagierte, zeigt auch, dass sich Amerika und Europa abgewöhnt haben, in Kategorien von Geopolitik zu denken. Also anzuerkennen, dass wir nicht in das Zeitalter global gültiger Normen eingetreten sind, sondern dass das alte, skrupellose Spiel der Staaten um Macht und Einfluss weitergeht. Und wieder an Intensität gewinnt.

In den vergangenen Jahren ist es zur intellektuellen Mode geworden, den Niedergang Amerikas zu prophezeihen. Daher ist es umso unverständlicher, dass der Westen so wenig vorbereitet zu sein scheint auf die Herausforderungen, die mit diesem Niedergang – oder besser: der Erwartung dieses Niedergangs – einhergehen.

Die multipolare Welt, von der Bundeskanzler Gerhard Schröder und Frankreichs Präsident Jacques Chirac einst träumten, ist eine Welt, in der halbstarke Schlägertypen auf dem globalen Schulhof die Kleineren mit Drohungen und Gewalt zur Gefolgschaft zwingen. Das Jahr 2013 hat uns einen ersten Hinweis gegeben, wie der Weg zu solch einer Welt aussehen könnte. Jedenfalls dann, wenn der Westen nicht mehr Willen, Mittel und Geisteskraft investiert, um die bisherige Ordnung zu bewahren.


http://flatworld.welt.de/2013/12/30/2013-ein-jahr-das-den-westen-das-fuerchten-lehrte/
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Jan 23, 2014 22:44:57 
Titel: bin sicher kein
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Monarchist…

aber im Jahr 2014 ist es wert die Ansichten des Karl Habsburg zum Thema 1914 hier zu verlinken..

Der Mann ist ein eher feingliedriger Intellektueller, und Europäer aus ganzem Herzen…und ganz anders als sich der Durchschnittsösterreicher einen Habsbuger vorstellt..

http://diepresse.com/home/politik/zeitgeschichte/1551988/Karl-Habsburg-zu-1914_Schuldzuweisungen-sind-falsch?from=suche.intern.portal

http://search.salzburg.com/display/sn2303_23.01.2014_41-50767115
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CHH
int. Luftfahrtjournalist
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 1553
Wohnort: Groß-Enzersdorf

BeitragVerfasst am: Fr Jan 24, 2014 09:17:14 
Titel: Habe Karl gestern bei der Stöckl gesehen, und war ...
Antworten mit Zitat

beeindruckt. Solche Leute wären als politische Führung weit geeigneter, als Taxifahrer und sonstige Parteikader aller Colours.
Denn ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit und charakterliche Bildung von Kindesbeinen macht sie für die "Verlockungen" der Politik eher immun als irgendwelche Emporkömmlinge.
Ein ehemaliger Arbeitskollege von mir kennt ihn gut, und hält große Stücke auf ihn. Auch wenn er damals in diesen WorldVision-Spendenskandal verwickelt war, aber da hat er eher sein Aufsichtspflicht verletzt als sich selbst bereichert.
_________________
Wir sind Österreicher. Was bedeutet, daß grundsätzliche Kurskorrekturen und deutliche Prioritätensetzungen nicht unsere Sache sind. Man ist froh, einigermaßen über die Runden zu kommen und Probleme irgendwie auszusitzen. (Zitat v. Alfred Payrleitner)
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Apr 18, 2014 18:11:37 
Titel: tja....
Antworten mit Zitat

schneller als gedacht kommen auf die freie westliche Welt, und das demokratiepolitisch wohlstandsverwahrloste verschranzte Beamten- und Pensionistenparadies Österreich neue Herausforderungen zu…

ein Beitrag aus den USA, grosses Problem, dort sitzt eine Präsident, der weder intellektuell, noch von seiner Weltanschauung her den Aufgaben gewachsen ist…



Zitat:


WONDER LAND

Cold War 2.0, the Videogame

Obama's uninterest in Ukraine forgets history.

By DANIEL HENNINGER


April 16, 2014 7:13 p.m. ET

We are close to the Putin endgame in Ukraine. On Wednesday troop-filled trucks flying Russian flags were seen in eastern Ukraine's cities. The politically fractured and under-trained Ukrainian military sent toward Donetsk and other cities this week is no match for the camouflaged special-ops forces Russia has there, or the 50,000 Russian troops and fighter jets near the eastern border.

The West didn't lose Ukraine, an independent nation of 45 million people. It simply let it go. According to this newspaper Tuesday: "The White House reiterated that no lethal assistance was planned" to help Ukraine defend itself. The U.S., however, did send ready-to-eat meals. White House Press Secretary Jay Carney's comments were antiseptic: "The Ukrainian government has a responsibility to provide law and order." It is fitting that churchgoers the world over this week are hearing the story of Pontius Pilate.

That the historic implications of Russia's re-subjugation of Ukraine seems to be largely an abstraction to the current president of the United States is no surprise. Recent American Ambassador to Russia Michael McFaul has called this confrontation Cold War 2.0. But this implies one understands what Cold War 1.0 was.

When the Soviet Union's tanks rolled into Hungary in 1956, Barack Obama wasn't born. He was seven when the Soviets invaded Czechoslovakia in 1968. He may be president, but he isn't alone.

In Western Europe and the U.S., the Cold War, which lasted from 1947 until 1991, is barely taught in schools. It's just a phrase for most of the young and a dimming memory for others. The West's intellectuals often diminish the significance of the Cold War. They say it didn't matter much, that the Soviet Union unwound on its own. No small number of these thinkers were half-sorry to see this "flawed" experiment in income-equality fail.

Now some of the same arbiters of history are saying the conflict in Ukraine is the West's fault, again. What drove Mr. Putin into Georgia, Crimea and Ukraine was the needless historic hurt the West did to Russia's vestigial interests by expanding NATO's membership eastward.

Let's look at what the phrase "expanding NATO's membership" means. In 1999, Poland, Hungary and the Czech Republic joined NATO. In 2004, it took in Lithuania, Estonia, Latvia, Bulgaria, Slovakia and Romania. That list is fraught with historic significance. These are the nations that Winston Churchill in 1946 named the Iron Curtain countries. All were communist and all inside—another antiseptic phrase—the Soviet Union's "sphere of influence."

If you tried to leave an Iron Curtain country, you could be imprisoned or shot. It may be that Cold War 1.0 was in large part about the nuclear standoff between the U.S. and Soviet Union, but for the tens of millions who lived in Eastern and Central Europe, it was about 50 years of paranoia, imprisonment, shattered careers, moral compromises and daily obeisance to the Soviet Union, aka Russia. Whenever one hears that we in the West have been unmindful of Mr. Putin's "historic" interests in Ukraine, one wants to suggest for further reading Alexander Solzhenitsyn's "The Gulag Archipelago" or Vaclav Havel's "The Power of the Powerless."

The dictators who ran the so-called Eastern Bloc countries for the Soviets had names like Ceausescu, Honecker, Jaruzelski, Hoxha and Kadar. It seemed as if they would rule behind their Iron Curtain forever because the Red Army to the east had their backs. Then in the 1970s, a determined internal opposition developed. They had names like Havel, Walesa and Wojtyla. Karol Wojtyla became Pope John Paul II, called "the Polish pope" because he fought there against the unfree society designed by Vladimir Putin's predecessors.

Now the battle for Ukraine is ending without much more than a yawn in Washington, London, Paris and most ironic of all, the Berlin that the Cold War divided in two. In 1947, President Harry Truman, a Democrat, began a year-long allied airlift to supply Soviet-occupied and isolated Berlin. The Berlin airlift broke the blockade. Nobody running the West would do that now.

After the Berlin Wall fell in 1989, the Iron Curtain countries chose to be democracies and turned to the West. Now, 25 years later, Vladimir Putin has demolished democracy in Russia and is proposing Potemkin-village votes in Ukraine held under the barrel of a gun.

Earlier this month, Poland's prime minister, Donald Tusk, said, "If there is a thing such as NATO's border that needs diligence it would be Poland's eastern border." He knows that pressure from his neighbor in the east will come after Ukraine. What remains of NATO now is a good question. Mr. Putin gave his answer in Ukraine.

The post Cold-War West stands un-led by the American president. Vladimir Putin famously believes the U.S. and Western Europe in 2014 are filled with self-indulgent populations who can barely lift their eyes from an iPhone screen to see a European nation swallowed. Yes, it does look like Cold War 2.0. The videogame.


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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Apr 18, 2014 18:14:26 
Titel: und hier aus
Antworten mit Zitat

gegebenem Anlass der Österreich- und Europabezug…

Zitat:


Putin, Churchill und ein müder Kontinent


Europa schuldet Russlands Präsidenten Dank: Er hält uns gerade einen Spiegel unserer eigenen Unzulänglichkeiten vor.



Christian Ortner.

Fände heute in Österreich eine Volksbefragung darüber statt, wie sich der Westen gegenüber der russischen Aggression in der Ukraine verhalten solle, wäre das Ergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit ziemlich eindeutig: Das mögen sich bitte Ukrainer und Russen miteinander ausschnapsen, uns geht das herzlich wenig an, wir halten uns da raus. Die Bereitschaft der Bevölkerung, im Falle einer wirtschaftlichen Konfrontation mit Wladimir Putins Reich wirtschaftliche Nachteile in Kauf zu nehmen, dürfte ungefähr so ausgeprägt sein wie die Lust, der Hypo noch ein paar Milliarden in den Rachen zu schieben.

Diese mit den Händen greifbare Stimmung dürfte in den anderen westeuropäischen EU-Staaten recht ähnlich sein. Für das Selbstbestimmungsrecht des ukrainischen (und irgendwann des estnischen/litauischen/lettischen?) Volkes und die Durchsetzung des völkerrechtlichen Prinzips, wonach Grenzen nicht mit militärischer Gewalt verschoben werden dürfen, sind die meisten Europäer nicht zu Opfern bereit. Selbst die eher zögerlichen und wenig beeindruckenden Sanktionen der EU gegen die russische Aggression haben kaum Rückhalt in der Bevölkerung und sind daher überschaubar glaubwürdig.

Putin, ein cleverer Kenner europäischer Befindlichkeiten, weiß, dass er ziemlich ungestraft ziemlich weit gehen kann, bevor er mit ernsthaftem Widerstand rechnen muss. Das schadet natürlich dem nationalen Interesse der Europäer, ist aber ein von diesen weitgehend selbst verschuldetes Problem. Denn Europa wurde, vor allem in den Jahren nach dem Kollaps des Kommunismus, Opfer einer Illusion vom "Ende der Geschichte" (Francis Fukujama), an dem sich alle Nationen früher oder später zu liberalen Wohlfahrtsdemokratien nach europäischem Muster verwandeln würden, die ihre Meinungsverschiedenheiten in nächtelangen Brüsseler Verhandlungen, aber nie wieder mit militärischer Gewalt austragen würden.

Es war die Illusion von der überlegenen "soft power" der EU, die eine vom Atlantik bis weit nach Osten reichende Zone der Prosperität und des Friedens herzustellen vermöge. Und es war die Illusion, auf die Möglichkeiten der Projektion militärischer Macht immer mehr zu verzichten, um mittels einer scheinbaren "Friedensdividende" den Wähler bei Laune zu halten und zu ermöglichen, dass 7 Prozent der Weltbevölkerung in Europa 50 Prozent der globalen Sozialleistungen konsumieren. Diese vielleicht liebenswerte, aber infantile Illusion ließ Europa aus russischer oder chinesischer Sicht zu einer Art überschuldetem Altersheim verkommen, dessen konsumfixierten und mental verweichlichten Insassen nicht mehr wirklich bereit sind, ihre Interessen robust zu verteidigen.

Das ist natürlich übertrieben, im Kern aber auch nicht ganz falsch, wie nun die Stimmungslage zeigt.

Dass Völker unerfreuliche, in ihrem langfristigen Interesse aber leider gelegentlich nötige Konfrontationen scheuen, gab es in der Geschichte aus zutiefst menschlichem Sehnen nach Frieden immer wieder. Abzuwenden war diese Art der präventiven Kapitulation gegenüber einem Aggressor stets nur durch überragende Führungspersönlichkeiten vom Schlag eines Winston Churchill - weshalb Europa gegenüber Putin keine wirklich guten Karten hat.


http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/623986_Putin-Churchill-und-ein-mueder-Kontinent.html
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AereA
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Anmeldungsdatum: 12.03.2014
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: Fr Apr 18, 2014 18:20:58 
Titel:
Antworten mit Zitat

Ich würde Europa nicht unbedingt als müde bezeichnen, wenn dann höchstens als kriegsmüde. Europa hat eine lange Geschichte kriegerischer Auseinandersetzungen und es gibt hier einfach viele Menschen, die keine Lust auf neue Kriege im eigenen Land haben. Russland und die Ukraine liegen nun einmal wesentlich näher an Österreich und anderen europäischen Ländern, als an den USA. Wenn dort ein Krieg ausbricht, ist die Gefahr für uns sehr viel größer, als für die USA - für die bleibt es (solange es nicht zum Atomkrieg eskaliert) ein Krieg fernab der eigenen Heimat.

Ich habe den Eindruck, in Europa überlegt man es sich ganz einfach sehr genau, ob eine Sache einen Krieg Wert ist oder nicht. Das halte ich auch für sehr vernünftig. Krieg ist kein Computerspiel. Jeder Krieg verursacht endlos viel Leid und Elend und das möchten wir hier ganz einfach nicht haben, auch wenn es sich manche Regierungen aus wirtschaftlichen Gründen wünschen würden und wenn es Typen wie Viper Spass machen würde, zuzusehen.

Kriege können notwendig sein, mit all den negativen Folgen, die sie mit sich bringen. Aber um einen Krieg zu riskieren, sollte man schon sehr gute Gründe haben.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Apr 18, 2014 18:42:51 
Titel: Du verkennst...
Antworten mit Zitat

AereA hat geschrieben

Zitat:
...Ich habe den Eindruck, in Europa überlegt man es sich ganz einfach sehr genau, ob eine Sache einen Krieg Wert ist oder nicht...


die Situation….

Kein Mensch will einen Krieg

Das Problem ist, wenn man intellektuell und waffenmässig gerüstet ist, um so Diktatorenkrätzn wie den Herrn Putin bereits im Vorfeld so einzuschüchtern, dass er sich Sachen dreimal überlegt bevor er sie macht…

DANN kommt es zu keinem Krieg…

Wenn man aber nicht gerüstet ist, DANN steigen die Wahrscheinlichkeiten von katastrophalen kriegerischen Auseinandersetzungen exponentiell an…

Wie Patriot in seinem Avatar hat:

SI VIS PACEM, PARA BELLUM!!

Das ist die Lehre aus der Geschichte, die Europa nicht gelernt hat, und die dem Herrn Obama auch völlig fremd ist….
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AereA
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Anmeldungsdatum: 12.03.2014
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: Fr Apr 18, 2014 19:18:42 
Titel:
Antworten mit Zitat

Dass man gerüstet sein sollte, sehe ich genauso, da sind wir uns absolut einig. Ich halte es auch für richtig, dass die NATO ihre Präsenz in den osteuropäischen NATO-Staaten verstärkt, um ihnen zu zeigen, dass sie im Fall der Fälle nicht alleine sind. Ich kenne selbst einige Leute aus Polen und Tschechien und ich kann gut nachvollziehen, dass die bei den derzeitigen Ereignissen an schlimme Zeiten zurückdenken.

Vorbereitet zu sein bedeutet aber nicht, durch Kriegsrhetorik den Konflikt weiter anzuheizen. Das ist sehr verzichtbar und trägt nicht zur Sicherheit in Europa bei.

Ich denke Europa ist militärisch gar nicht so schlecht aufgestellt. Klar, einsparen muss jeder und da es neben dem Militär ja noch andere wichtige Bereiche gibt, für die die Budgets der einzelnen Staaten ausreichen müssen, wird man um Kürzungen beim Militär nicht umhin kommen. Da das aber derzeit so ziemlich alle betrifft (im Osten und im Westen, im Norden und im Süden), relativiert sich das.
Europa ist keine Supermacht, aber es ist nicht schlecht gerüstet, sich zu verteidigen. Denn alle potentiellen Angreifer unterliegen ebenfalls Sparzwängen und einige waren in der Vergangenheit schon einmal höher gerüstet als jetzt.
Obama hat seine Lehren aus der Geschichte sicher auch gezogen, davon bin ich schon überzeugt. Er vertritt als amerikanischer Präsident natürlich auch Dinge, die ich nicht befürworte, aber seine Aufgabe ist es ja nicht, es uns Europäern recht zu machen, sondern Entscheidungen für die USA zu treffen. Dass auch er dem derzeit sehr hohen Spardruck Rechnung tragen muss, ist auch klar. Das wäre aber unter einem anderen Präsidenten an seiner Stelle wohl nicht viel anders (sie würden das Geld höchstens etwas anders verteilen, z.B. wie seine Vorgänger stark in Richtung Rüstung, was zwar das Militär gestärkt, aber andere Bereiche katastrophal unterversorgt hat).
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Patriot
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 239
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Fr Apr 18, 2014 23:28:57 
Titel:
Antworten mit Zitat

AereA hat folgendes geschrieben:
Ich denke Europa ist militärisch gar nicht so schlecht aufgestellt.


Ich fürchte, da gibst du dich dem Wunschdenken hin. Was Österreich betrifft - wir könnten im Moment wohl nicht mal den Osterhasen aufhalten; dafür hat die geistesschwache Haltung unserer Politiker und der großen Bevölkerungsmehrheit zu Militär und Verteidigung gründlich gesorgt. Und der Rest Europas steht zwar besser da aber sicher nicht ausreichend zur territorialen Verteidigung im Alleingang (und das ist ein Armutszeugnis). Gerade der entfesselte Rolling Eyes Putin hat uns ja deutlich in Erinnerung gerufen, dass wir ohne die Militärmacht der USA erledigt wären - ja ok die britischen und französischen Nukes könnten wir auf die Reise schicken, aber eine erfolgreiche Verteidigung schaut doch anders aus.
Aber sorgt euch nicht - falls es zum Schlimmsten kommt, kann uns nichts passieren, schließlich sind wir ja neutral steinigung
_________________
Si vis pacem, para bellum!
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Apr 19, 2014 08:36:35 
Titel: dieser Kommentar hier
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bringt es leider auf den Punkt…

Zitat:


REVIEW & OUTLOOK

Putin's Westward March

Revisionist powers are rising as Obama and Europe fail to respond.

April 18, 2014 6:43 p.m. ET

Diplomacy is useful when it prevents bad outcomes. The problem with diplomacy as practiced by President Obama is that it too often is a mask to disguise bad outcomes. The latest example is this week's agreement among Ukraine, Russia, the EU and the U.S. that claims to prevent war but largely advances Vladimir Putin's strategic objectives.

The government in Kiev is supposed to make political concessions to allow more autonomy in its eastern provinces in return for a military "de-escalation." But on the very day of the accord, Mr. Putin publicly reserved the right to invade Ukraine and refused to withdraw his troops massed at the border. On Friday the militants holding police stations and public offices in eastern Ukraine refused to stand down.

Even President Obama curbed his enthusiasm for the deal negotiated by Secretary of State John Kerry, saying at a Thursday press conference that Russia still had to follow through on its commitments. But what did Mr. Putin really commit to?

The Russian President denies that the militants have anything to do with Russia and says he's helpless to stop them. The accord says nothing about Ukraine's May 25 election, which Russia opposes and wants to subvert. His troops are still ready to invade if he pleases, and Mr. Putin made promises to the republic of Georgia before he invaded that country in 2008. For the first time on Thursday, Mr. Putin referred to Ukraine as part of "New Russia," a revanchist echo of the czarist era.

NATO Supreme Commander Philip Breedlove cut through the diplomatic haze with a public memo on Friday stating that, "What is happening in eastern Ukraine is a military operation that is well planned and organized" and "is being carried out at the direction of Russia."

The pro-Russian activists show all the earmarks of having had military training, the general wrote. Their weapons and equipment are mainly Russian army issue, which they carry with military discipline. Their use of tear gas and stun grenades in taking buildings showed training inconsistent with a spontaneously generated local militia.

Too bad Mr. Obama showed none of the same candor about these military facts. In his press conference the President never blamed Russia for the unrest in Ukraine or said Russian troops were on the ground. He never mentioned Crimea, which seems to have been banished from U.S. talking points now that Mr. Putin has annexed the peninsula. Instead Mr. Obama sounded like a pundit analyzing the possibilities of diplomacy, with more threats of further sanctions if Mr. Putin escalates.

All of this continues the pattern of Mr. Obama and Europe underestimating the Russian strongman. They pretend he is amenable to diplomacy or afraid of threats, but neither has deterred Mr. Putin from marching west. Even when Mr. Putin openly declares his goal by declaring eastern Ukraine to be part of historic Russia, Mr. Obama prefers to ignore it.


***
The larger problem is that Mr. Obama can't seem to admit that his assumptions about the world are being repudiated by the week. He came to office believing his own campaign rhetoric that the U.S. was unpopular mainly because of President George W. Bush. He would end these misunderstandings through diplomatic engagement, especially with our adversaries, who would respond in kind to our good will and moral example. Nowhere in the world has that happened.

To the contrary, Mr. Obama's second term has been marked by the advance of revisionist powers seeking to rewrite the post-Cold War global order. Iran is attempting to do this on nuclear weapons, retaining a capability just short of exploding a weapon with a goal of dominating the Middle East. China is pressing its territorial claims in the East and South China seas. And now Russia is marching west with a goal of reclaiming the influence and perhaps the territory it lost with the collapse of the Soviet Union.

Mr. Obama dismisses Russia as a mere "regional" power, but more than one global threat began as a regional one. Unless he faces forceful opposition, Mr. Putin will not stop at neutralizing or digesting Ukraine. He will set his sights at discrediting NATO, perhaps with a play on the Baltic states.

Nothing that Mr. Obama and Western Europe have done so far comes close to meeting the magnitude of this new threat. Their military gestures have been token deployments of NATO jets, their economic sanctions have been weak, and their diplomacy more pleading than forceful.

Mr. Putin sees Western leaders preoccupied with domestic concerns with no appetite for a great power showdown. He sees European leaders unwilling to pay any economic price to sanction Russia. And he sees that Mr. Obama cares more about securing Russia's help to strike a nuclear detente with Iran than about keeping Ukraine out of Russia's clutches. Until that changes, Mr. Putin will march on.


http://online.wsj.com/news/articles/SB10001424052702303626804579509561220700616?mg=reno64-wsj&url=http%3A%2F%2Fonline.wsj.com%2Farticle%2FSB10001424052702303626804579509561220700616.html
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
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BeitragVerfasst am: So Apr 20, 2014 08:42:06 
Titel: trifft es auch recht gut...
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http://www.welt.de/debatte/kommentare/article127034390/Moskaus-abgefeimte-Eroberungsstrategie.html
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mi Apr 23, 2014 09:32:18 
Titel: gut formuliert...
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Zitat:


Ostern und der lange Marsch

Thomas Heck

Ich habe ein Déja-vu… jedes Jahr aufs Neue… ich sehe in den Nachrichten die Berichte über die alljährlichen Ostermärsche und wundere mich jedes Jahr immer wieder. Auf der einen Seite können wir stolz darauf sein, dass wir in einem Land leben, wo jeder Mensch sich frei entfalten und von seinem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen kann. Dazu gehört natürlich auch das Demonstrationsrecht.

Doch betrachte ich die Ostermärsche, seit es sie gibt. Und jedes mal fällt immer wieder die einseitige Ausrichtung auf. Zu Zeiten des Nato-Doppelbeschlusses in der 80er Jahren waren die Atomwaffenlager und Kasernen der westlichen Allianz die Ziele der friedensbewegten Berufsdemonstranten. In den 90er Jahren kam das Schlagwort “Kein Blut für Öl” hinzu. Die Konflikte auf dem Balkan und das Eingreifen des Westens, um dem Blutvergießen Einhalt zu gebieten, wurde von den Demonstranten offensichtlich anders bewertet, denn in den Ostermärschen wurde nicht gegen Milosevic oder andere Kriegstreiber und Massenmörder opponiert, nein, die Nato war wieder einmal Ziel der Aktionen. In den letzten Jahren wurde es eher still um die Ostermärsche, die Zahl der Demonstranten erreichte jedenfalls nie wieder das Niveau der Anfangsahre.. Doch die Zielrichtung hat sich nicht verändert. Es ist die westliche Demokratie, allen voran die USA, die am Pranger steht.

In der aktuell “friedlichen” Welt haben sich die friedensbewegten Gutmenschen das Schwerpunkt-Thema des Jahres rausgesucht: Die Ukraine und die daraus resultierende Gefahr für den Weltfrieden. Nebenkriegsschauplätze wie Syrien, wo in den letzten Jahren über 100.000 Menschen massakriert wurden, sind dem deutschen Ostermarschierer nicht ganz so wichtig. Dieses Jahr ist wieder deutlich zu erkennen, in welche Richtung der Demonstrant geht. Hier geht es nicht um Frieden, hier geht es nicht um Angst vor der Zukunft. Hier geht es letztlich darum, gegen den Westen zu sein, gegen die Politik des Westens, gegen die Wirtschaftsordnung, gegen die Art des Westens, Demokratie zu gestalten.

Diese Menschen können im Pluralismus der Demokratie natürlich ihre Meinung vertreten, und unsere Gesellschaft lässt es sogar zu, dass Demonstranten unser Wertesystem angreifen. Sei’s drum. Dann sollte es aber die Aufgabe aufrechter Demokraten sein, aufzustehen und die revolutionären Ostermarschierer als das zu benennen, was sie sind: Politische Gegner der Demokratie, deren Motivation einzig und allein darin liegt, die Schwächung des Westens voranzutreiben.

Denn nur das kann es sein, wenn sich der deutsche Gutmensch schützend vor einen Putin stellt, dem lupenreinen Demokraten, der es geschafft hat, einen ehemaligen deutschen Bundeskanzler als Angestellten zu besitzen, ein Clou ohnegleichen. Wie soll man es bewerten, wenn sich vermeintliche Demokraten vor einen Iran stellen, ein Land, dass Frauenrechte mit Füßen tritt, Schwule hängt und nebenbei Israel mit Vernichtung droht? Wie soll man es bewerten, wenn der gleiche Demonstrant israelische Produkt boykottiert und mal eben “Kauft nicht bei Juden” wieder hoffähig macht? Wie soll ich es bewerten, wenn “Hände weg von Syrien” propagiert und der Massenmord an Zivilisten billigend in Kauf genommen wird?

Die Revolutionäre der Gegenwart haben Blut geleckt. Sie wittern die Chance auf einen Umsturz. Denn der Westen ist geschwächt. Geschwächt von einer verfehlten Abrüstungspolitik der letzten 20 Jahre, geschwächt durch den schlechtesten und schwächsten US-Päsidenten seit Jimmy Carter, geschwächt durch einen sehr starken Putin, der das erkannt hat und seine Machtgrenzen testet. Geschwächt durch die Unfähigkeit Europas, für die eigenen Interessen aufzustehen, geschwächt durch überzogene Kritik an den eigenen Geheimdiensten, von denen man zur Zeit sehr gerne Informationen hätte, was Putin wirklich plant. Geschwächt durch ein Deutschland, welches meint, einen Sonderweg zwischen Ost und West gehen zu wollen. Geschwächt von einer Dekadenz im westlichen Europa, von einer langen Zeit des Friedens, von Bürgern, die vergessen haben, dass es einmal eine Zeit gab, in der man für die eigene Freiheit kämpfen musste.


http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ostern_und_der_lange_marsch?utm_content=buffere18b6&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Mai 03, 2014 08:56:05 
Titel: gut formuliert...
Antworten mit Zitat

die hier geschilderten Verhältnisse aus Deutschland lassen sich wohl 1:1 auf die Situation in Österreich übertragen..eventuell mit der Einschränkung, dass die österreichische Version des Antiamerikanismus noch toxischer ist als die deutsche…

http://www.cicero.de/weltbuehne/antiamerikanismus-die-usa-muss-unsere-schutzmacht-bleiben/57507
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AereA
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Anmeldungsdatum: 12.03.2014
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: Sa Mai 03, 2014 18:39:35 
Titel:
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Ich finde, der Artikel geht an der Realität vorbei. Ich glaube nicht daran, dass es in Österreich und Deutschland viel Antiamerikanismus gibt. Kritisiert werden ja fast immer sehr konkrete, bestimmte Umstände bzw. Handlungen, nicht die USA als ganzes. Wenn ich z.B. die amerikanische Folter kritisiere, den Irakkrieg, der nach schwerwiegender Beweismittelfälschung und mit völlig falschen Begründungen betrieben wurde, oder die übereifrige und ausufernde Spionage der NSA, dann heißt das doch nicht, dass ich deswegen etwas gegen die USA an sich hätte.
Ist es falsch, solche Misstände und Verbrechen zu kritisieren? Oder die furchtbaren Nebenerscheinungen eines zügellosen Kapitalismus?

Es mag ja noch Leute geben, die den Bombenkrieg von 1944 und 45 noch miterlebt haben und vielleicht deswegen eine Abneigung gegen die Amerikaner haben, aber die meisten Leute, die heute leben, haben davon überhaupt nichts mehr mitbekommen, denen wird das kaum so nahe gehen.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Mai 03, 2014 19:57:28 
Titel: …...
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AereA hat geschrieben:

Zitat:
...Es mag ja noch Leute geben, die den Bombenkrieg von 1944 und 45 noch miterlebt haben und vielleicht deswegen eine Abneigung gegen die Amerikaner haben, aber die meisten Leute, die heute leben, haben davon überhaupt nichts mehr mitbekommen, denen wird das kaum so nahe gehen.


Ja, es gibt noch solche Menschen…

die haben aber meistens im Gegensatz zu Ihnen auch mittlerweile mitbekommen, dass ein gewisser Herr Hitler ( aka Schicklgruber) bei seinem Angriiffskrieg auf Polen, sehr viele Polen damals mit Bomben von oben ermordet hat..

Das scheint Ihresgleichen, die Sie die Weltsicht der "Wehrsportgruppe" HC Strache teilen, und dort politisch sozialisiert worden sind, offensichtlich bis heute entgangen zu sein..

Sie irrlichtern hier als "Ideologietroll" seit einiger Zeit im Forum herum…


Wir hatten solche Fälle in der Vergangenheit bereits..

Der Betreiber der web-site ist sehr gedudig..

Ein offenbar echter Demokrat durchaus im US Sinne, und Befürworter freier Meinungsäusserung..

Wenn's meine web-site wär, wären Vorgestrige wie Sie schon längst wieder rausgeflogen hier..

Sie haben weder Ahnung von "airpower", noch von der Luftfahrt, noch scheinen Sie sich von Ihrer Weltanschauung innerhalb des Verfassungsbogens der Republik zu bewegen..der Herr Putin scheint ja einer Ihrer Helden zu sein...

Gut, das tun viele nicht hier in Österreich…vom Herrn Strache bis zu UHBP Fischer…von "rinks" bis "lechts" sozusagen


Bei fast einer Million Analphabeten, und zusätzlich noch sicher 2 Millionen, die gerade die Bildunterschriften der "Krone" oder von "Österreich" oder "Heute" entziffern können, kein Wunder….

Sie outen sich trotzdem hier ganz öffentlich seit einiger Zeit als Vollidiot…


Warum tun Sie sich das an?

In den online Foren vom "Der Standard" oder "Die Presse" wären Ihre Auftritte "billiger"…dort würden Sie nicht so auffallen…dort geht es jeden Tag so zu, als ob ein paar geschlossene Anstalten gleichzeitig freien Internetzugang haben...
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AereA
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Anmeldungsdatum: 12.03.2014
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: Sa Mai 03, 2014 21:56:23 
Titel: Re: …...
Antworten mit Zitat

Viper hat folgendes geschrieben:

die haben aber meistens im Gegensatz zu Ihnen auch mittlerweile mitbekommen, dass ein gewisser Herr Hitler ( aka Schicklgruber) bei seinem Angriiffskrieg auf Polen, sehr viele Polen damals mit Bomben von oben ermordet hat..

Für wen halten Sie sich, mir so einen Schwachsinn zu unterstellen?
Wo habe ich die Verbrechen der Nazis auch nur mit einem Wort geleugnet oder verharmlost? Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass Hitler den Krieg angefangen hat, nicht die Amerikaner. Ich weiß auch, dass die meisten Angriffe der Amerikaner damals nicht der Zivilbevölkerung galten, sondern kriegswichtigen Fabriken und anderen militärischen Zielen. Etwas gegensätzliches habe ich nie in meinem Leben irgendwo geschrieben oder gesagt.

Also, packen Sie Ihre Nazi-Keule wieder ein, die ist hier fehl am Platz.

Viper hat folgendes geschrieben:

Das scheint Ihresgleichen, die Sie die Weltsicht der "Wehrsportgruppe" HC Strache teilen, und dort politisch sozialisiert worden sind, offensichtlich bis heute entgangen zu sein..

Ich fordere die Forenleitung ein weiteres mal auf, derartige Anschuldigungen nicht zu tolerieren und Maßnahmen gegen den User Viper zu ergreifen.
Er unterstellt mir hier zum wiederholten mal, ich würde mit rechten Gruppierungen sympathisieren, bzw. sogar die Nazi-Verbrechen leugnen. Nichts von diesen Anschuldigungen entspricht auch nur im entferntesten der Wahrheit. Ich habe schon merhmals klar dargelegt, dass ich von Antisemitismus, rechter Ideologie oder ähnlichem Gedankengut nichts halte und dass ich mich klar davon distanziere. Etwas gegenteiliges habe ich noch nie in meinem Leben geschrieben oder gesagt.

Viper hat folgendes geschrieben:

Sie irrlichtern hier als "Ideologietroll" seit einiger Zeit im Forum herum…

Ich halte nichts von Ideologien. Außerdem liegt Ihnen das ideologische Denken ja allem Anschein nach sehr viel näher als mir und übrigens auch als den meisten anderen Usern hier.

Viper hat folgendes geschrieben:

Der Betreiber der web-site ist sehr gedudig..

Bei Ihnen schon, ja, da werden alle Beschimpfungen ignoriert.

Viper hat folgendes geschrieben:

Sie haben weder Ahnung von "airpower", noch von der Luftfahrt, noch scheinen Sie sich von Ihrer Weltanschauung innerhalb des Verfassungsbogens der Republik zu bewegen..der Herr Putin scheint ja einer Ihrer Helden zu sein...

Ich denke ich verstehe die Bedeutung von Airpower wesentlich besser als Sie, weil ich zu sehr komplexem strategischen Denken fähig und willig bin, nicht nur zu einfachem Auswendiglernen von Fakten (von denen ich dennoch sehr viele kenne) und plumpem schwarz-weiß-Denken.
Meine Weltanschauung steht nicht annähernd in einem Konflikt mit der Verfassung und dass ich von Putin nicht viel halte, habe ich schon mehrmals klar und deutlich geschrieben. Wenn Sie sich weigern, das sinnerfassend zu lesen, ist das Ihr Problem, nicht meines.

Viper hat folgendes geschrieben:

Sie outen sich trotzdem hier ganz öffentlich seit einiger Zeit als Vollidiot…

Sehr geehrte Forenleitung, was brauchen Sie bitte noch, um den User Viper zu sperren? Muss ich ihn erst anzeigen und eine Offenlegung seiner Identität erzwingen?

Keine Sorge, das ist mir so einer nicht Wert. Dennoch würde ich es sehr schätzen, wenn er nach diesen erneuten groben Entgleisungen gesperrt würde. Welche Verfehlungen muss sich ein User sonst noch leisten, um gesperrt zu werden?
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CHH
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 1553
Wohnort: Groß-Enzersdorf

BeitragVerfasst am: Mo Mai 05, 2014 10:19:37 
Titel: DAS geht jetzt aber nicht mehr!
Antworten mit Zitat

Viper hat folgendes geschrieben:
Das scheint Ihresgleichen, die Sie die Weltsicht der "Wehrsportgruppe" HC Strache teilen, und dort politisch sozialisiert worden sind, offensichtlich bis heute entgangen zu sein..

Solche Posts sind zu unterlassen; von ALLEN!
Dazu gab es keinen Anlaß.
Neben der Unterlassung solcher Anwürfe ist da mMn eine Entschuldigung fällig.
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Wir sind Österreicher. Was bedeutet, daß grundsätzliche Kurskorrekturen und deutliche Prioritätensetzungen nicht unsere Sache sind. Man ist froh, einigermaßen über die Runden zu kommen und Probleme irgendwie auszusitzen. (Zitat v. Alfred Payrleitner)
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Mai 05, 2014 11:12:48 
Titel: also...
Antworten mit Zitat

für meine Wortwahl werde entschuldige ich mich hier nun..

Wohlgemerkt NICHT dafür, dass ich dem HC seinen Fanclub als "Wehrsportgruppe" bezeichnet habe…

Dass meine Current Limiter recht schnell durchbrennen, wenn sich hier Trolle ins Forum begeben, deren erster oder zweiter Beitrag bereits Europe, die USA und Israel mit irgendwelchen Unrechtsregimen gleichsetzt ist bekannt..

Dass offenbar nur mir das hier im Forum nachhaltig auffällt, und es sonst kaum Kommentare dazu gibt ist schade..

Im Sinne von "wehret den Anfängen" wär hier mehr Mitarbeit anderer Forumsteilnehmer oder Mods begrüssenswert…

sonst können wir uns sowieso jedwede Debatte über Sicherheitspolitik und die Werte auf denen unsere offenen und freien Gesellschaften aufgebaut sind sparen..

Dann brauchen wir auch kein Bundesheer mehr, ergeben und Hände hoch halten reicht dann, wenn dieser Herr Putin oder die Mullahgang weiter den Drang spüren Europa zu erpressen..

Dann sind bitte sowieso auch die "Airshowflieger" die da angeschafft wurden für den Hugo..und über die gerade hier auf "airpower" so viel berichtet wurde..
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CHH
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 1553
Wohnort: Groß-Enzersdorf

BeitragVerfasst am: Mo Mai 05, 2014 11:16:07 
Titel: Danke...
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Hoffe, wir haben das jetzt einmal geklärt. Zum HC und übern HC haben wir wie ich meine alle die gleiche Meinung. Wer dieser Gesinnung anhängt, hat hier nichts zu suchen.

@USA und Israel: die POLITIK dieser Länder DARF kritisiert werden. Das ist überhaupt keine Frage.
Gleichsetzungen mit Unrechtsregimen und die Anzweiflung irgendwessens Existenzberechtigung sind zu unterlassen, und ziehen Konsequenzen nach sich. Zumindest wenn´s nach mir geht.

Bottom line.
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AereA
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Anmeldungsdatum: 12.03.2014
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: Mo Mai 05, 2014 12:26:17 
Titel:
Antworten mit Zitat

Wenn keine weiteren Beschimpfungen gegen mich kommen, ist das für mich hiermit erledigt. Mit kleinen Sticheleien kann ich ja leben, was ich nur schwer verdauen kann ist, wenn man mich mit rechten Parteien oder gar mit Antisemiten in Verbindung bringen will. Ich verabscheue deren Ideologie zutiefst. Es liegt mir auch fern, Israel oder bestimmten Menschen ihr Existenzrecht abzusprechen. Israel hat für mich ganz zweifellos eine Existenzberechtigung und auch wenn mir manches an der israelischen Politik ganz und gar nicht gefällt, lehne ich das Land als solches nicht ab, die USA natürlich ebensowenig.

Es geht mir überhaupt nicht darum, hier im Forum Unfrieden zu stiften. Ich möchte lediglich wie jeder andere auch meine persönliche Meinung niederschreiben, ohne dafür irgendwelcher Vergehen oder Gesinnungen beschuldigt zu werden, mit denen ich absolut nichts zu tun habe, das ist alles.

Viper und ich werden uns bei einigen Themen garantiert nie einig und das müssen wir auch gar nicht. Ein respektvoller Umgang miteinander ist trotzdem möglich, davon bin ich überzeugt. smile
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di Jun 03, 2014 19:19:45 
Titel: da schau her….
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sogar in der "Die Presse" klickert es langsam in den Ganglien…

http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/3815834/Ungleiche-Zwillinge-getrennt-durch-den-Atlantik
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