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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Feb 10, 2012 18:18:12 
Titel: EADS.....
Antworten mit Zitat

wär doch einen Thread wert, das Unternehmen mal genau zu beleuchten.

Anlass: Tom Enders will doch neue Weichen stellen als neuer EADS Chef..

Was ich allerdings nicht wusste bis jetzt, und mir schon zu Denken gibt, neben vielen anderen Ungereimtheiten ist das hier:

Zitat:
....EADS ist ein kompliziertes Gebilde. Aus steuerlichen Gründen ist der Konzernsitz in den Niederlanden. Dann gibt es die beiden Verwaltungszentralen in Paris und Ottobrunn. Und noch die der Töchter mit Airbus (Flugzeuge) in Toulouse, Eurocopter (Hubschrauber) im südfranzösischen Marignane, Cassidian (Rüstung) in Unterschleißheim und Astrium (Raumfahrt) in Paris......


Also wenn ein europäisches Gemeinschaftsunternehmen nicht mal den Steuersitz in den Teilhaberländern hat, dann hat die Sache von Grund auf schon was Halbseidenes..

Ein mit viel Steuermittel von europäischen Steuerzahlern aufgebauter Konzern zahlt wahrscheinlich genau null Steuern irgendwo auf den niederländischen Antillen..

doch eigenartig, oder..?

Hier ein guter Bericht über dem Enders seine Pläne...

http://www.welt.de/wirtschaft/article13862166/Deutsch-franzoesische-Airbus-Balance-auf-der-Kippe.html
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Spooky
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Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 577

BeitragVerfasst am: So Feb 12, 2012 12:36:06 
Titel:
Antworten mit Zitat

schlechte Nachricht für den Konzern:

nachdem die militärische Abteilung (zu Recht) schwächelt sorgt nun auch die Cashcow für nicht unerhebliche Kosten:
http://news.orf.at/stories/2104631/
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"Ich habe aufgepasst wie ein Schäferhund,
gerade was Good Governance
und Sauberkeit betrifft."

der gescheiterte Ex-Kanzler
Wolfgang Schüssel

Helfen ihm Namen wie Gorbach, Strasser, KH Grasser, Westenthaler, Scheuch, Reichold auf die Sprünge?
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: So Feb 12, 2012 13:34:03 
Titel: wobei,
Antworten mit Zitat

ohne diese Dinge verharmlosen zu wollen, die Anfangsprobleme bei neuen Typen sind immer da. Gerade der A380 hat aufgrund seiner Grösse soviele neue Technologien im Material- und Fertigungsbereich, und sicher sind bei so neuen Modellen, die so komplex werden, auch heute trotz aller CAD Technologie und Strukturanalysen solche Dinge vorprogrammiert.

Ist bei der Boeing 787 sehr ähnlich. Dort haben sie im Composite Bereich bereits heftige Delaminations...und jede Menge Troubles, gut ist halt ein komplett neues Flugzeug aus Verbundwerkstoffen, mit vielen Erstapplikationen was Systeme betrifft usw usw..

Die Frage ist dann immer, wieviel kosten flottenweite Reparaturen, und kann man Probleme im Fertigungsprozess, oder sogar Designfehler rechtzeitig und halbwegs kostengünstig beheben?, naja, und dann verschiebt sich bei solchen Programmen dann halt der Break-Even nach hinten was zu verkaufende Stückzahlen betrifft..

Derzeit ist Airbus wahrscheinlich nach wie vor eine Cash-Cow in der EADS, und wird es aller Voraussicht nach auch bleiben..

und, last but not least, sollte die in der ORF Meldung kolportierte Summe von 70 Mio Euro für die defect rectification bei 69 Fliegern stimmen, naja, das wär peanuts...1 Mio Euro bei so einem Flieger ist nicht viel für so ein Problem...
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Spooky
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Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 577

BeitragVerfasst am: So Feb 12, 2012 16:27:15 
Titel:
Antworten mit Zitat

die 787 kann man mit dem 380 nicht vergleichen.
Boeing geht hier komplett neue moderne Wege bei Fertigung und Materialien.
Daher auch die große Verspätung.

Der 380 ist im Vergleich dazu altbacken.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: So Feb 12, 2012 21:48:04 
Titel: stimmt schon...
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Zitat:
die 787 kann man mit dem 380 nicht vergleichen.


Die Flugzeuge sind wohl sehr verschieden, keine Frage, nur die Anfangsprobleme die sowohl Airbus mit dem A380 als auch Boeing mit der 787 bis jetzt hatten, naja, die gleichen sich insofern, als es sich bei beiden Modellen um Strukturprobleme handelt..

Was die Rümpfe betrifft, kann es sogar so sein, dass die 787 trotz neuer Composite Technologie da weniger Probleme hat als der A380, bei dem ein massiver Aufwand betrieben werden musste, um Strukturfestigkeit und Gewicht mit zwar "alter" Struktur, aber neuesten bis dato kaum getesteten Alloys, in Balance zu bringen..

Aber Probleme findest Du heute immer die Gleichen..

Elektronik, keine grosse Affaire, die usual teething troubles dabei kennt man, peanuts..

Aber Struktur, das wird immer heikler, nicht zuletzt aufgrund des Umstandes, dass in den letzten 20 Jahren mit allen neuen Elektronik- und Softwaremöglichkeiten, viel mehr Techniker in die Avionik gegangen sind, und die Industrie heute oft ziemlich verzweifelt kompetente Strukturleute sucht...
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nacktmull70
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Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beiträge: 348

BeitragVerfasst am: Mo Feb 13, 2012 11:16:02 
Titel:
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Spooky hat folgendes geschrieben:
die 787 kann man mit dem 380 nicht vergleichen.
Boeing geht hier komplett neue moderne Wege bei Fertigung und Materialien.
Daher auch die große Verspätung.

Der 380 ist im Vergleich dazu altbacken.


Öhm, eigentlich ist das mit dem "altbacken" ein Blödsinn, lieber Spooky.

Man kann die beiden Programme sehr wohl vergleichen. Beide betreten Neuland, halt auf andere Art und Weise. Das Gesamtrisiko ist bei beiden allerdings ähnlich, und den A380 als altbacken zu bezeichnen, zeugt von einem gewissen Mangel an Hintergrundwissen.

Der A380 ist einfach wesentlich größer als alles, was bisher im Airliner-Bereich für den Linienverkehr gebaut wurde. Die Struktur des A380 ist nicht gerade das, was man als altmodisch bezeichnen könnte, und enthält deutlich mehr Verbundwerkstoffe als z.B. vor-787 Boeings. Was aber in Ordnung ist, und bisher auch nicht für Probleme gesorgt hat: Airbus hatte schon länger Erfahrung mit dem Einsatz solcher Materialien als die bis zur 787 deutlich konservativeren Amerikaner. Dafür ist die Gesamtstruktur des A380 vergleichsweise konventionell, halt unter teilweiser Nutzung neuer Materialien - wie die Probleme der 787 gezeigt haben, eine weise Entscheidung. Die Probleme des A380 sind, bis auf das Fiasko mit der Verkabelung (von wegen verschiedener CATIA-Versionen), für einen derartigen Technologiesprung eigentlich nicht in einer unerwarteten Größenordnung. Die jetzt durch die Medien geisternden Risse sind, wie jemand anderer geschrieben hat, lästig, aber letztlich Peanuts. Airbus hat insgesamt eine sehr große Anzahl von wirklich neuen Dingen lösen müssen damit die A380 fliegt, und hat das auch hinbekommen.

Die 787 ist dagegen von der Größe her nichts besonderes (mehr): Airframes in dieser Größe laufen seit mehreren Jahrzehnten von der Fertigungsstraße. Was Boeing da verbockt hat war, sowohl in Bezug auf moderne Materialien, als auch verteilte Fertigung, von null auf hundert gehen zu vollen. Beides hatten die vorher nicht so wirklich extensiv, und wollten Airbus überholen. Was... nun, sagen wir mal, mässig gut funktioniert hat. Mein persönlicher Tip ist, dass die 787 noch weit länger weit schwereren Ärger machen wird, als die A380. Verbundwerkstoffe sind nichts, dass man einfach schnell mal statt Alu verbaut - und schon gar nicht überall am Flieger. Vor allem, wenn diejenigen, die die Kisten zusammenbauen, noch nicht viel Erfahrung mit dem Zeug haben. Wir reden hier ja nicht von one-off Flugzeugen oder Prototypen, sondern von Maschinen, die nachher Jahrzehnte im harten Liniendienst laufen müssen. Wenn es da nur bei den Delaminationen am Heck bleibt, die sie bisher hatten, dann haben sie wirklich Glück.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mi März 07, 2012 18:19:11 
Titel: naja, da scheppert's gerade
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wieder im "politischen Gebälk" der EADS...

ABER, dieser Tom Enders dürfte kein Ungescheiter sein...

gefällt mir, der will da nicht mehr mitspielen, respektive die Politik a la longue nicht mehr mitspielen lassen..

Und das wäre eine Chance für die Zukunft für den Gemischtwarenladen...

da könnte glatt noch was draus werden...

Zitat:
....Seitdem tobt ein Streit zwischen Toulouse und Berlin. Denn Enders wiederum, der keinen Hehl daraus macht, was er von der Beteiligung Deutschlands, Frankreichs und Spaniens an EADS hält (nichts), hat seinerseits mit einem Vorstoß überrascht......


http://www.welt.de/wirtschaft/article13908961/Im-EADS-Reich-spielt-Peter-Hintze-die-deutsche-Karte.html
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mhansi
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Anmeldungsdatum: 17.03.2012
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: Di Apr 10, 2012 10:55:38 
Titel: Re: naja, da scheppert's gerade
Antworten mit Zitat

Viper hat folgendes geschrieben:
wieder im "politischen Gebälk" der EADS...
ABER, dieser Tom Enders dürfte kein Ungescheiter sein...
gefällt mir, der will da nicht mehr mitspielen, respektive die Politik a la longue nicht mehr mitspielen lassen..
Und das wäre eine Chance für die Zukunft für den Gemischtwarenladen...
da könnte glatt noch was draus werden...


Im Wirtschaftlichen Gebälk wird es bei EADS auch bald bei Cassidian und EC Deutschland scheppern. Die EF fertigung läuft Ende 2012 praktisch aus, dazu gibt es weniger Fliegendes, was die Bundeswehr zum warten nach Cassidian schickt. Talarion UAV liegt auf Eis, bei den Kosten des Euro Hawk, dürfte der auch bald folgen. Die Homeland Security Sachen will keiner haben. Bei Cassidian dürfet ab 2013 mindestens 1/3 des Umsatzes weg fallen. Alle Exporthoffnungen haben sich auch zerschlagen.

Bei Eurocopter Deutschland läuft die Tiger UH Produktion 2013 aus, und die Produktion des NH90 wird aufs Minimum Reduziert.

Neue Beschaffungen wurden auf den Sankt Nimmerleinds Tag verschoben. Wieso soll ich auch einer Firma neue Bundeswehr Aufträge in Zeiten sinkender Etats geben, der mich so behandelt??? Aus Verkäufersicht hätte EADS Enders raus schmeißen müssen. Wenn keine neuen Aufträge kommen, muss EADS erst einmal viel Geld, das EADS nicht hat, für die Sanierung der Töchter suchen. Ob das so gescheiht war, wird die Zukunft zeigen.
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 1407
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Di Apr 10, 2012 14:31:40 
Titel:
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Die restlichen 48 saudischen Typhoons werden nun doch in GB endmontiert. Angeblich wollen die Saudis weitere Typhoons, die rede ist von ca. 130 weiteren Maschinen, beschaffen.

Der Oman zeigt ebenfalls Interesse an zumindest 12 Typhoons.

Auch wenn die Typhoon-Produktion auslauft so müssen doch über 400 Maschinen mit Ersatzteilen und Upgrades versorgt werden.

EC hat mit dem NH-90 und dem Tiger Probleme. Aber deswegen mache ich mir keine Sorgen. Zivil ist EC sowieso vorne dabei und mit dem Cougar und dem Panther kann man auch im militärischen Bereich gute Erfolge vermelden.

In Donauwörth wird nicht nur der Tiger montiert sondern auch die EC-135. Nebenbei machen die dort eine Menge Upgrades (Bo-105, CH-53 usw.). Ich denke die müssen sich keine großen Sorgen machen wenn die Tiger-Produktion auslauft.

Im Endeffekt gehts EADS nicht schlecht.
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mhansi
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Anmeldungsdatum: 17.03.2012
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: Di Apr 10, 2012 22:11:50 
Titel: Die Melkkuh, die bald keine Milch mehr gibt
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Raveman hat folgendes geschrieben:
Die restlichen 48 saudischen Typhoons werden nun doch in GB endmontiert. Angeblich wollen die Saudis weitere Typhoons, die rede ist von ca. 130 weiteren Maschinen, beschaffen.
Der Oman zeigt ebenfalls Interesse an zumindest 12 Typhoons.


Die Saudis haben mit der kürzlichen Großbestellung von F-15 viel zu viele Jets. Die mögliche Oman Bestellung gehört BAE. Das wird nix. Ohne EF Produktion verliert Cassidian 1,2 Mrd an Umsatz, geschmeidige 20% vom Gesamtumsatz! Die Luftwaffe legt 120 Maschinen still, die bei C ständig gewartet wurden. Mit diversen anderen Einsparungen ist mehr als 1/3 bis zu Hälfte des Umsatzes weg. Die Beschäftigtenzahl muss teuer angepasst werden. Die Fixkosten bleiben erst einmal. Die Sanierung von Cassidian wird sehr viel Geld kosten.

Cassidian diente vor allem dazu, über den Bundeshaushalt Airbus verdeckte Subventionen zukommen zu lassen. Wenn EADS jetzt Geld nach Cassidian pumpen muss, fehlt das Geld z.B. für die Entwicklung des A350. EADS ist sehr hoch Verschuldet, wenn der Gewinn dauerhaft einbricht, drehen die Banken EADS den Kredithahn zu.

Zitat:
EC hat mit dem NH-90 und dem Tiger Probleme. Aber deswegen mache ich mir keine Sorgen. In Donauwörth wird nicht nur der Tiger montiert sondern auch die EC-135. Nebenbei machen die dort eine Menge Upgrades (Bo-105, CH-53 usw.). Ich denke die müssen sich keine großen Sorgen machen wenn die Tiger-Produktion auslauft.


BO wird in kürze ausgemustert, CH-53 wird reduziert. Eine NH90 oder Tiger UH bringt so viel Umsatz, wie mehr als 4. EC-145. Das wird auf jeden Fall einen Umsatzverlust im 3. stelligen Millionenbereich bedeuten. Das dürfte auch ein Umsatzverlust von 1/3 bis die Hälfte bedeuten.

Zitat:
Im Endeffekt gehts EADS nicht schlecht.

Besser gesagt, jetzt gehts EADS nicht schlecht. Das wird sich aber sehr schnell ändern.
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 1407
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Mi Apr 11, 2012 07:16:31 
Titel:
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mhansi hat folgendes geschrieben:
Luftwaffe legt 120 Maschinen still, die bei C ständig gewartet wurden.


Von was redest du da? Die deutsche Luftwaffe hat 143 Maschinen bestellt.
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CHH
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 1553
Wohnort: Groß-Enzersdorf

BeitragVerfasst am: Mi Apr 11, 2012 08:04:29 
Titel: Na wovon! Von den ...
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Raveman hat folgendes geschrieben:
mhansi hat folgendes geschrieben:
Luftwaffe legt 120 Maschinen still, die bei C ständig gewartet wurden.


Von was redest du da? Die deutsche Luftwaffe hat 143 Maschinen bestellt.


zahlreichen F-4F, die ebenfalls bei EADS oder unter EADS-Ägide gewartet wurden und eben nicht 1:1 ersetzt werden, den Abbau des Tornado, Reduzierung CH-53, usw. usw...

Andererseits könnten die jetzt freiwerdenden Techniker bei Cassidian zu EADS/Airbus wechseln und die Mannschaften für A400M und A350XWB verstärken.
Die sind eh´ chronisch unterbesetzt und Jahre hinter Plan...
_________________
Wir sind Österreicher. Was bedeutet, daß grundsätzliche Kurskorrekturen und deutliche Prioritätensetzungen nicht unsere Sache sind. Man ist froh, einigermaßen über die Runden zu kommen und Probleme irgendwie auszusitzen. (Zitat v. Alfred Payrleitner)
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BSLion
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Anmeldungsdatum: 25.04.2007
Beiträge: 309
Wohnort: Braunschweig

BeitragVerfasst am: Mi Apr 11, 2012 09:04:14 
Titel: Re: Na wovon! Von den ...
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CHH hat folgendes geschrieben:
Raveman hat folgendes geschrieben:
mhansi hat folgendes geschrieben:
Luftwaffe legt 120 Maschinen still, die bei C ständig gewartet wurden.


Von was redest du da? Die deutsche Luftwaffe hat 143 Maschinen bestellt.


zahlreichen F-4F, die ebenfalls bei EADS oder unter EADS-Ägide gewartet wurden und eben nicht 1:1 ersetzt werden, den Abbau des Tornado, Reduzierung CH-53, usw. usw...

Andererseits könnten die jetzt freiwerdenden Techniker bei Cassidian zu EADS/Airbus wechseln und die Mannschaften für A400M und A350XWB verstärken.
Die sind eh´ chronisch unterbesetzt und Jahre hinter Plan...


1.) Die Flotte der CH53G wird sukzessive reduziert auf 65 Stück... aber: die komplette Flotte wird/ist modernisiert CH53GS/GA/GE. So werden z.B. 26 Stück mit einer sensorgestützten Landehilfe ausgestattet (2 x Kamera / 2 x Radarhöhenmesser / Erdmagnetfeldsonde / Kreiselsystem / GPS / HMD).

2.) BO105: wird ausgephast: richtig... aber: es wird definitiv ein Nachfolgemodell für die Spezialkräfte geben. Standort: Laupheim
Warum? Das Verteidigungsministerium steckt mitten in Verhandlungen mit der Rüstungsindustrie bezüglich der geplanten Stückzahlreduzierungen. Es gibt seitens der Bundeswehr eindeutige Siganale entsprechende Kompnesationen anzubieten. Eine Kompensation ist ein leichter Mehrzweckhubschrauber für die Spezialkräfte.

3. Alle TORNADOS werden mit ASSTA 3.0 und 3.1 auf einen Standard Level gebracht, befähigt zur Luftnahunterstützung.

4. SAATEG MALE wird definitiv kommen. Die Luftwaffe favorisiert nach wie vor PREDATOR. TALARION ist allerdings der politische Favorit. Auch hier geht es um Kopnesation (16 Systeme)

5. EUROHAWK: es bleibt dabei: 5 Systeme; jeder hier kann spekulieren wie er will. Die politische Entscheidung ist getroffen, auch in Hinblich der NATO gemachten Zusagen. Punkt.

6.) NH90: Reduzierung zunächst auf 80 Stück. Die Karten für Sikorsky mit der Alternativlösung für die MARINE werden immer schlechter. Der MH90 ist wieder im Rennen (30 Stück). Chancen stehen wieder 50:50. Auch hier wird es eine rein politische Entscheidung geben.

7.) SALIS. Vertrag läuft demnächst aus und muss verlängert werden. Im Hinblick auf den kommenden AFG-Abzug werden die Preise für Lufttransport explodieren. BASIS SEE (JSS) ist zunächst verschoben um Gelder zu sparen für... eine eventuelle Lösung C-17 (4-5 Machinen) die z.Zt. von der Luftwaffe wieder geprüft wird. Was allerdings der MARINE überhaupt nicht gefällt.

8.) Reduzierung TIGER von 80 auf 40 Stück. Dies hat nicht nur finanzielle sondern operative Gründe, die in der Zukunft zu finden sind. Federführend hier die HFlgWS in Bückeburg. Konzept der Zukunft ist, z.B. den Begleitschutz mit UAS-Drehflüglern zu übernehmen.

Wenn ich irgendwas vergessen habe...

Viele Grüße
_________________
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 1407
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BeitragVerfasst am: Mi Apr 11, 2012 11:17:51 
Titel:
Antworten mit Zitat

Zitat:
zahlreichen F-4F, die ebenfalls bei EADS oder unter EADS-Ägide gewartet wurden und eben nicht 1:1 ersetzt werden, den Abbau des Tornado


Achso, ich hab gedacht er meint den Typhoon.
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mhansi
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Anmeldungsdatum: 17.03.2012
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: Mi Apr 11, 2012 22:56:54 
Titel: Das war die Wunschliste von EADS, mit Betonung auf war
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BSLion hat folgendes geschrieben:

2.) BO105: wird ausgephast: richtig... aber: es wird definitiv ein Nachfolgemodell für die Spezialkräfte geben.... Eine Kompensation ist ein leichter Mehrzweckhubschrauber für die Spezialkräfte.
3. Alle TORNADOS werden mit ASSTA 3.0 und 3.1 auf einen Standard Level gebracht, befähigt zur Luftnahunterstützung.
4. SAATEG MALE wird definitiv kommen. Die Luftwaffe favorisiert nach wie vor PREDATOR. TALARION ist allerdings der politische Favorit.
5. EUROHAWK: es bleibt dabei: 5 Systeme; jeder hier kann spekulieren wie er will.
6.) NH90: Reduzierung zunächst auf 80 Stück. Die Karten für Sikorsky mit der Alternativlösung für die MARINE werden immer schlechter. Der MH90 ist wieder im Rennen (30 Stück). Chancen stehen wieder 50:50. Auch hier wird es eine rein politische Entscheidung geben.
7.) SALIS. Vertrag läuft demnächst aus und muss verlängert werden. Im Hinblick auf den kommenden AFG-Abzug werden die Preise für Lufttransport explodieren. BASIS SEE (JSS) ist zunächst verschoben um Gelder zu sparen für... eine eventuelle Lösung C-17 (4-5 Machinen) die z.Zt. von der Luftwaffe wieder geprüft wird. Was allerdings der MARINE überhaupt nicht gefällt.
8.) Reduzierung TIGER von 80 auf 40 Stück. Dies hat nicht nur finanzielle sondern operative Gründe, die in der Zukunft zu finden sind. Federführend hier die HFlgWS in Bückeburg. Konzept der Zukunft ist, z.B. den Begleitschutz mit UAS-Drehflüglern zu übernehmen.


zu 2) Ein LUH kostet vielleicht ein 1/4 vom NH90 oder Tiger. Ein dicker Umsatzverlust wird bleiben.
zu 3) ASSTA für die Tornados ist noch nicht bestellt - Wenn der EF voll Mehrrollenfähig ist, braucht man den den Tornado nicht mehr. Ist fraglich, da kann man viel sparen.
zu 4) Predator wird nicht mehr hergestellt, Reaper ist noch im Rennen. An Talarion glaubt EADS selbst nicht mehr.
zu 5) GlobalHawk ist selbst den USA zu teuer. Man hat eine EuroHawk fest bestellt, von der man nichts mehr hört. Das Geld um die zu betreiben hat die Bundeswehr nicht.
zu 6) Vielleicht wird der NH90 NFF in 2+ Jahren ein Thema, wenn die Probleme beseitigt sind. Das Rennen dürfte eher eine Alternative machen, die billiger ist.
zu 7) Die Bundeswehr wird auch weiter die Antonow ohne Probleme mieten. Eine C-17 ist nicht billig.
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BSLion
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Anmeldungsdatum: 25.04.2007
Beiträge: 309
Wohnort: Braunschweig

BeitragVerfasst am: Do Apr 12, 2012 07:34:18 
Titel: Re: Das war die Wunschliste von EADS, mit Betonung auf war
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mhansi hat folgendes geschrieben:
zu 2) Ein LUH kostet vielleicht ein 1/4 vom NH90 oder Tiger. Ein dicker Umsatzverlust wird bleiben.
zu 3) ASSTA für die Tornados ist noch nicht bestellt - Wenn der EF voll Mehrrollenfähig ist, braucht man den den Tornado nicht mehr. Ist fraglich, da kann man viel sparen.
zu 4) Predator wird nicht mehr hergestellt, Reaper ist noch im Rennen. An Talarion glaubt EADS selbst nicht mehr.
zu 5) GlobalHawk ist selbst den USA zu teuer. Man hat eine EuroHawk fest bestellt, von der man nichts mehr hört. Das Geld um die zu betreiben hat die Bundeswehr nicht.
zu 6) Vielleicht wird der NH90 NFF in 2+ Jahren ein Thema, wenn die Probleme beseitigt sind. Das Rennen dürfte eher eine Alternative machen, die billiger ist.
zu 7) Die Bundeswehr wird auch weiter die Antonow ohne Probleme mieten. Eine C-17 ist nicht billig.


zu 2) selbstverständlich bleibt ein Umsatzverlust; niemand hat versprochen 100% zu kompensieren. Ein moderner "Light Utility Helicopter" wird nicht nur vom Militär, sondern auch von Verteidigungspolitikern von CDU/CSU, SPD und FDP.

zu 3) ASSTA ist vom Haushaltsausschuss des deutschen Bundestages genehmigt!

zu 4) präzisiere: PREDATOR als Gebrauchtlösung von der USAF (ähnlich P3C von den Niederlanden) ist in Prüfung; REAPER natürlich auch noch und HERON (mit Rheinmetall)

zu 5) EUROHAWK in der SIGINT Ausführung wird kommen. Punkt. Die Betriebskosten sind im Verhältnis zu einer bemannten Plattform, zumal bei der Flugdauer, wesentlich günstiger. Die Fähigkeit zur Aufklärung ist eines der "Leuchtturmprojekte" der Bundeswehr. Auch langfristig ist im Haushalt diese Fähigkeit abgebildet, da diese Fähigkeitslücke seit Ausphasung der BR1150 dringend geschlossen werden muss.

zu 6) Die MARINE benötigt zwingend und zeitnah Ersatz für SEA KING. Wenn die Fregatten der Klasse 125 zulaufen und FOC gemeldet werden, muss ein Bordhubschrauber zur Verfügung stehen. Die Gelder für ein Nachfolgemuster stehen zur Verfügung. Aus wirtschaftspolitischen Gründen blockiert der Haushaltsauschuss aber die von der Marine favorisierte Lösung CYCLONE (ähnlich wie in 2009/2010 die Entscheidung des HEERES für EAGLE IV). Im Zuge dessen wurde auch die Entscheidung für CSAR (hier wollten LUFTWAFFE und MARINE mit einem Modell kooperieren) vertagt. Eine Beauftragung NH90 + CSAR Rüstsatz wurde sistiert.

zu 7) wenn das so einfach wäre: Nochmal - der Vertrag SALIS läuft aus und muss neu verhandelt werden. Selbstverständlich prüft die LUFTWAFFE "mal wieder" wie das Kostenverhältnis bei Kauf oder Leasing von C17 zu SALIS entspricht. Die Vercharterer werden bei knapper werdenden Lufttransportressourcen natürlich mehr Geld fordern. Zumal die Nachfrage größer ist/wird als entsprechender Transportraum zur Verfügung steht. Hinzu kommt der strategische Mehrwert. Eine eventuelle Leasing Variante könnte durchaus Erfolg haben. Wir werden sehen.
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CHH
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
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BeitragVerfasst am: Do Apr 12, 2012 07:49:14 
Titel: Re: Das war die Wunschliste von EADS, mit Betonung auf war
Antworten mit Zitat

BSLion hat folgendes geschrieben:
zu 7) wenn das so einfach wäre: Nochmal - der Vertrag SALIS läuft aus und muss neu verhandelt werden. Selbstverständlich prüft die LUFTWAFFE "mal wieder" wie das Kostenverhältnis bei Kauf oder Leasing von C17 zu SALIS entspricht. Die Vercharterer werden bei knapper werdenden Lufttransportressourcen natürlich mehr Geld fordern. Zumal die Nachfrage größer ist/wird als entsprechender Transportraum zur Verfügung steht. Hinzu kommt der strategische Mehrwert. Eine eventuelle Leasing Variante könnte durchaus Erfolg haben. Wir werden sehen.

Was hat gerade Deutschland mit der C-17 für Probleme, bitte?
Das Ding robotet ohne Unterlaß bei USAF, RAF, RAAF, SAC, da hört man NICHTS von mangelnder Zuverlässigkeit, die chronisch bankrotte RAF durfte jetzt sogar Nummer ACHT bestellen (irgendwann werden sie noch zwölf von den Dingern betreiben, wenn´s so weitergeht, und wenn´s der USAF welche aushängen müssen), und warum "dürfen" die Deutschen die nicht haben?
Nur weil irgendwelche Abgeordneten in Leipzig/Dresden bei SALIS das Handerl aufhalten? Ich glaube nicht, dass die An-124 bei GLEICHEN Transportvolumen/-tonnage soviel günstiger ist, und eine C-17 kann ich auch in einem gefährdetem Raum einsetzen, während die SALIS 124er reine Zivilflugzeuge sind.
Und soviele riesige Teile hat die BW gar nicht, dass sie die An-124 unbedingt bräuchte.
Hat das ganze mit SALIS nicht der Russen-hörige Schröder eingefädelt? Und das schreibt man jetzt ewig fort?
Und was wenn der Putin "seine" Antonovs plötzlich zurückbeordert, und zwar genau dann, wenn die NATO sie brauchen würde?
Und kommt´s mir jetzt nicht mit Verträgen, bitte; wenn es dem Zar nicht mehr paßt, sind entweder die Crews verschwunden oder die Flieger gleich mit...
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BSLion
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Anmeldungsdatum: 25.04.2007
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BeitragVerfasst am: Do Apr 12, 2012 08:45:57 
Titel: Re: Das war die Wunschliste von EADS, mit Betonung auf war
Antworten mit Zitat

CHH hat folgendes geschrieben:
BSLion hat folgendes geschrieben:
zu 7) wenn das so einfach wäre: Nochmal - der Vertrag SALIS läuft aus und muss neu verhandelt werden. Selbstverständlich prüft die LUFTWAFFE "mal wieder" wie das Kostenverhältnis bei Kauf oder Leasing von C17 zu SALIS entspricht. Die Vercharterer werden bei knapper werdenden Lufttransportressourcen natürlich mehr Geld fordern. Zumal die Nachfrage größer ist/wird als entsprechender Transportraum zur Verfügung steht. Hinzu kommt der strategische Mehrwert. Eine eventuelle Leasing Variante könnte durchaus Erfolg haben. Wir werden sehen.

Was hat gerade Deutschland mit der C-17 für Probleme, bitte?
Das Ding robotet ohne Unterlaß bei USAF, RAF, RAAF, SAC, da hört man NICHTS von mangelnder Zuverlässigkeit, die chronisch bankrotte RAF durfte jetzt sogar Nummer ACHT bestellen (irgendwann werden sie noch zwölf von den Dingern betreiben, wenn´s so weitergeht, und wenn´s der USAF welche aushängen müssen), und warum "dürfen" die Deutschen die nicht haben?
Nur weil irgendwelche Abgeordneten in Leipzig/Dresden bei SALIS das Handerl aufhalten? Ich glaube nicht, dass die An-124 bei GLEICHEN Transportvolumen/-tonnage soviel günstiger ist, und eine C-17 kann ich auch in einem gefährdetem Raum einsetzen, während die SALIS 124er reine Zivilflugzeuge sind.
Und soviele riesige Teile hat die BW gar nicht, dass sie die An-124 unbedingt bräuchte.
Hat das ganze mit SALIS nicht der Russen-hörige Schröder eingefädelt? Und das schreibt man jetzt ewig fort?
Und was wenn der Putin "seine" Antonovs plötzlich zurückbeordert, und zwar genau dann, wenn die NATO sie brauchen würde?
Und kommt´s mir jetzt nicht mit Verträgen, bitte; wenn es dem Zar nicht mehr paßt, sind entweder die Crews verschwunden oder die Flieger gleich mit...


Danke CHH!

Tatsächlich eingefädelt hat SALIS der Altkanzler Schröder mit seinem speziellen Freund Putin. SALIS selbst ist der LUFTWAFFE ein ziemlicher Dorn im Auge, auch wenn von offizieller Seite immer wieder verlautet wie hervorragend diese Lösung funktioniert. Alles Quark! Die politische Abhängigkeit kommt nicht wirklich gut an. Es werden übergroße Frachten zwar mit der An-124 verlastet, der Großteil jedoch (und hier muss man z.B. nur in Trollenhagen vorbeischauen) mit der Il-76 D bzw TG, also kanpp 50 t Nutzlast. Es bleibt in Zukunft trotzdem ein Lücke über 35/37t. Und hier setzt die LUFTWAFFE mit dem Wunsch C-17 an. Das weitere Problem, welches in Zukunft entsteht, ist die teure Flugstund A400M. Was soll der Fllieger (trotz EATC) mit z.B. 10 t Material an Bord oder 20 Passagieren nach Sardinien oder Kreta fliegen. Hier fehlt ebenfalls eine Alternative. Diese Lücke könnte im Zuge von Kompensation EADS schließen.
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w4RLOCK
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BeitragVerfasst am: Do Apr 12, 2012 18:59:41 
Titel:
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Zitat:
GlobalHawk ist selbst den USA zu teuer. Man hat eine EuroHawk fest bestellt, von der man nichts mehr hört. Das Geld um die zu betreiben hat die Bundeswehr nicht.


nun der erste EH steht bei cassidian in manching und wird ausgerüstet/erprobt. wo ist das problem? und das die bundeswehr kein geld hat ist ein gerücht. politischer wille vorrausgesetzt ist bis heute noch fast jedes projekt durchgeboxt worden.

problematisch ist halt das viele entscheidungen die heute für uns richtungsweisend sind (EF,A400m,Tiger,NH90 etc) aus einer zeit stammen als kampfeinsätze in afghanistan und piratenjagd vor somalia definitiv nicht zum repertoire der bundeswehr gehörten.
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mhansi
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BeitragVerfasst am: Do Apr 12, 2012 23:23:17 
Titel: Re: Das war die Wunschliste von EADS, mit Betonung auf war
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BSLion hat folgendes geschrieben:
zu 6) Die MARINE benötigt zwingend und zeitnah Ersatz für SEA KING. Wenn die Fregatten der Klasse 125 zulaufen und FOC gemeldet werden, muss ein Bordhubschrauber zur Verfügung stehen. Die Gelder für ein Nachfolgemuster stehen zur Verfügung. Aus wirtschaftspolitischen Gründen blockiert der Haushaltsauschuss aber die von der Marine favorisierte Lösung CYCLONE (ähnlich wie in 2009/2010 die Entscheidung des HEERES für EAGLE IV). Im Zuge dessen wurde auch die Entscheidung für CSAR (hier wollten LUFTWAFFE und MARINE mit einem Modell kooperieren) vertagt. Eine Beauftragung NH90 + CSAR Rüstsatz wurde sistiert.


CYCLONE entwickelt sich auch zu einer Katastrophe. Als erstes gab es Probleme mit den US Exportbestimmungen. Jetzt hat der Übergewicht, und braucht einen stärkeren Motor, die Steuerung macht Probleme, und noch andere Dinge. Der erste Flugbare Heli soll gegen Sommer bei den Kanadiern ankommen. Bis der fertig ist, dauert das noch lange. Der Stückpreis dürfte sich auch in kritischen Regionen bewegen.

Das NH90 NFF passt auf viele Fregatten nicht drauf, die noch lange fahren werden. Der ist teuer und da gibt es noch viele Schwierigkeiten.

Bei beiden ist es ratsam erstmal abzuwarten, bis die Probleme andere beseitigen. Ansonsten droht das nächste Geldgrab.
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bluepup
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BeitragVerfasst am: Mo Apr 16, 2012 21:31:32 
Titel: NH90 in NZ mit Problemen?
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Kann der NH90 bei Schnee nicht fliegen?

http://www.stuff.co.nz/national/6739593/New-airforce-NH-90-helicopters-flawed
Zitat:

[...]
They were "prone to damage" from debris drawn into the engines and needed screens over the engines to mitigate the risk, she said.

Provost said the helicopters would still not be able to operate in snowy conditions once the screens[...]
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Porsche
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BeitragVerfasst am: Di Apr 17, 2012 06:40:16 
Titel:
Antworten mit Zitat

Das kann ich mir nicht vorstellen, zum einen gab es ja wohl auch schon Tests und Ausbildungsflüge bei diversen Nutzern im Winter. Zum anderen nutzen die Finnen den schon und ich glaube die haben mehr Schnee als die Neuseeländer.
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bluepup
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BeitragVerfasst am: So Apr 22, 2012 20:39:00 
Titel:
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Habe noch was dazu gefunden. Hier:
<http://www.nzherald.co.nz/nz/news/article.cfm?c_id=1&objectid=10798668> hat folgendes geschrieben:

[...]
The NH90 is also prone to damage from debris sucked into the engines.

She says when screens are fitted to fix the problem, the helicopter won't be able to operate in snow.
[...]



Was davon stimmt und ob es tatsächlich stimmt?
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bluepup
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 27, 2012 20:09:25 
Titel:
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http://www.defpro.com/news/details/34392/ hat folgendes geschrieben:

[...]
Lt Gen Jones gave as an example of the types of issues already addressed, the concern raised by one media outlet today, that the NH90 would not be able to fly in snow.

"As many of the countries purchasing the NH90 are Scandinavian countries, you can imagine issues around performance in snow have been quickly resolved. A solution has been identified, tested and is just going through the final verification before being implemented to NH90s globally."
[...]


Sollte also bald gelöst sein. Ich frage mich, ob solche Sachen nicht früher auffallen. Ist der NH90 irgendwie besonders gegenüber allen Vorgängern was die Triebwerke betrifft? Oder warum haben andere Modelle das Problem nicht in dem Maß?
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Viper
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BeitragVerfasst am: Sa Mai 26, 2012 11:50:14 
Titel: naja.....
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das ist schon eine gröbere Sache finanziell die G'schicht bei dem A380

Wenn Airbus meint, das würde sie in etwa mindestens 260 Mio Euro kosten, naja, geben wir noch 200 dazu, das wird realistischer sein..hoffentlich haben's in dem Betrag schon die zu erwartenden Pönalen von den Kundenairlines eingerechnet..(Verdienstentgang etc...)


also sagen wir mal dieser Schaden allein wird bedeuten, dass sie doch um ca. 20 Flieger mehr verkaufen müssen, als ursprünglich vorausgesehen, um bei dem 380'er Programm den Break Even zu erreichen und in die Gewinnzone zu kommen..

http://www.aviationweek.com/Article.aspx?id=/article-xml/awx_05_24_2012_p0-461578.xml
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