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Viper
ist immer hier
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: So Sep 04, 2011 09:38:36 
Titel: "Lebenslüge Neutralität"
Antworten mit Zitat

Christian Ultsch nimmt sich in der "Presse am Sonntag" die Lebenslüge No. 1 von Österreich vor...

http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/690504/Zeit-fuer-etwas-Ehrlichkeit

Gut geschrieben, wobei man vielleicht noch anmerken könnte, dass es zur weiteren Aufrechterhaltung gar keiner "völkerrechtlichen Beatmungsmaschinen" bräuchte, weil eben diese "Neutralität" auch zu Zeiten des Kalten Krieges von Anfang an nie völkerrechtlich gedeckt war..
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mi Nov 28, 2012 22:18:38 
Titel: nichts ist zu blöd
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in dieser Frage in diesem Land....

http://derstandard.at/1353207552525/Bundesheer-Experten-kritisieren-fehlende-Sicherheitsdoktrin

Gerade dieser Herr Lanc....dass sich diese Leute nicht genieren sich zu solchen Fragen noch öffentlich zu äussern...

Reality Check:

Österreich ist IM BÜNDNIS mit der EU....

Die völkerrechtlich verbindlich gezeichneten Verträge von Lissabon, und das dahinterliegende Petersberger Abkommen SIND VÖLKERRECHTLICH GÜLTIG...UND BINDEND....no way out....

Das sind sehr HARTE Bündinsverträge was militärischen Beistand betrifft..

Nur zum Vergleich:

Wenn ein Land "nur" NATO Mitglied ist , und nicht in der EU, dann lesen sich die reinen NATO Beistandsverpflichtungen, im Vergleich zu den militärischen Verpflichtungen innerhalb der EU, wie die Vorteilscard in einem Wellnessclub....


Zuletzt bearbeitet von Viper am Do Nov 29, 2012 10:01:19, insgesamt 3-mal bearbeitet
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George Sears
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Anmeldungsdatum: 08.10.2011
Beiträge: 417

BeitragVerfasst am: Do Nov 29, 2012 00:56:19 
Titel: Bitte Viper
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lass es doch einfach ! Das ist alles sinnlos ! Solche Diskussionen bringen in diesem Blumenland nichts !

Der Österreicher will nicht die Wahrheit wissen er will ohne Ahnung überall mitreden und das genügt ihm und sollte jemand Sachkenntniss haben wird er gleich zum Deppen abgestempelt ! Hatte gerade heute in meinem Bekanntenkreis wieder so eine Diskussion völlig sinnlos ....

Österreich ist neutral ! uns darf niemand angreifen! Es dürfen keine ausländischen Militärflugzeuge über Österreich fliegen ! Österreich braucht keine Abfangjäger weil unser Land so klein ist und die nicht mal eine Kurve fliegen können! Und wenn wir bei der Nato sind müssen wir alle in den Krieg gehen !
Aja und unsere Draken haben keine Raketen ! Für uns reichen 2 Abfangjäger !
So etwas hört man von Leut die sehr viel älter sind als ich ! Und die Mig 29 haben wir nicht gekauft weil in Ö die Landbahnen zu kurz sind ! Mit Lissabon ,Petersberg brauchst da gar nicht kommen weil die kennt da niemand glaub mir bin mir sicher das nicht amal da Daraboscha weiss was das ist !

Solche Sätze wurden mir heute bei der Diskussion über die Wehrpflicht, BH mit vollster Überzeugung entgegengeworfen !

Daher
God Bless America ! am not guilty and a love California !
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Frank
Gast





BeitragVerfasst am: Do Nov 29, 2012 01:58:10 
Titel:
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X 2 George!!

Ich hoere solchen mist von Oesterreicher jedes jahr beim lachs angeln.
Unglaublich das solche leute eine pass bekommen, waehlen
-und unbeaufsichtigt ins ausland reisen- duerfen.

Wird sich nichts aendern solange die alten garden am leben sind.
Vielleicht in 20 - 30 jahre, aber dann ist es uns 'saussage'.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Dez 15, 2012 13:49:30 
Titel: Uijegale.....
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da muss sich aber unser Herr VM Darabos gut vorbereiten auf das Gespräch....

EU Sicherheitspolitik......und eine Kapazunderin kommt ihn auch noch besuchen....

und vor allem, was mach ma da mit unserer "Neuddralidäd"...

http://derstandard.at/1355459744754/Keine-Aussenpolitik-ohne-militaerische-Kraefte
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di Jan 29, 2013 21:05:51 
Titel: gar nicht so dumm...
Antworten mit Zitat

Zitat:


...Und das sind bloß die Sachzwänge. Es gibt aber noch einen ganz anderen Grund, Österreich stärker zu einem Teil der europäischen Sicherheitspolitik zu machen. Der Grund heißt Verantwortung. Die sogenannte Neutralität ist nicht nur kein sicherheitspolitisches Konzept für das 21. Jahrhundert mehr. Sie entspricht auch weder dem Geist der EU noch dem Buchstaben des Lissabon-Vertrages. Österreich ist nicht neutral, sondern massiv abhängig vom und interessiert am Wohlergehen der anderen Länder der EU.

Am 10. Dezember hat die EU - und damit Österreich und seine Nachbarländer - den Friedensnobelpreis bekommen. Gegen wen verteidigen wir uns da eigentlich? Die EU ist eine Solidargemeinschaft. Es entspräche nicht nur der Verantwortung Österreichs, sondern würde auch unsere militärische Sicherheit erhöhen, wenn wir uns endlich auch zum militärischen Schulterschluss in Europa bekennen und ihn ehrlich wagen würden.....


http://derstandard.at/1358305066217/Weit-mehr-als-klassische-Verteidigung
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mi Apr 03, 2013 20:15:41 
Titel: was sind denn
Antworten mit Zitat

das für Volltrottel bei der ÖVP????

Zitat:
...Auf SPÖ-Wunsch wurde in dem Empfehlungsteil die Nato-Beitrittsoption gestrichen. Und die ÖVP bekam ihren Sieg bei der allgemeinen Wehrpflicht auch in der Sicherheitsstrategie schriftlich festgehalten: „Das österreichische Bundesheer ist auf der Grundlage der österreichischen Bundesverfassung und somit auf Basis der allgemeinen Wehrpflicht auszurichten“, heißt es nun....


es trifft sich also die Fischer'sche Neutralismusdoktrin mit den Provinzlern der ÖVP...die vom Boulevard zum Meinungsmainstream erhobenen antiwestlichen links- und rechtsradikalen Proleten im Land jubeln wahrscheinlich...

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1384040/Berufsheer-und-NatoBeitritt-sind-Geschichte?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/1379345/index.do&direct=1379345
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Lord Helmchen
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 1825
Wohnort: Dornbirn, Vlbg., Österreich, Europa, Dreckskugel

BeitragVerfasst am: Do Apr 04, 2013 12:21:44 
Titel: Re: was sind denn
Antworten mit Zitat

Wir sind NEUTRAL, auf dem Papier (diese Unwichtige Verfassung da..) ich seh das Problem nicht?

WAS hat die Republik Österreich in der NATO zu suchen? Ich sags dir: NICHTS!
Was willst mit was 0,68%BIP(??) UND Wehrpflicht bei der NATO schon machen? Schon vergessen? Die Bevölkerung hat mit dem FÜR Wehrpflicht eigentlich auch ungewollt GEGEN einen NATO Beitritt votiert. Muss nicht jedem gefallen.....

Versteh mich net falsch, ICH hätte kein Problem damit die Neutralität (sie ist eh nur Theoretisch) über Bord zu kippen und in letzte Konsequenz der NATO beizutreten. Aber Realpolitisch ist das nicht durchzusetzen, niemals.

Soviel dazu.


[quote="Viper"]
Zitat:
...[b]: „Das österreichische Bundesheer ist auf der Grundlage der österreichischen Bundesverfassung und somit auf Basis der allgemeinen Wehrpflicht auszurichten“, heißt es nun....


Der Satz da hat allerdings Pfeffer, ich bin mir grad net sicher ob den Herren (egal ob schwarz oder rot) klar ist was das bedeutet.
Weil wenn wir und die entsprechende Passage in der Verfassung mal auf der Zunge zergehen lassen....*uiii*. Und hier ists dann auch noch in der Sicherheitsstrategie (also eine politischen Übereinkunft) festgeschrieben..........dieses Datum sollte man sich merken, das könnte ein "Jubeltag" für das ÖBH sein= Schluss ist mit rummurksen!

Somit ist das ganze auch noch zumindest zum Teil versöhnlich für die GroKoz, beide Seiten KÖNNTEN argumentieren somit als Ideologischer Sieger dazustehen.....die VP hat ihre Wehrpflicht, und die SP muss sich nimma mit dem Thema NATO rumärgern. Ist doch auch schön.

Nun lese ich was ich da so schreibe und dann fällt mir ein was realpolitisch in Österreich so abgeht..... evil evil evil evil
_________________
"I wish I was a neutron bomb, for once I could go off!"
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Apr 04, 2013 13:28:05 
Titel: Naja......
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Du hast schon Recht...

Lord Helmchen hat geschrieben:

Zitat:
....WAS hat die Republik Österreich in der NATO zu suchen? Ich sags dir: NICHTS!
Was willst mit was 0,68%BIP(??) UND Wehrpflicht bei der NATO schon machen? Schon vergessen? Die Bevölkerung hat mit dem FÜR Wehrpflicht eigentlich auch ungewollt GEGEN einen NATO Beitritt votiert. Muss nicht jedem gefallen.....


Ich sehe die Problematik darin, dass ja die NATO, aus allen bekannten Gründen nicht nur derzeit, sondern noch auf lange Sicht, der verteidigungspolitische Rahmen in Europa ist, auf den man sich Europaweit geeinigt hat...es stimmt ja auch, dass eben aus vielen bekannten Gründen ein EU weites Heer eben noch ferne Zukunftsmusik ist, falls es überhaupt einmal stattfinden sollte...

Ist auch richtig, dass irgendwelche österreichischen Sicherheitsdoktrien, solange wir bei 0.68% BIP sind bei Verteidigungsausgaben, eh Niemanden interessieren in Europa...

WAS solche Statements wie von der SPÖ hineinreklamiert allerdings dann eindeutig sind, ist eine Entsolidarisierung mit Europa.....es ist also nicht nur ein antiwestlicher, sondern damit auch ein anti - europäischer Reflex...

Damit trifft sich die SPÖ mit der FPÖ in ihrem Populismus...die machen dann ungefähr 90% der "Krone", "Heute", "Österreich" und "NEWS" Analphabeten aus...Leser kann man ja dazu nicht wirklich sagen...

Die ÖVP hat vielleicht früher mal ab und zu, zumindest diesbezüglich, westliche und europäische Inhalte vertreten..

Konzediere aber gern, die in den letzten 20 Jahren noch zu sehen, bedurfte viel Goodwill...und eines Alkoholspiegels, bei dem man kein Kraftfahrzeug mehr in Betrieb setzen sollte...war also auch eine Fata Morgana...

Es ist aber schon möglich in naher Zukunft, wenn es einmal Brösel geben sollte, dass man sich dann von europäischer Seite etwaiige populistische Formulierungen in Österreich's Sicherheitsdoktrin schon genauer anschaut und die Unterstützung die Österreich erfahren sollte danach rekalibriert...
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Jun 14, 2013 21:55:53 
Titel: der Status
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der Diskussion..

http://tvthek.orf.at/programs/5733181-60-Minuten-Politik
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Frank
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BeitragVerfasst am: Do Aug 29, 2013 02:48:29 
Titel:
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ich lese gerade die presse online und muss mich wieder einmal fragen wie dumm Oesterreicher sind,
warum links-linke schmierblaetter zu "wahlkampf" zeiten
luegen zu schlagzeilen machen,
warum gewisse links-linke schmarotzer noch immer am leben sind?

denkt das stimmvieh wirklich es kann sich diese luegner und diebe fuer weitere 4 jahre leisten?

Schaemt sich dein keiner mehr fuer dieses gesindel das als politiker maskeriert?
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hakö
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Anmeldungsdatum: 05.01.2007
Beiträge: 1293
Wohnort: liebenberg im waldviertel

BeitragVerfasst am: Do Aug 29, 2013 08:54:36 
Titel:
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Es sind 5 Jahre und in einem Land, wo ein studiumabbrechender Taxler Bundeskanzler werden kann, wundert mich gar nix.
_________________
Pazifisten sind wie Schafe,die glauben dass der Wolf Vegetarier ist. (Yves Montand)
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Frank
Gast





BeitragVerfasst am: Do Sep 05, 2013 02:38:19 
Titel:
Antworten mit Zitat

so heute abend (Sept.4th) blaetter ich durch die Presse on-line.
erste schlagzeile unterrichted die leser das jetzt die trainierten Oesterreichischen 'kaempfer' aus Syrien zurueckkehren.
Schlagworte wie Al-Qaede, radikalisiert, niedere hemming zur gewaltanwendung usw.
Darunter ein bekannter alkoholiker forder die erleichterung des fremdenrechtes usw.

Wie ist es mit der 'Neutralitaet' vereinbar , terroristen sicheren hafen ung geleit geben?

Bei solchen vorgaengen darf sich kein Oesterreicher wundern das das ganze land unter beobachtung ist.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Sep 19, 2013 14:40:13 
Titel: möcht hier
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einen kleinen Ausschnitt des Artikels über Europa aus der NZZ, den ich im off-topic in den Europa Thread gestellt hab reinstellen, zur Diskussion und den ganzen "Neuddrralliddäd's" Fanatiker die in allen Parteien unsere Politik bevölkern ins Stammbuch schreiben..

es passt doch auch im näheren Sinn zu dem Thema...

Zitat:


Die Habsburgermonarchie überdauerte fünf Jahrhunderte. Sie war stabil und anpassungsfähig, und sie genoss echte Zuneigung bei ihren Bürgern, doch sie verschwand in einer Rauchwolke. Könnte der Europäischen Union – historisch jung und wenig beliebt bei vielen, für die sie da ist – Ähnliches drohen?

Robert Cooper

Natürlich war da mehr als eine Rauchwolke. Die Kugeln aus Gavrilo Princips Revolver töteten am 28. Juni 1914 in Sarajevo Erzherzog Franz Ferdinand und dessen Frau Sofia. Was die Habsburgermonarchie auslöschte, waren die darauffolgenden vier Jahre Trommelfeuer. Sie brachten Tod und Vernichtung über das alte Europa; in Russland Revolution und Gewaltherrschaft, in Deutschland den von einer gescheiterten Revolution begleiteten Regimewechsel, danach Inflation und Depression und schliesslich Weltkrieg und Völkermord.

Was stieg aus der Asche? Die Antwort lautet: die Europäische Union und die Nato. Die EU und ihre Ähnlichkeit mit der Habsburgermonarchie sind Thema dieses Essays, doch muss zunächst etwas über die Nato gesagt werden, die der unersetzliche Partner der EU war und ist.

Vorteile für kleine Nationen

Die Nato und die Anwesenheit von amerikanischen Truppen in Europa gaben den europäischen Ländern nach 1945 die Sicherheit, dass die USA sie im Konfliktfall gegen die Sowjetunion verteidigen würden. Fast noch wichtiger ist, dass die Nato die Verteidigung in ein Gemeinschaftsunternehmen verwandelt hat. Sonst hätte jedes einzelne Land seine eigenen Vorkehrungen gegen die sowjetische Bedrohung treffen müssen. Manche hätten sich womöglich genötigt gefühlt, starke Armeen aufzustellen, andere hätten bilaterale Bündnisse gesucht. Man hätte die alten, schiefgegangenen Spiele «Kräftegleichgewicht» und «Rüstungswettlauf» wieder gespielt. Die Nato schuf den Anreiz, als Trittbrettfahrer vom militärischen Potenzial der USA zu profitieren. Das wurde von diesen immer wieder kritisiert. Paradoxerweise ist es aber auch eine Errungenschaft, dass es sich europäische Länder erlauben konnten, ihre Rüstungsausgaben niedrig zu halten: Es zeigt, dass die Nato ein starkes Gefühl kollektiver Sicherheit erzeugt hat. Sicherheitsfragen, die Europa jahrhundertelang teilten, haben es schliesslich geeint. Und daraus entstand die Europäische Union. Indem sie eine kollektive Identität ausserhalb der Sicherheitspolitik und ohne die USA erschuf, hat die EU zur Langlebigkeit der Nato beigetragen – durch den Beweis, dass die amerikanische Präsenz eher Zusammenarbeit ermöglicht denn als Mittel der Herrschaft dient........


http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/eine-tragoedie-von-aufstieg-und-untergang-1.18150760


Zuletzt bearbeitet von Viper am Mi Okt 02, 2013 13:07:42, insgesamt einmal bearbeitet
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cattlerepairman
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Di Okt 01, 2013 15:51:10 
Titel: Re: möcht hier
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Viper hat folgendes geschrieben:
einen kleinen Ausschnitt des Artikels über Europa aus der NZZ


Interessanter und beinahe versoehnlicher Blickwinkel. Fuer viele erscheinen "NATO" und "moderne EU" inkompatibel. Ein Blick zurueck tut da ganz gut.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Okt 14, 2013 16:23:45 
Titel: rekapitulieren wir,
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was Österreich's Rolle anbelangt...

es gab natürlich, und leider sind einige Exponenten dieser Affairen noch heute in höchsten Staatsämtern auch folgende Situation...

Zitat:
...Die kuriose Mär vom gegen Spionage immunen Österreich

13.10.2013 | 18:16 | BURKHARD BISCHOF (Die Presse)

Ein Grazer Geheimdienst-Journal zeigt auf, wie ausgeprägt gerade die Wirtschaftsspionage im Kalten Krieg war.


Von wegen, Österreich sei im Kalten Krieg gewiss ein Tummelplatz für Agenten aus Ost und West gewesen, die sich munter gegenseitig ausspioniert hätten, während sie das neutrale Gastland selbst aber nur marginal interessiert habe. Auch wieder so eine kuriose Mär – wie jene über die Schutzfunktion der Neutralität, die die politische Klasse der Zweiten Republik der Bevölkerung solange eingehämmert hatte, bis sie sie tatsächlich glaubte. Nein, die Kundschafter aus dem Ausland hatten auch großes Interesse an österreichischen Dingen – vor allem im Bereich der Wirtschaft.


Die neueste Ausgabe des in Graz erscheinenden „Journal für Geheimdienste, Propaganda und Sicherheitsstudien“ („JIPSS“) wirft ein grelles Licht auf die Intensität der Wirtschaftsspionage, der große österreichische Unternehmen ausgesetzt waren. In dem Aufsatz „Die Stasi in Österreich“ rekonstruieren die beiden Forscher Angela Schmole und Jochen Staadt das Spionagenetz, das der DDR-Agent Lothar Schramm ab den 1960er-Jahren in Österreich aufbaute.

Bis in die 80er-Jahre berichteten angeworbene österreichische Informanten (überwiegend aus dem Umfeld der KPÖ) Firmen-Interna aus der Voestalpine, Steyr Daimler Puch, Austria Metall AG oder der Elektrizitätswirtschaft AG in Wien nach Ostberlin; z. B. über neue Produktions- und Prozessentwicklungen, Testberichte, Forschungsergebnisse usw. 1980/1981 wurden österreichische Zuträger aber auch eingesetzt, um die hierzulande sich aufhaltenden polnischen Oppositionellen auszukundschaften.

Österreichische Unternehmen wurden aber nicht nur ausspioniert, manche machten gute – und äußerst dubiose – Geschäfte mit Partnern aus der DDR: „Österreichische Firmen trugen nach Kräften zur Abschirmung des Waffenhandels der DDR bei und besorgten ihren Partnern aus dem Bereich kommerzielle Koordinierung (des DDR-Staatssicherheitsministeriums) immer wieder Waren, die der DDR wegen des westlichen Embargos auf dem Weltmarkt eigentlich gar nicht verkauft werden durften.“.....


http://diepresse.com/home/meinung/gedankenlese/1464081/Die-kuriose-Maer-vom-gegen-Spionage-immunen-Oesterreich?_vl_backlink=/home/meinung/gedankenlese/index.do

wie gesagt, da gab es österreichische STAPO Chefs auf der Payroll der DDR....da gab es nachher, oder sagen wir als logische Weiterführung dieser Aktivitäten den SPÖ Club 45...über den ist viel gelaufen, nicht nur diesbezüglich, wie wir aus dem Syrien und Iran Thread sehen....

tja....

"Bruch" mit dieser unsäglichen und unseligen Tradition gab es nicht...

viele Player in dem Spiel bekleiden heute noch hohe und höchste Ämter im Staat, beziehen höchste Pensionen, kommen im Boulevard und im ORF etc zu Wort...

Schandgeld aus der DDR, naja, da gab es eine Steindling, gern gesehener Gast und enge Freundin höchster SPÖ "Würdenträger"...

es hat sich also abgespielt...ohne juristische Konsequenzen bis jetzt...

http://www.youtube.com/watch?v=P1-dr_zqQyA

in der ORF Serie hat man allerdings hauptsächlich Vertreter aus dem bürgerlichen Lager auf die Schaufel genommen....wenn man die Creme de la Creme der Sozialdemokratie da angegriffen hätte, wär das nie auf Sendung gegangen......bittschön der Gusenbauer kommt zwschen den Zeilen vor, aber den hat innerhalb der SPÖ eh niemand je ernst genommen und der Elsner...der war aber beim BAWAG Raubzug nur eine relativ kleine Nummer....bittschön sowohl für Gusenbauer als auch Elsner gilt, klein ist relativ, die SPÖ war nachher plötzlich schuldenfrei...aber wie gesagt es HAT sich abgespielt gerade im sicherheitspolitischen Bereich, oder sollen wir lieber sagen in der UNsicherheitspolitik Österreichs damals...und es spielt sich wahrscheinlich heute noch ab hinter den Kulissen...

das war gelebte österreichische "Neutralität"...

und es wirkt bis heute nach, wie wir im Syrien - und Iranthread sehen...die Players bei uns im Land sind ja gleich geblieben....

was ich damit sagen will, die "Neuddralliddädds" Fanatiker gerade auf Seiten der SPÖ, waren nie neutral, sondern in Wirklichkeit, bewusst oder unbewusst, Ostagenten für die damalige Sowietunion...

bittschön nix Neues....

http://www.acipss.org
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CHH
int. Luftfahrtjournalist
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 1553
Wohnort: Groß-Enzersdorf

BeitragVerfasst am: Mi Okt 30, 2013 12:37:36 
Titel: Hat der gute Norbschi nicht da immer so ...
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nach Schweden gelinst, so von wegen Berufsarmee und so?

Jane´s hat folgendes geschrieben:
Sweden joins NATO Response Force
Sweden has joined the NATO Response Force (NRF), after the NATO allies approved its participation on 14 October. This makes it the third NATO partner country to do so, after Finland and Ukraine
[first posted on 18 October 2013]


Tjaja, die ach so "neutralen" Schweden... lol
_________________
Wir sind Österreicher. Was bedeutet, daß grundsätzliche Kurskorrekturen und deutliche Prioritätensetzungen nicht unsere Sache sind. Man ist froh, einigermaßen über die Runden zu kommen und Probleme irgendwie auszusitzen. (Zitat v. Alfred Payrleitner)
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Frank
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 30, 2013 17:55:49 
Titel:
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Das haben eure verb..ahem 'politiker' nur vom weg hoeren erfahren?
Wird unterm teppich gekehrt, ignoriert.
Es kann nicht sein was nicht sein darf!
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mi Okt 30, 2013 20:47:55 
Titel: naja.....
Antworten mit Zitat

CHH hat geschrieben:

Zitat:
...Tjaja, die ach so "neutralen" Schweden...


Bitte, Schweden bezeichnet sich bereits seit Jahre auch offiziell nicht mehr als neutral, sondern bis vor Kurzem als bündnisfrei..

Und jetzt gehen sie verständlicherweise zur NATO..völlig klar und korrekt..und nachvollziehbar....



http://www.nato.int

das einzige vernünftige und funktionierende Verteidigungs- und Sicherheitsbündnis das wir in Europa haben..

in dem Sinne sind die Schweden wirkliche Europäer..
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr März 21, 2014 08:20:10 
Titel: hat er Recht
Antworten mit Zitat

der Ortner..

http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/1577861/Warum-Osterreich-gerade-jetzt-Mitglied-der-Nato-werden-sollte
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Frank
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BeitragVerfasst am: Sa März 22, 2014 03:16:23 
Titel:
Antworten mit Zitat

Nix da!
Jetzt wo die rest-Ukraine nach Oesterreichs' "Vorbild" 'neutral' wird,
wird euren versagern und verbrecher -welche als 'politiker' maskarieren- der kamm schwellen!

Kannst dich noch an den sager der 70er und 80er erinnern?
"Lieber rot als tot!"
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AereA
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Anmeldungsdatum: 12.03.2014
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: Sa März 22, 2014 10:20:45 
Titel:
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Dass Österreich Jahrzehnte lang durch die NATO mit-beschützt wurde, stimmt schon, allerdings sollten wir auch nicht vergessen, dass gerade der Umstand, dass wir trotzdem nicht in der NATO waren, es uns ermöglicht hat, immer wieder so etwas wie eine Vermittler-Position zwischen Ost und West einzunehmen. Ob so etwas weiterhin gebraucht wird, darüber lässt sich streiten, ich denke aber gerade im Angesicht der derzeitigen Krise, dass das der Fall ist.

Zwischen den Hardlinern in Amerika (und deren Mitläufern in Europa) und in Russland wäre eine etwas nüchternere, mäßigende Stimme so wichtig wie schon lange nicht mehr.

Ich denke daher, dass wir vorerst so einen Kurs einschlagen sollten, anstatt wie viele andere weiter zu betonieren und eine neue Front zu befestigen, die eigentlich abgesehen von den machtgierigen Führungsleuten niemand will.
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werner
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BeitragVerfasst am: So März 23, 2014 13:09:39 
Titel: Ja, früher war Österreich ein ratschlaggeber,
Antworten mit Zitat

ich kann mir nicht vorstellen, daß heute irgendjemand an einem Ratschlag von Österreich interessiert ist.

Österreich ist m.E. in der EU untergegangen, gesellschaftlich und politisch völlig bedeutungslos geworden.

Mal ehrlich, wer interssiert sich für solch gesichtslose Typen wie Faymann oder Spindelegger außerhalb Österreichs?

Nicht einmal in Österreich selbst haben diese Kerle außerhalb ihrer Parteien eine Bedeutung.

Wenn es nicht gelingt, schnell eine völlig neue Parteienkultur zu schaffen, wird dieses Österreich politisch mehr und mehr verschwinden.
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