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Foxhound
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 3072
Wohnort: Zwenkau

BeitragVerfasst am: So Feb 27, 2011 09:16:07 
Titel: Aktuelle Entwicklungen im Fall Libyen
Antworten mit Zitat

Die politischen Umwälzungen In Libyen dominieren die Schlagzeilen dieser Tage, und dies wird sicher auch noch einige Zeit so andauern. Auch wenn sich alle Beobachter letztendlich darin einig sind, dass Gaddafis Tage gezählt sind, ist doch derzeit völlig ungewiss, ob es größeren Auseinandersetzungen, vielleicht sogar zum Bürgerkrieg kommen wird. Zahlreiche Nationen haben daher begonnen, ihre Staatsbürger aus dem Lande heraus zu bringen, und diese Bemühungen haben auch eine ausgeprägte maritime Komponente - die in den Medien nur ausschnittweise dargestellt wird.

Zunächst zur libyschen Marine selbst
Ihr derzeitiger Status ist völlig unklar. (Im einzelnen nicht verifizierbare) Medienberichte lassen darauf schließen, dass einige Einheiten noch an der Seite des Diktators kämpfen, während andere sich der Protestbewegung angeschlossen haben – oder einfach allen Auseinandersetzungen aus dem Wege gehen. So sollen Kriegsschiffe am 24. Februar Küstengebiete nahe der Hauptstadt Tripolis beschossen haben. Im Osten Libyens, bei Benghazi, haben andere Einheiten dagegen offensichtlich den Befehl zur Bekämpfung des „Aufstandes“ verweigert. Zwei Marineschiffe sollen sich schon am 22. Februar in Richtung Malta abgesetzt haben. Zum Typ finden sich bisher keine Angaben; ein von einigen Medien veröffentlichtes Foto (Fregatte KONI) stammt nachweislich von einem bereits 2008 in Malta durchgeführten libyschen Flottenbesuch. Medienberichte eines Einlaufens in einen maltesischen Hafen oder auch nur in maltesische Hoheitsgewässer wurden von den Malta Armed Forces postwendend offiziell dementiert. Einiges spricht dafür, dass die libyschen Schiffe etwa 25 sm südlich Maltas, außerhalb der Territorialgewässer, liegen – vielleicht um hier (unter von der italienischen Luftwaffe gesichertem Luftraum) die weitere Entwicklung abzuwarten.

Fregatte Al Hani 2008 aufgenommen in Malta


Evakuierung von Zivilisten - Non-Combatant Evacuation Operations (NEO), Stand: 26 Februar

Zahlreiche Nationen evakuieren derzeit ihre Staatsbürger aus Libyen. Neben Transporten auf dem Landweg an die Grenzen zu Tunesien und Ägypten sowie auf dem Luftweg mit zivilen und militärischen Flugzeugen finden auch Evakuierungen auf dem Seewege statt. Dabei werden vorzugsweise zivile Schiffe mit großer Passagierkapazität gechartert; Kriegsschiffe kommen - mit wenigen Ausnahmen - bisher nur in der militärischen Absicherung dieser Schiffstransporte zum Einsatz. Nachfolgend sollen Evakuierungen über See, die am 24. Februar durch einen schweren Sturm stark behindert und verzögert wurden, im Detail dargestellt werden (Länderreihenfolge alphabetisch).

BRASILIEN
Die brasilianische Regierung hat am 24. Februar ein ziviles Schiff gechartert, das etwa 180 Staatsbürger von Benghazi nach Griechenland oder Malta bringen soll.

CHINA
Erstmals in ihrer Geschichte ist die chinesische Marine aktiv in eine NEO eingebunden. Die Fregatte XUZHOU (JIANGKAI-II-Klasse) wurde aus der Anti-Piraterie Einsatzgruppe im Golf von Aden herausgelöst und verlegt vor die libysche Küste (Benghazi). Das Kampfschiff soll die angelaufenen Evakuierungen chinesischer Bürger militärisch sichern. Bisher wurden bereits etwa 12.000 Chinesen außer Landes gebracht, fast 4.500 davon am 24. Februar durch zwei gecharterte griechische Fähren nach Kreta. Am 26. Februar waren zwei weitere Schiffe mit noch einmal etwa 5.000 Chinesen in Benghazi klar zum Auslaufen. Die von China gecharterten Schiffe haben auch Bürger von EU Staaten und aus Thailand an Bord genommen.

DEUTSCHLAND
Die Deutsche Marine verlegt eine Einsatzgruppe mit den Fregatten BRANDENBURG und RHEINLAND-PFALZ sowie dem Einsatzgruppenversorger BERLIN vor die libysche Küste. Die Schiffe bilden den diesjährigen „Einsatz- und Ausbildungsverband“ der Deutschen Marine und führen gerade eine viermonatige Ausbildungsreise (u.a. ins Mittelmeer) durch. Dieses Vorhaben ist nun zunächst einmal unterbrochen. Ein aktiver Evakurierungseinsatz ist derzeit noch nicht geplant. Die Schiffe stehen für Notfälle bereit.

GROSSBRITANNIEN
Am 22. Februar hat die Royal Navy die im östlichen Mittelmeer operierende Fregatte CUMBERLAND (TYPE 22) vor die libysche Küste beordert. Das Schiff sollte zunächst nur die Evakuierung britischer Staatsbürger unterstützen, führte inzwischen aber selbst einen Evakuierungseinsatz durch. Am 24. Februar lief die Fregatte in Benghazi ein, nahm 207 Zivilisten (darunter 68 Briten) an Bord und brachte diese am 25. Februar nach Malta. Am 25. Februar wurde auch der Zerstörer YORK (TYPE 42) in Richtung libysche Küste befohlen. Das Schiff hatte auf dem Weg in den Südatlantik einen Stopp in Gibraltar eingelegt, als der Einsatzbefehl eintraf.

INDIEN
Insgesamt 18.000 Inder sollen sich in Libyen aufhalten. 9.500 von ihnen warten auf eine Evakuierung über See. Die indische Regierung hat dazu die zivile Fähre SCOTIA PRINCE gechartert, die am 26. Februar in Benghazi einlaufen und dann Inder auf dem Seeweg nach Port Said, Ägypten bringen soll. Am 26. Februar wurde eine zweite zivile Fähre gechartert. Die indische Marine hat am 26. Februar den Zerstörer MYSORE (DELHI-Klasse) und das Docklandungsschiff JALASHWA in Richtung Libyen in Marsch gesetzt. Die Schiffe werden etwa 12 Tage für die Fahrt benötigen.

ITALIEN
Die italienische Marine erfüllt mit Blick auf die Lageentwicklung in Libyen eine ganze Palette an Aufgaben. Am 22. Februar wurde entschieden, das Aufklärungsschiff ELETTRA von La Spezia zur Fernmelde- /elektronischen Aufklärung vor die libysche Küste zu verlegen. Die Korvetten FENICE (MINERVA-Klasse) und COMANDANTE BETTICA patrouillieren mit Blick auf die zunehmende Anzahl von Bootsflüchtlingen in der Straße von Sizilien und vor der Insel Lampedusa. Hier sind auch weitere Einheiten der italienischen Küstenwache im Einsatz. Der Zerstörer FRANCESCO MIMBELLI hat südlich Malta Station bezogen. Das Schiff soll als vorgeschobene Radarstation den Luftraum im Zentralen Mittelmeer überwachen und Luftlagedaten übermitteln. Das Docklandungsschiff SAN GIORGIO steht vor der libyschen Küste für mögliche NEO bereit. Italienischen Medien zufolge verlegt auch Schwesterschiff SAN MARCO.

KANADA
Kanada hat bisher selbst keine zivilen Schiffe gechartert oder Kriegsschiffe in die Region beordert. Etwa 200 Kanadier wurden bisher evakuiert, sind dabei teils auf Schiffen anderer Nationen mitgefahren. Der Premierminister erklärte allerdings, man bereite derzeit „aktiv die nächsten Schritte vor“.

NIEDERLANDE
Am 25. Februar traf die niederländische Fregatte TROMP vor der libyschen Küste ein. Das Schiff sollte eigentlich zu Anti-Piraterie Operationen in den Golf von Aden verlegen und befand sich auch bereits im Roten Meer, als es dort den Befehl zur Umkehr erhielt.

RUSSLAND
Ein Einsatz von Marineschiffen ist bisher offenbar nicht geplant. Am 23. Februar wurde die zivile Fähre ST. STEPHEN gechartert. Das Schiff verlegte von Montenegro zunächst zur Kraftstoffübernahme nach Bari, Italien. Der schwere Sturm verzögerte dort die Weiterfahrt um einen Tag. Inzwischen ist die Fähre auf dem Weg nach Libyen. In Sirte und beim Öl-Terminal Ras Lanuf sollen mehr als 1.000 Russen sowie Türken und Serben an Bord genommen werden.

SRI LANKA
Die Regierung Sri Lankas verkündete am 24. Februar, man werde „ein Schiff“ zur Evakuierung von Staatsbürgern entsenden. Details wurden nicht genannt.

SÜDKOREA
Die südkoreanische Marine hat am 25. Februar den Zerstörer CHOI YOUNG (KDX-II-Klasse) von Anti-Piraterie Operationen am Horn von Afrika abgezogen. Das Schiff verlegt derzeit durch das Rote Meer in Richtung Suezkanal und Mittelmeer; es soll im Laufe der Woche vor Libyen eintreffen.

TÜRKEI
Mit zwei gecharterten Katamaranfähren und einer anderen Fähre wurden bereits am 23. Februar fast 3.000 Türken aus Benghazi evakuiert. Medienberichte deuten auch auf einen Einsatz von Marineschiffen; Details werden hier allerdings nicht genannt.

UKRAINE
Die ukrainische Regierung beriet am 25. Februar über die Entsendung eines Kriegsschiffes. Eine Entscheidung hänge von der weiteren Entwicklung ab. Etwa 2.500 Ukrainer befinden sich derzeit in Libyen.

USA
Die USA haben zur Evakuierung von US-Bürgern am 22. Februar zwei zivile Hochgeschwindigkeitsfähren gechartert. Die MARIA DOLORES nahm in Tripolis 338 Passagiere (darunter 183 Amerikaner) an Bord; der schwere Sturm verzögerte das Auslaufen um mehr als einen Tag. Am 25. Februar traf das Schiff dann aber wohlbehalten in Malta ein.

ZIVILE OPERATIONEN
Mit einer eigens gecharterten Fähre hat die französische Öl- und Gasfirma Schlumberger etwa 300 Menschen (meist Firmenarbeiter und deren Familienangehörige) von Tripolis nach Malta bringen lassen.


SCHLUSSBEMERKUNG

Der aufmerksame Leser wird in der o.a. Zusammenstellung Angaben zur französischen Marine und zur US Navy vermissen. Tatsächlich sind beide Marinen bisher auch in keiner Weise in die NEO eingebunden; beide haben nach derzeitigen Lageinformationen auch noch keinerlei Schiffe vor der libyschen Küste stationiert oder (Stand 26. Februar) dorthin in Marsch gesetzt. Im Internet – teils wohl auch in bewusster Falschinformation - verbreitete Meldungen, dass die US Navy bereits vier Flugzeugträger in der Region zusammen gezogen habe, entbehren jeder Grundlage. So werden u.a. auch die Flugzeugträger GEORGE WASHINGTON und ABRAHAM LINCOLN namentlich genannt: ersterer befindet sich in Japan, die LINCOLN verlegt nach beendetem Einsatz in der Golfregion derzeit im Südchinesischen Meer in Richtung Heimat. Tatsächlich im Bereich Mittelost eingesetzt sind die Flugzeugträger ENTERPRISE und CARL VINSON. Beide operieren allerdings im Arabischen Meer, und bisher gibt es keine Hinweise auf einen Befehl zur Verlegung.

Quelle: Marineforum
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"Es ist okay, eine Benzinschleuder zu fahren, wenn du damit Puppen aufreißt!" - Al Bundy

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kayjay
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Anmeldungsdatum: 25.07.2004
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BeitragVerfasst am: So Feb 27, 2011 21:39:35 
Titel:
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: So Feb 27, 2011 23:20:15 
Titel: "No Fly Zone"
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die Libyer bitten seit einer Woche dringenst die internationale Gemeinschaft eine No Fly Zone über Libyen einzurichten und strengstens zu exekutieren.

Das würde wirklich mal eine militärische Soforthilfe sein, die zwei wichtige Funktionen erfüllen kann. Erstens, jeglichen weiteren Zustrom von Söldnertruppen (via airlift) zu unterbinden, und zweitens, obwohl es fraglich ist zum derzeitigen Zeitpunkt, ob, und wenn, über wieviele Fixed Wing und Helicopterassets das Regime noch verfügen kann, aber rechnen muss man damit, zumindest in den noch vom Regime kontrollierten Gebieten..., naja selbst eine Infrarotsignatur eines Triebwerksanlassvorgangs, und schwupp di wupp das Ding ist erledigt.

Denkbar wäre auch, da Gadaffi sicher aufs Ganze geht, sollte er noch irgendwie darüber verfügen können, dass z.B. Giftgas von Choppers oder Fixed Wings auf die Bevölkerung eingesetzt werden könnte, dann wird er das versuchen, und auch sowas könnte dann ganz leicht mit einer robusten No Fly Zone Überwachung abgestellt werden, bevor noch mehr Unheil angerichtet werden kann.

Da versteh ich nicht, dass man das nicht schon längst gemacht hat.

Eine robuste No Fly Zone über Libyen ist mit NATO Air Components innerhalb von Stunden "aufzustellen"..und vergleichsweise "easy"

warum zögert man hier?
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JCStennis
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Anmeldungsdatum: 07.02.2009
Beiträge: 959
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BeitragVerfasst am: So Feb 27, 2011 23:30:37 
Titel:
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weiß auch nicht - bei der lybischen topographie kann eine AWACS, die über sizilien kreist, wahrscheinlich jedes modellflugzeug in libyen orten. sigonella, giao del colle sind ja auch in der nähe.
_________________
Check six!

Die Friedhöfe sind voll mit Unersetzlichen.
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
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Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 07:54:20 
Titel:
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Viper hat folgendes geschrieben:
die Libyer bitten seit einer Woche dringenst die internationale Gemeinschaft eine No Fly Zone über Libyen einzurichten und strengstens zu exekutieren.



Also ich glaube eher das Gegenteil ist der Fall! Die Lybier wollen auf keinem Fall fremde Truppen im eigenen Land. Bei "Im Zentrum" hat gestern ein Lybier sogar gesagt sie wollen keinen zweiten Irak.

Sie wollen Unterstützung, aber auf keinem Fall irgendwelche militärische Aktionen. Einerseits verständlich und andererseits ist das von der internationalen Staatengemeinschaft zu akzeptieren.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 08:53:36 
Titel: aber No-Fly-Zone
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ist eben ganz was Anderes..

das wollen die Libyer schon..

und sind keine fremden Truppen dann IM Land, sondern passen nur am Himmel auf, dass von dort nix Schlechtes runterkommt.
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BUMAN
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Anmeldungsdatum: 30.07.2004
Beiträge: 1140
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 10:48:55 
Titel:
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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/redaktion/gaddafi-ist-seit-langem-auf-anhaltenden-krieg-vorbereitet.html

www.debka.com

Werden wir sehen, ob die Sache in Lybien schnell vorbei?
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Zuckerbäcker
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Anmeldungsdatum: 05.01.2009
Beiträge: 1834

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 11:53:41 
Titel:
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Raveman hat folgendes geschrieben:
Sie wollen Unterstützung, aber auf keinem Fall irgendwelche militärische Aktionen. Einerseits verständlich und andererseits ist das von der internationalen Staatengemeinschaft zu akzeptieren.


Wie bereits in Tunesien, wo sich die Aufständischen eine Einmischung in innere Angelegenheiten verbeten haben kommt das auch aus Libyen:

Zitat:
Ein Sprecher des neu gegründeten libyschen Nationalrats in Bengasi sagte, man wünsche keine Einmischung aus dem Ausland. Man habe auch keinen Kontakt mit ausländischen Regierungen hergestellt.


http://quadraturacirculi.de/2011/02/27/uberraschung-usa-wollen-mit-libyscher-opposition-zusammenarbeiten/

So weit - so deutlich.

Natürlich versuchen einige ausländische Regierungen jetzt auf den Zug aufzuspringen und versuchen gleich mit den künftigen Machthabern eine Weichenstellung in ihrem Sinne vorzunehmen.

Und die Diskussion um eine Flugverbotszone ist solange sinnfrei, als weder der (noch) offizielle Machthaber als auch die Aufständischen diese wollen. Außerdem, aber das ist hinlänglich bekannt, zählt der Luftraum zum Staatsgebiet; d.h. GEGEN den Willen dieses Landes kann das legitimerweise nur der Sicherheitsrat bewilligen. Es ist ein innerer Konflikt - nach außen ist Libyen nach wie vor souverän.


BUMAN hat folgendes geschrieben:
Werden wir sehen, ob die Sache in Lybien schnell vorbei?


Momentan strömen ja vor allem aus dem Tschad jede Menge Söldner in der Land und Gaddafi hat hat seine Getreuen auch im Ausland. Da sollte man noch nicht voreilig sein.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 14:21:55 
Titel: ist natürlich wieder einmal
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so eine Zuckerbäcker'sche Verdrehung von Tatsachen nach alter Politbüromanier..

Zuckerbäcker hat geschrieben:

Zitat:
Und die Diskussion um eine Flugverbotszone ist solange sinnfrei, als weder der (noch) offizielle Machthaber als auch die Aufständischen diese wollen.


den "offiziellen Machthaber" von Libyen gibt's de iure nur noch in Dosen, und natürlich haben hohe libysche Diplomaten bei der UN, sich ausdrücklich FÜR eine No-Fly-Zone bereits vor einer Woche ausgesprochen. Und was für ehemalige regimetreue Diplomaten, die sich von Ghadaffi losgesagt haben, und de facto jetzt das Sprachrohr der libyschen Bevölkerung vor den UN sind, rechtens ist ( und ihnen offenbar dringend notwendig erscheint, da sie ihren "Pappenheimer" wohl gut kennen, und selbst wenn vieles in solchen Regimen strengstens "compartmentalized" ist, was Waffen betrifft, wohl ahnen, was er noch anstellen könnte, so er noch kann), wird für die Libyer vor Ort nur recht und billig sein.

Die Harrer hat ausnahmsweise im "Der Standard" vollkommen Recht mir ihrer Analyse.

Und die No-Fly-Zone wird wahrscheinlich innert 24 Stunden vom UN Sicherheitsrat in einer Resolution nach Kapitel VII abgesegnet, kommen, jede Wette.



http://derstandard.at/1297819072640/UNO-Resolution-zu-Libyen-Naechster-Schritt-Flugverbot
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Zuckerbäcker
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Anmeldungsdatum: 05.01.2009
Beiträge: 1834

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 19:09:02 
Titel: Re: ist natürlich wieder einmal
Antworten mit Zitat

Viper hat folgendes geschrieben:
..wird wahrscheinlich innert 24 Stunden vom UN Sicherheitsrat in einer Resolution nach Kapitel VII abgesegnet, kommen,..


Zuckerbäcker hat folgendes geschrieben:
GEGEN den Willen dieses Landes kann das legitimerweise nur der Sicherheitsrat bewilligen.


Geh, Viper, sag mir bitte wo die Verdrehung ist.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 20:00:30 
Titel: und..???
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hab ich was Anderes gesagt?

der UN Sicherheitsrat wird das bewilligen..

MIT Zustimmung des "Landes" Libyen..

Für mich ist Libyen, das Land, die Menge seiner BürgerInnen, die derzeit ums Überleben kämpfen gegen einen durchgeknallten Psychopathen...

ned dieser Herr Ghadaffi...der is ka Land..( genausowenig übrigens, wie Dein Freund Putin ned Russland is...dort wird's a bald scheppern...)

so einfach ist das, Zuckerbäcker...
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 22:29:56 
Titel: sorry Zuckerbäcker, Mea Culpa...
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Du hast Recht gehabt..

Das mit der No-Fly-Zone abgesichert durch einen UN Sicherheitsratsbeschluss muss ich zurücknehmen, wird's wahrscheinlich doch nicht spielen..

Gerade hab ich CNN geschaut, da hat diese Susan Rice, das ist dem Pres. Obama seine UN Tussi erklärt, dass alles so kompliziert wär..

Sie hat sich zwar zur Bemerkung hinreissen lassen, dass der Ghadaffi "delusional" wäre, aber gut, das hab ich schon vor dreissig Jahren gesagt, das is ja Nix Neues, die Obamakids checken's halt erst jetzt..

Aber stimmt schon, mit der UN wird's da nix..der Grund, Dein Freund der Putin und die Kummerln in Peking sind dagegen..weisst eh Einmischung in innere Angelegenheiten und so..

Naja, also man wird sehen..

Bestenfalls gibts eine unilaterale No-Fly-Zone durch die NATO..

aber scheint fast , als hätte der Obama die Hosen voll..dann gibt's das auch nicht..

also, für die Libyer heissts nach wie vor Sterben..

Das Regime hat angeblich heute die Luftangriffe auch auf den Osten von Libyen intensiviert..
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 1407
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 23:14:15 
Titel:
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Zitat:
Bei der internationalen Gemeinschaft sorgen diese Entwicklungen für wachsende Besorgnis. So haben die USA begonnen, ihre Truppen rund um Libyen zusammenzuziehen. Die US-Armee bringe Marine- und Luftwaffeneinheiten in der Region in Stellung, sagte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Dave Lapan, am Montag. Die Planer des Pentagon arbeiteten an „verschiedenen Notfallplänen“. Dazu gehörten Truppenverlegungen, um im Fall einer Entscheidung flexibel zu sein.

Doch die Aufständischen wollen die Befreiung Libyens ohne Unterstützung schaffen: Der selbst ernannte Vorsitzende der libyschen Übergangsregierung, Mustafa Abdel Dschalil, will weder militärische noch andere Hilfe von den USA. Der ehemalige Justizminister, der sich den Aufständischen angeschlossen hatte, sagte am Sonntagabend in einem Interview mit dem TV-Sender al-Arabija: „Wir wollen keine ausländischen Soldaten hier.“



http://orf.at/stories/2044835/2044841/
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 00:20:54 
Titel: Mondayaction..
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Zitat:



Pro-Gadhafi Forces Attempt Raids on East
Raids Come as Western Governments Send First Aid to Opposition


By MARGARET COKER in Tripoli and CHARLES LEVINSON in Benghazi, Libya


Libyan rebels have moved closer to Triploi, where Col. Moammar Gadhafi has dug in while still unleashing attacks on the opposition. Also, the rising price of oil could weigh heavily on the U.S. economy, which is struggling to recover.

Libya's government moved Monday to recapture key sections of the country controlled by rebel forces, launching attacks in two coastal cities to the east of the capital Tripoli, according to witnesses and rebel army commanders.

Forces loyal to Libyan leader Col. Moammar Gadhafi attempted to bomb Benghazi, Libya's second-largest city and a stronghold of opposition to the Gadhafi regime, with airplanes, according to an opposition commander there.


Margaret Coker reports from Libya's capital, Tripoli, where pro-Gadhafi forces cracked down Monday against anti-government protesters while the government successfully recaptured a key oil town. Plus, Warren Buffett looks for his next big deal.

The planes were repulsed by rebel anti-aircraft weapons and forced to retreat, said Col. Tareq Saad Hussein, one of the colonels on the committee in charge of running defense matters in Benghazi.

"I'm expecting another attack with bigger numbers of aircraft, but don't worry, everything is under control," said Col. Hussein.

Closer to the capital, in the nation's third-largest city of Misrata, which has been held by rebel forces for more than one week, the well-organized city defense patrols claimed to have shot down an attack helicopter sent from the direction of Tripoli.

Residents said that for the previous two days they have repelled attacks from government forces on the city's radio antenna, a key installation that the rebel city commanders are using to muster defensive patrols and organize basic services.


Hillary Clinton urges a more robust response on Libya to the U.N. Human Rights Council as official says sanctions could persuade Libya's ruling elite to ditch Gadhafi. Video courtesy of Reuters and photo courtesy of AP.

The bombings came as the West moved to send its first concrete aid to Libya's rebellion in the east of the country, hoping to giving it the momentum to oust Col. Gadhafi.

The Libyan leader's regime clamped down in its stronghold in the capital, where residents said food prices have skyrocketed.

The two sides in Libya's crisis appeared entrenched, and the direction it takes next could depend on which can hold out longest. Col. Gadhafi's opponents, including mutinous army units, hold nearly the entire eastern half of the country, much of the oil infrastructure and some cities in the west.

Col. Gadhafi is dug in in Tripoli and nearby cities. Around the capital, the government appeared to be strengthening a defensive perimeter, and residents and witinesses reported seeing tanks and armored personnel carriers setting up positions on the eastern outskirts of town.

The Libyan dictator has launched by far the bloodiest crackdown in a wave of antigovernment uprisings sweeping the Arab world, the most serious challenge to his four decades in power.

The U.S., Britain and the United Nations Security Council all slapped sanctions on Libya this weekend.

In Paris, Prime Minister François Fillon said Monday that France was sending two planes with humanitarian aid to Benghazi, the opposition stronghold in eastern Libya. The planes would leave "in a few hours" for Benghazi with doctors, nurses, medicines and medical equipment.

"It will be the beginning of a massive operation of humanitarian support for the populations of liberated territories," he said on RTL radio. He said Paris was studying "all solutions"—including military options—so that "Gadhafi understands that he should go, that he should leave power."

In Benghazi, Col. Hussein said the aircraft that had attempted Monday to bomb the city rerouted and dropped their payloads on Ajdabiya, a rebel-controlled city about 120 miles west of Benghazi.

The planes bombed the munitions storage facilities of the rebel army, according to Col. Hussein. There was no word on casualties.

Col. Hussein said Ras Lanoof, a small seafront town that had been the last rebel-controlled town in the west, fell to about 150 government troops late Sunday. Col. Hussein said pro-Gadhafi forces are on the move, consolidating along the de facto front line between the rebel controlled east and pro-Gadhafi western half of the country.

About 3,000 pro-Gadhafi forces came from the pro-Gadhafi desert stronghold of Sebha to reinforce Sirte, which is Mr. Gadhafi's hometown and stronghold that sits halfway between the de facto rebel capital of Benghazi and Tripoli. Another 1,000 troops moved on Monday to reinforce Ras Lanoof on Monday, according to Col. Hussein.

Earlier Monday, Libyan spokesman Musa Ibrahim said the government still had control of more than three-quarters of the country and he blamed both Al Qaeda and Western nations for the unrest and bloodshed experienced in the North African nation during the last two weeks.

Mr. Ibrahim said Al Qaeda sympathizers had hijacked what he said were peaceful protests earlier in the month and that Islamic radicals were now in control in Benghazi, Albayda and Durna, three cities in the eastern part of the country which have shaken off central government control.


Ambassador to the United Nations Dr. Susan Rice announced that the U.N. Security Council has approved sanctions against Libyan leader Col. Moammar Gadhafi and called for him to step down. Image courtesy of AP.

Mr. Ibrahim compared the international pressure against Libya to the campaign against Saddam Hussein by the United States an the United Nations ahead of the 2003 invasion of Iraq. The West, he said was responsible for sowing misinformation, including the rumors of massive civilian massacres, in order to soften the ground for regime change and a takeover of the country's oil riches.

"The Islamists want chaos; the West also wants chaos," he said. "Doesn't this remind you of the whole Iraq scenario?"

Within the capital, however, where 2 million of the country's estimated 6 million people live, most neighborhoods were calm. The city remained firmly within the government's control—and residents were divided about their loyalties.

Many stores downtown reopened, and traffic in the streets increased. Long lines were formed outside banks by Libyans wanting to receive the equivalent of $400 per family that Col. Gadhafi pledged in a bid to shore up public loyalty.

At a bank located on the main commercial street in Fashloom, a neighborhood that has seen multiple anti-government protests in the last two weeks, people lining up for the newly announced cash subsidy said they believed foreign agitators were behind the rebellion in the east.

"They aren't real Libyans in Benghazi," said Ahmad, 17, whose father was in line for money. "They are radicals trying to destroy us and our beautiful nation."

In the eastern suburb of Tajura, several hundred angry protesters took to the streets in the early afternoon to denounce Col. Gadhafi and his regime after burying a man, Abdel Fattah Al-Misrati, that residents and neighbors said had been shot in the head during the massive anti-government street protests on Friday.

Standing on a hilltop cemetery overlooking the Mediterranean Sea, men from Tajoura shouted "Gadhafi, Tajoura will be your grave" and compared the strongman to the devil.

Multiple residents described their district, an industrial suburb of the capital, as a war zone each evening since the start of the rebellion in mid-February. Security police and paramilitary forces patrol Tajura overnight, arresting men and firing weapons in what residents believe is a tactic to scare them into ending their demonstrations.

"We are strong and we scare them, despite the fact we have no guns and only our voices," said Abdul, who described himself as a sub-commander for the anti-government forces in the district.

While the funeral progressed, blue pickup trucks belonging to the Ministry of Interior forces and white unmarked Toyota Tundra sport utility vehicles carrying paramilitary forces armed with AK-47s amassed on the traffic circle on the other side of the hill from the cemetery. When the men dispersed from the place and started speaking to foreign journalists, two of the SUVs sped down the street past the journalists, opening fire in a brief blast of bullets into the air.

The Tajura residents scattered but quickly regrouped about half a mile away from the cemetery at one of the city's main squares in an impromptu anti-government protest. Two men who described themselves as rebel sub-commanders of the area urged foreign journalists to leave before the government security forces tried to forcibly break up the protest.

When the government-sponsored minibus and driver drove away with the journalists, a phalanx of 17 security vehicles could be seen speeding toward the Tajura square where the protest had been taking place. A witness later said the protesters scattered again, and the security vehicles remained patrolling the neighborhood as darkness fell.


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Frank
Gast





BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 02:33:05 
Titel: Geh, viper, beruhig dich wieder!
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du wirst noch einen schlaganfall haben wenn du dich weiter so aufregst,
wegen nix!
frag deine illuminierten meister um urlaub!

ich habe heute ein interview mit Gadhafi im CBC gehoert wo er UN delegationen zu einer fact finding mission einladed.

koennte es sein das die rausfinden das der schwanz mit denm hund wackelt?

haupsache oil ist um/oder ueber/ $ 100 und eine kleine gruppe von verbrechern machen grossen profit von uns, den arbeiter!
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 07:50:16 
Titel: geh bitte Frank
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das ist ned lustig

der Ghadaffi ist ein Massenmörder und Terrorist..

da sterben Menschen da unten..

ich hoff es wird schleunigst eine Fact Making Mission da unten geben..

und nicht in einer oder zwei Wochen

sondern pronto
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Zuckerbäcker
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Anmeldungsdatum: 05.01.2009
Beiträge: 1834

BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 13:18:45 
Titel:
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Raveman hat folgendes geschrieben:
http://orf.at/stories/2044835/2044841/ hat folgendes geschrieben:
Bei der internationalen Gemeinschaft sorgen diese Entwicklungen für wachsende Besorgnis. So haben die USA begonnen, ihre Truppen rund um Libyen zusammenzuziehen. Die US-Armee bringe Marine- und Luftwaffeneinheiten in der Region in Stellung, sagte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Dave Lapan, am Montag. Die Planer des Pentagon arbeiteten an „verschiedenen Notfallplänen“. Dazu gehörten Truppenverlegungen, um im Fall einer Entscheidung flexibel zu sein.

Doch die Aufständischen wollen die Befreiung Libyens ohne Unterstützung schaffen: Der selbst ernannte Vorsitzende der libyschen Übergangsregierung, Mustafa Abdel Dschalil, will weder militärische noch andere Hilfe von den USA. Der ehemalige Justizminister, der sich den Aufständischen angeschlossen hatte, sagte am Sonntagabend in einem Interview mit dem TV-Sender al-Arabija: „Wir wollen keine ausländischen Soldaten hier.“



Ja, da wird er sich schwer tun, die USA werden sich gerne aufdrängen wollen.

Bei all der aufgeregten Berichterstattung wird gerne vergessen, dass das ein innerstaatlicher Konflikt zwischen Staatsführung und Staatsvolk ist - und keine der beiden Parteien bittet um Einmischung militärischer Art.

Was in Libyen fehlt sind Lebensmittel und medizinische Hilfe. Klar ist, dass so eine Hilfeleistung nicht ohne militärische Absicherung erfolgen kann. Klar muss aber auch sein, dass es von den Libyern nicht gewünscht ist, dass ausländische Militärs auf irgend einer Seite eingreifen. Ob diesem souveränen Wunsch nachgekommen wird ist allerdings fraglich.

Der angebliche Flugzeugabschuss durch die Rebellen war übrigens auch eine Ente:http://german.ruvr.ru/2011/02/28/46682842.html
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 16:33:54 
Titel: OOPS...
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naja, da wird's aber in Zukunft Brösel geben mit Aufträgen aus den USA..

zum Schluss hat er den Mullahs das Zeug auch noch verkauft..

und "US Export Controlled" sind die Dinger wegen der Steuerungselekrtonik ganz sicher ( MINI IRUs etc etc)

unwahrscheinlich, wie deppert selbst an sich nicht ungescheite Jungunternehmer mit guten Produkten sind...falls das stimmen sollte..



http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/638368/Drohnen-aus-Oesterreich-gegen-Demonstranten?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/634545/index.do&direct=634545
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Lord Helmchen
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
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BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 16:45:40 
Titel:
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Kasperltheater........
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 16:56:34 
Titel: Anerkennung einer
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neuen internationalen Vertretung für das libysche Volk..

das "Tschörnl" hat Recht, und nicht nur die USA sollten die neuen freien BürgerInnen als neue Regierung anerkennen sondern auch die EU im Konzert mit den USA...

dann hat das ein Gesicht..

Zitat:


The Reluctant American

Time to recognize the Libyan provisional government.

The rebellion in Libya is moving quickly, with antiregime forces consolidating their hold over the east, setting up a provisional government and restarting oil exports. From his bunker in Tripoli, Moammar Gadhafi vows to fight to the end while his elite units and African mercenaries kill the Libyan people to protect him and his sons.

Not moving rapidly has been the world's sole superpower, which remains behind the curve, struggling to respond and reluctant to lead. President Obama waited until last Wednesday to make his first public statement. He didn't mention Gadhafi by name and deferred to the Europeans to push for U.N. sanctions. White House officials are now explaining his reticence by saying the U.S. couldn't act forcefully until all Americans were evacuated from Libya.

In a front page article in Sunday's Washington Post, Ben Rhodes, the deputy national security adviser for strategic communications, was in full self-justification mode: "When you're sitting in government and you're told that ignoring that advice"—to temper U.S. rhetoric and action in Libya—"could endanger American citizens, that's a line you don't feel very comfortable crossing."

A U.S. President must take care to protect Americans. But even if this was the White House calculation, you don't want to talk about it publicly. In trying to blunt criticism of his boss at home, Mr. Rhodes has told the next rogue regime in Gadhafi-like straits how easy it is to paralyze U.S. policy. You don't even need to hold Americans hostage. All you need to do is keep them around with an implicit threat that you might do so. This will not make it easier to get Americans out of harm's way in the next crisis.

Throughout the Libyan uprising, European leaders—especially Britain's Prime Minister David Cameron and French President Nicolas Sarkozy—haven't been tongue- or action-tied by the plight of their nationals. This weekend, German and British special forces rescued a couple hundred of their nationals in covert missions without Libyan assent. The U.S. sent a catamaran and ferry to Tripoli, after Libya denied permission for a plane to land. The ships were stuck in port for two days due to bad weather and finally brought the 167 Americans out by Friday night.

European leaders continue to show more energy than President Obama. Mr. Cameron said he is working with allies on a plan to enforce a no-fly zone over Libya to prevent Gadhafi from using his air force against rebel forces. General Andul Fatteh Younes, who resigned as interior minister and defected to the opposition, told al Jazeera yesterday that his forces want a no-fly zone as long as no foreign plane lands on Libyan soil. "We do not in any way rule out the use of military assets," Mr. Cameron said.

If only Secretary of State Hillary Clinton could be as direct. Speaking before the U.N. Human Rights Council in Geneva, which voted to "suspend" Libya's membership yesterday, she said that "we will continue to explore all possible options for actions. . . . Nothing is off the table." But she didn't put much on the table.

While the French sent two planes with humanitarian relief supplies to Libya, the U.S. set aside $10 million and pledged to study Libya's needs. The Pentagon yesterday announced plans to move armed forces into the region—a process that should have started more than a week ago. The U.S. made no promises to support a no-fly zone. Mrs. Clinton spent her time lobbying the Russians for their continued support in the U.N. Security Council, while the battles in Libya raged on.

The U.S. could begin to exceed a Belgian level of global leadership by reaching out to the opposition and extending formal recognition to their provisional government. Though this might make Mr. Obama uncomfortable, America remains a global power with exceptional standing to provide a new Libyan government with legitimacy. We should also be prepared to sell arms to the opposition if they request it. The U.N.'s new arms embargo isn't likely to deter anyone who is still willing to sell Gadhafi arms at this point, but it might cause some countries not to arm the opposition. The world made that blunder in Bosnia.

The moral and strategic case for U.S. leadership in Libya is obvious. A terrorist regime is slaughtering people who will appreciate America's support and protection. A bloody civil war could create chaos that turns Libya into a northern African failed state, an ideal home for terrorist groups. The U.S. should support a provisional government that can take over when the regime collapses to restore order with as little bloodshed as possible. What is Mr. Obama waiting for?


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Viper
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Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 16:59:09 
Titel: und....
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Lord hat geschrieben:

Zitat:
Kasperltheater........


warum ist das Deiner Meinung nach ein "Kasperltheater"..???
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Lord Helmchen
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BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 17:13:05 
Titel:
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Damit mein ich folgendes:
So what? Auf Deutsch: Na und?

Ist ja DIEEE Meldung oder?
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Viper
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BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 17:20:01 
Titel: weiss ned Lord..
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wenn die Dinger bewaffnet sind kann man damit hervorragend die eigene Bevölkerung terrorisieren..

naja, und sagen wir Du wärst beim ÖBH, und Du wärst bei einer EU Battle Group, die sagen wir, in den nächsten Tagen nach Libyen runter müsste, und sowas schiesst Dir die Kaldaunen weg..

nehm an, dann wär's Dir nimmer wurscht..
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Lord Helmchen
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BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 17:35:58 
Titel:
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JA, stell dir vor das ist es. Weil es nicht relevant ist.....
Der Deal ist 2009 über die Bühen gegangen.......also was soll der Scheiss? Damals hats keinen Interessiert, warum sollte das jetzt anders sein?

Und och welch Skandal!! Das Ding KÖNNTE (<--) bewaffnet werden.....KÖNNTE. Das kann ich ne R-22 auch.......

Der Pilz macht sich nur wichtig.
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Viper
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Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 17:45:22 
Titel: ist die Frage...
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kann wohl sein, dass da jetzt durch die Kontonfreezes Einiges ans Tageslicht kommt, was vorher in der Form nicht bekannt war..

von Österreich brauchst für sowas wahrscheinlich keine Ausfuhrbewilligung nach Libyen..

sehr wohl brauchst Du aber für sowas, wenn Du's von Österreich nach Libyen ausführst, wenn US Export Controlled Technology an Bord ist eine Genehmigung von den USA..

und die bekommst NICHT...(bei SO einem Produkt..)

Du bekommst maximal, wenn Dir, sagen wir in einer B737oder einem A320 z.B. beim Power-Up in Tripolis z.B eine IRU ( Intertial Reference Unit) nicht online geht, und mit nur einer kannst nicht fliegen, zwei sind standard, dann kannst Du die Ersatz IRU erst runterschicken nach Libyen, wenn die Kauputte bereits nachweislich ausser Landes unten ist..

is so, Libyen ist auch in den letzten Jahren nie von dieser Blacklist runtergekommen..

und die libyischen Flieger neuer Technologie, z.B. A-330 oder Falcons, whatever, da wird international über diese Komponenten genau Buch geführt..

Das nur zur Erklärung warum so ein Deal "hochheiss" sein kann und sich Schiebel mit solchen Sachen zukünftige Deals z.B. mit den USA schwerst gefährden kann..


hier eine Info laut "Der Standard"

http://derstandard.at/1297819293825/Kriegsmaterial-aus-Oesterreich-Rot-weiss-rote-Drohnen-in-Gaddafis-Diensten

also ganz unumstritten dürft das nicht gewesen sein, und egal jetzt, ob er aus Österreich eine Bewilligung gebraucht hat oder nicht, je nach Einstufung des Gerätes..

falls er aus irgendeinem Grund keine von den USA für die Technology gehabt hat, dann kann es wohl sein, dass der wirtschaftliche Niedergang seiner Firma unter anderem damit zusammenhängt..

wennst solche Produkte hast stehst unter permanenter "freundlicher" Beobachtung, ob Du "compliant" bist..und wenn nicht, dann bleiben "ganz plötzlich" die Kunden aus, also die Seriösen..

dann bleiben wirklich nur mehr Ghadaffi & Co über..
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