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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Jan 20, 2014 09:41:51 
Titel: ÖBH Reform - Budget?
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der Karren scheint ja ziemlich verfahren….

irgendwer Ideen?

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1550811/Der-Kampf-um-das-Heeresbudget?_vl_backlink=/home/index.do

http://derstandard.at/1389857540802/Ein-Sparprogramm-zum-Jahrestag-der-Wehrpflicht
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Lord Helmchen
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 1825
Wohnort: Dornbirn, Vlbg., Österreich, Europa, Dreckskugel

BeitragVerfasst am: Mo Jan 20, 2014 15:40:00 
Titel:
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Grund gütiger..........

Edit:
Das wird nach nochmaligem lesen (Presse) auch net besser....wenn ich das schon lese.....stilllegen, rückabwickeln usw. Voll verpeilt.....

Kein Wort vom Budgetbegleitgesetz (gilt das noch?) Leute rausschmeissen wird nur am Rande angedeutet (Das was wirklich was bringen würde)...also echt. Dabei wär Sparen recht "einfach"....

MilKdos weg!
Schulen auflassen und auf einen Standort konzentrieren bei gleichzeitiger verkleinerung (wenn überhaupt)
Unnötige Standorte dichtmachen (mal ehrlich es reicht 1 EINE Kaserne pro Bundesland, wenn überhaupt)
Einheiten in den jeweiligen Standorten zusammenlegen usw. das Spart Personal und Kohle
Nichtbenötigtes Personal rauswerfen (ich meins echt so)
.
.
.
.
.
so auf die schnelle
_________________
"I wish I was a neutron bomb, for once I could go off!"
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Jan 20, 2014 18:32:41 
Titel: für ein Land
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wie Österreich wär doch eigentlich das "Schweizer Modell", so wie die ihr Herr organisieren, immer schon das Vernünftigste gewesen, oder?

Wenn man da vor 20 Jahren mit so einem Umbau angefangen hätte, wär das jetzt schon gegessen…



http://www.profil.at/articles/1404/980/371759/bundesheer-mission-impossible-gerald-klug
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Winston
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Anmeldungsdatum: 27.08.2012
Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: Di Jan 21, 2014 13:29:15 
Titel:
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orf.at:

Pilz zu Heer: Große Reform oder Abschaffung

Der grüne Sicherheitssprecher Peter Pilz hat heute anlässlich der Wehrpflicht-Volksbefragung vor rund einem Jahr einmal mehr eine große Reform des Bundesheeres gefordert. Andernfalls müsse man das Bundesheer zusperren, sagte Pilz bei einer Pressekonferenz.
Pilz: WLAN und Schlapfen keine Reform

„Es gibt keine Bundesheerreform“, bilanzierte Pilz, das Heer sei „derzeit in der Situation der Dinosaurier kurz vorm Aussterben“. Die Reform der Wehrpflicht bestehe derzeit aus WLAN in einigen Kasernen, Gratis-T-Shirts und -Schlapfen bei der Stellung sowie einer geringfügigen Anhebung der Schießübungen.

Im Laufe des Jahres 2014 müsse die Frage der Reform des Bundesheeres und der Wehrpflicht positiv beantwortet werden, oder er werde ein Zusperren verlangen, meinte Pilz.
„Vernünftig“ sparen mit Eurofighter-Ausstieg

Für eine Reform nach seinen Vorstellungen brauche es ein „vernünftiges“ Sparpaket. In diesem Zusammenhang forderte der Abgeordnete unter anderem einen Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag, den Verkauf von wertvollen Liegenschaften in städtischer Lage (z. B. Maria-Theresien-Kaserne) und die Abschaffung nicht mehr benötigter schwerer Waffensysteme (Artillerie, Kampfpanzer). Auch eine Abschaffung der Wehrpflicht hat Pilz immer noch auf seiner Wunschliste.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di Jan 21, 2014 21:59:03 
Titel: in Prinzip
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ist man einfach an dem Punkt angelangt, an dem nix mehr geht..

Der Staat kann aufgrund von "Verbeamtung", de facto hat unsere "Freiwilligenarmee" Personalkosten einer aufgeblähten Berufsarmee..ich glaub die Personalkosten des ÖBH verschlingen ja den Grossteil des Budgets,…naja irgendwann geht dann nix mehr..

Das heisst die Republik kann wegen Reformunwilligkeit der Politik und des öffentlichen Sektors die Hoheitsaufgaben nicht mehr in ausreichendem Aussmass wahrnehmen..

Klar, sämtliche Politiker und NR Abgeordnete kommen ja aus dem "öffentlichen" Sektor..die haben noch nie einen richtigen Job gehabt..ausserhalb der geschützen Bereiche..

Den produktiven Teil der Bevölkerung steuer-und abgabenmässig noch weiter abzocken, das meinen zwar Faymann und Spindelegger, das ginge nochmal…

das geht aber nicht mehr….

es ist alles noch sehr viel schlimmer in Wirklichkeit, als es selbst derzeit noch den Anschein hat…

Ich mein, nur ein "kleines Besipiel" zum Vergleich…

Das ÖBH muss 45 Mio EUR einsparen…

unsere politischen Parteien, aus denen nur mehr Vollkoffer hervorkommen, genehmigen sich im Gegensatz dazu über 200 Mio EUR Parteienförderung…

da hört sich eh jede Diskussion auf, oder?
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mi Jan 22, 2014 12:16:33 
Titel: keine Frage...
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sämtliche Armeen in Europa stehen unter Kostendruck, müssen sich noch besser organisieren, einsparen wo es geht…

nur…

nehmen wir mal zum Vergleich die Schweiz..

Jeder Schweizer Staatsbürger kann sich ganz einfach einen Kostenüberblick verschaffen…

http://www.vbs.admin.ch/internet/vbs/de/home/documentation/zahlen/armee.html

kann mir jemand helfen, wo ich eine vergleichbare Aufstellung auf der web-site unseres Verteidigungsministeriums finden kann?

Alles was der interessierte Staatsbürger bei uns erfährt, und das nur difus aus den Medien, ist, dass der Verteidigungsetat in etwa 2 MRD EUR ausmacht, und davon ca. 70% auf Personalkosten entfallen...



http://www.bmlv.gv.at
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Jan 27, 2014 22:08:38 
Titel: ???
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was is denn da los?

dachte immer, dass ich mich als Staatsbürger so gut wie es halt geht, bei unseren inferioren Medien informier…

aber da jagt ja eine Hiobsbotschaft die andere kürzlich…

wusst ich nicht, was da wirklich los war und ist…

http://kurier.at/politik/inland/bodybuilding-statt-bundesheer-arbeitslose-heeresbeamte-sollen-wieder-zurueck-zum-dienst/48.040.903

da erübrigt sich doch wirklich jede weitere Diskussion zu dem Thema..

wer hatte denn diesen Wahnsinn zu verantworten?
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CHH
int. Luftfahrtjournalist
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 1553
Wohnort: Groß-Enzersdorf

BeitragVerfasst am: Di Jan 28, 2014 11:26:02 
Titel: Re: ???
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Viper hat folgendes geschrieben:
...wer hatte denn diesen Wahnsinn zu verantworten?

Wie im Artikel nachzulesen: die Gründerväter der 2. Republik!
Und die "relativen" Großparteien, die das ÖBH ständig nur als willkommenes Einsparungspotenzial identifizierten.
Was willst denn machen mit den Leuten, wenn´s keine Tätigkeiten mehr für sie gibt?
Unlängst habe ich mich ein wenig auf der Heereshomepage umgesehen: VIER Brigaden? Wieviel ist denn das? Das hat der Adolf und der Josef an einem Tag verheizt!
Und dann sind da noch immer ABERTAUSENDE Bedienstete in diversen Kommandos, die sich nur selbst kommandieren.
Ahja, nein falsch: da gibt´s ja die ach so wichtigen Militärkommanden; in jedem Bundesland eines. Wichtig. Damit der Herr LH weiß, wen er anruft, wenn er einen Baum zum Umsägen hat oder für die Kindergarteneröffnung eine Musik braucht.

Weißt was, Viper: Ich denke, dass beinahe ALLEINIGE Hauptübel in Ö sind die Bundesländer. Da gibt´s Bundesstaaten in den USA, Regionen in Russland, da passt GANZ ÖSTERREICH mehrmals hinein. Und die haben keine BL.
BL als Verwaltungsebenen gehören eingespart und durch pol. Bezirke (BHs) mit Gerichtsbarkeit, usw. ausgestattet ersetzt. Und dann noch ein Persönlichkeitswahlsystem in den pol. Bezirken nach britischem Vorbild und gut ist. Und schon ist der Würgegriff der Parteien über das ganze Land gebrochen.
Denn in einem solchen Wahlkreis (=BH) kann leicht ein Unabhängiger kandidieren und auch gewählt werden.
_________________
Wir sind Österreicher. Was bedeutet, daß grundsätzliche Kurskorrekturen und deutliche Prioritätensetzungen nicht unsere Sache sind. Man ist froh, einigermaßen über die Runden zu kommen und Probleme irgendwie auszusitzen. (Zitat v. Alfred Payrleitner)
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Feb 10, 2014 11:59:39 
Titel: das klingt ja alles
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sehr vernünftig in dem Interview..

nur, wenn man bedenkt, dass eben jahrzehntelang keine durchgreifenden Reformen beim ÖBH gemacht wurden….und sämtliche Regierungen seit Langem das Steuergeld verjuxt haben…siehe HAA ( nur als eins von vielen Beispielen..)..

schaut das aus wie eine "mission impossible"…



http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1560420/Bundesheer_Mussen-moderner-offener-werden?_vl_backlink=/home/index.do
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Winston
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Anmeldungsdatum: 27.08.2012
Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: Mo Feb 10, 2014 19:09:55 
Titel: Re: das klingt ja alles
Antworten mit Zitat

Viper hat folgendes geschrieben:

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1560420/Bundesheer_Mussen-moderner-offener-werden?_vl_backlink=/home/index.do


habe den Link kurz überflogen und "Bundesheer_Museen" gelesen.
Wie kommt mein Geist auf solchen Blödsinn (Saab 105, Alouette usw...) biggrin
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Frank
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BeitragVerfasst am: Mi Feb 12, 2014 01:28:22 
Titel: Budgetkuerzung nicht nur in Oesterreich
Antworten mit Zitat

Heute ( 10 02) wurde das budget fuer 2014 vorgelegt.
CF werden $ 3 milliarden aus dem anschaffungsbudget gestrichen,
neue anschaffungen wird es fruehestens 2017 geben.
Also keine dringend noetigen LKW's, keine neue Spz.

Bundestags wahl in 2015.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Feb 28, 2014 11:29:58 
Titel: …..
Antworten mit Zitat

Zitat:
….Der Präsident des Milizverbandes, Michael Schaffer, sieht das System "kurz vor dem Kollaps". Man habe nur mehr Budget für Personal und Abfangjäger. "Armeen dürfen 40 bis 50 Prozent Budget für Personal brauchen. Wir gehen in Richtung 80 Prozent."….


http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1568716/Heer_Sparkurs-Schlag-ins-Gesicht-der-Soldaten?_vl_backlink=/home/index.do
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Feb 28, 2014 19:41:50 
Titel: Gen. ( Ret.) Entacher
Antworten mit Zitat

zum Thema…

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/?em_cnt=612075

nur ein kleiner Ausschnitt, was "airpower" relevante Themen betrifft…

Differenziert, ehrlich und kompetent...

Man wünschte sich Fachleute von dem Entacher seinem Kaliber in unserer Politik….spielt's aber leider nicht..

Zitat:
….

Hat der Kauf der Eurofighter das Heeresbudget ausbluten lassen? Die Betriebskosten des Kampfjets liegen bei jährlich rund 90 Millionen Euro - Tendenz steigend.

Das kann ich so nicht bestätigen. Tatsache ist, dass die militärische Führung eine andere Lösung wollte, konkret das System Gripen, was aus heutiger Sicht mit Sicherheit die kostengünstigere Lösung gewesen wäre. Allerdings muss man schon die Relationen in Bezug auf das Verteidigungsbudget im Auge behalten: Wenn heuer die letzte Eurofighter-Rate bezahlt ist, bleiben nur noch die Betriebskosten. Und bei diesen hätte die Differenz zum alten Draken-System eigentlich aus dem allgemeinen Budget kommen sollen, aber auch diese Zusage wurde nicht eingehalten. Genau genommen geht es also, wenn wir von einer Zusatzbelastung durch die Eurofighter reden, nur um diese Differenz. Angenommen also, die Eurofighter-Betriebskosten betragen tatsächlich 90 Millionen jährlich, was ich nicht bestätigen kann, und jene des Gripen würden 50 Millionen belaufen, dann macht die zusätzliche Belastung 40 Millionen Euro aus. Das ist zweifellos immer noch sehr viel Geld für das Bundesheer, es ist aber nicht budgetentscheidend…….
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Frank
Gast





BeitragVerfasst am: So März 30, 2014 02:05:55 
Titel: Weils sonst nirgends hinpasst/eine warnung an die 'reformer'
Antworten mit Zitat

Peter MacKay (former MOD) zu Kanadas' Afghanistan einsatz:


With Canada's mission in Afghanistan finally in the past, former defence minister Peter MacKay has acknowledged the government could have done more for its soldiers.

In a sober interview on CBC Radio's The House, MacKay said a mission as complex as Afghanistan "always causes pause for reflection."

MacKay said he wished, in some ways, that Canada had "provided more equipment, helicopters, mine-clearing equipment in the early days."

"I don't think the ferocity of the mission perhaps dawned on even military leaders, let alone political leaders of two different governments," he said.

"In retrospect, we could have perhaps prepared our soldiers better through both equipment and training."

For Canada, the war in Afghanistan cost the lives of 158 soldiers, one diplomat, one journalist and two civilian contractors.

But the losses weren't confined to the borders of Afghanistan.

Soldiers returning home faced harrowing personal battles. The recent spate of suicides of Afghan vets created a national sense of urgency about post-traumatic stress disorder and many Canadians, including federal opposition parties, are demanding better care for Canada's military personnel.

Former chief of defence staff Rick Hillier is among them.

In December, he said the suicides were a tragic and needless loss of life, saying "young men and women have lost confidence in our country to support them" and called for a public board of inquiry into the Canadian Forces' handling of mental health issues.

It's also something that weighs on MacKay's mind.

"I wish we could have, perhaps, been able to reach out into our country's mental health providers to enlist their support that's needed now," MacKay said.

But the cabinet minister also noted the government has made ambitious efforts to do that, including doubling the complement of mental health professionals and setting up joint personnel support units.

"We have 20-year-old veterans in this country that are battle-hardened, that are combat veterans, this is something we haven't seen in a generation. And that has been a shock to the country's collective system."

More than 40,000 Canadian Forces members have been deployed to Afghanistan since October 2001.

Military operations wrapped up in 2011 and Canadian efforts were dedicated to training Afghan soldiers, along with peace-building and humanitarian development.

Creating that security umbrella, MacKay said, is the root of Canada's participation in Afghanistan.

"That's perhaps the biggest challenge … the lack of governance and the undeniable corruption," he said, adding that Canada will continue to support front-line agencies and government departments in the country.

The last group of Canadian soldiers involved in the NATO training mission were welcomed home on March 18, at a ceremony where Prime Minister Stephen Harper designated May 9 as a national day of honour to commemorate Canada's mission in Afghanistan.
.
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George Sears
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Anmeldungsdatum: 08.10.2011
Beiträge: 417

BeitragVerfasst am: Di Apr 01, 2014 21:53:09 
Titel: Und Österreich
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aja uns darf ja keiner was tun wir sind ja neutral......

Ich verstehe nicht wie jemand nachrichtendienstlich für einen anderen Staat tätig sein kann und nebenbei Nationalratsabgeordneter der Grünen ist ?

Zwar nicht ganz korrekt der Artikel ein bisschen gepusht ....aber dennoch
Polen rüstet aus Angst vor Russland auf
http://www.welt.de/politik/ausland/article126455385/Polen-ruestet-aus-Angst-vor-Russland-auf.html
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Apr 25, 2014 09:51:24 
Titel: zum Thema...
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angesichts der ( von Fachleuten aber immer vorausgesagten) angespannten Sicherheitslage in Europa derzeit…

ziemlicher Wahnsinn was da abgelaufen ist all die Jahre…



http://tvthek.orf.at/program/ZIB-Magazin/5521881/ZIB-Magazin/7823318/Sparstift-beim-Bundesheer/7823320
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Patriot
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 239
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Fr Apr 25, 2014 16:33:31 
Titel: Petition Erhöhung Verteidigungsbudget
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Wer's noch nicht kennt. Hier gibt es eine von OG und UOG initiierte Petition zur Erhöhung des Verteidigungsbudgets, die man gar nicht genug bekanntmachen kann !
http://www.petitions24.com/signatures/schutz-_und_wehrlos_-_nein_danke/

Hier der Artikel im Standard, der mich darauf gebracht hat:
http://derstandard.at/1397521141719/Offiziere-starten-Bundesheerpetition
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Winston
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Anmeldungsdatum: 27.08.2012
Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: Fr Apr 25, 2014 18:50:27 
Titel: Re: Petition Erhöhung Verteidigungsbudget
Antworten mit Zitat

Patriot hat folgendes geschrieben:
Wer's noch nicht kennt. Hier gibt es eine von OG und UOG initiierte Petition zur Erhöhung des Verteidigungsbudgets, die man gar nicht genug bekanntmachen kann !
http://www.petitions24.com/signatures/schutz-_und_wehrlos_-_nein_danke/

Hier der Artikel im Standard, der mich darauf gebracht hat:
http://derstandard.at/1397521141719/Offiziere-starten-Bundesheerpetition


Das Heer hat 16.500 Berufssoldaten.
Die Petition haben in den ersten 15 Tagen gerade mal 3000 Hanseln unterschrieben.
Also man hat noch nicht einmal ein Viertel der eigenen, bezahlten Leute dazu überreden können.
Von der Miliz (ca. 30.000?) reden wir da gar nicht.
Ich glaube, da erübrigt sich jeder Kommentar.

Die Idee, sich mit politisch eindeutigen Gruppierungen wie dem Kameradschaftsbund ins Bett zu legen wird der Durchschnittsbürger (der das ÖBH finanzieren muss) auch nicht unbedingt positiv ansehen. Nicht einmal FPÖ-Wähler.

Mal ehrlich, was erwartet man sich von so einer Petition?
Will man die Regierung zum lachen bringen?
Sorry, aber so realistisch muss man schon bleiben.
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Patriot
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 239
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Sa Apr 26, 2014 00:19:33 
Titel: Re: Petition Erhöhung Verteidigungsbudget
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Winston hat folgendes geschrieben:

Die Idee, sich mit politisch eindeutigen Gruppierungen wie dem Kameradschaftsbund ins Bett zu legen wird der Durchschnittsbürger (der das ÖBH finanzieren muss) auch nicht unbedingt positiv ansehen. Nicht einmal FPÖ-Wähler.


Da hast du leider Recht. Selbst im Standard-Artikel wird ein FPÖ-Politiker zitiert. Das ist sehr unglücklich - auch mir geht das schwer gegen den Strich. Aber wegen der Alternativen wär's - weil die Situation mit dem endgültigen Todsparen des Heeres ist völlig inakzeptabel.

Meine Meinung wäre ja sowieso NATO-Beitritt und/oder EU-Armee. Nur so wäre sicherzustellen, dass Österreich seinen (finanziellen) Beitrag zur eigenen und zur Verteidigung der EU leistet. Wenn unser Land nämlich in den letzten Jahrzehnten eines verteidigungstechnisch zweifelsfrei bewiesen hat, dann ist das, dass Österreich völlig unfähig ist seine Verteidigung auch nur irgendwie ernst zu nehmen sad
Aber dafür kriegt man im neutralitätsgehirngewaschenen Österreich nicht einmal 3000 Unterschriften cry
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Winston
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Anmeldungsdatum: 27.08.2012
Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: Sa Apr 26, 2014 00:29:13 
Titel: Re: Petition Erhöhung Verteidigungsbudget
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Patriot hat folgendes geschrieben:
Selbst im Standard-Artikel wird ein FPÖ-Politiker zitiert. Das ist sehr unglücklich - auch mir geht das schwer gegen den Strich. Aber wegen der Alternativen wär's


es gibt keine Alternativen, das ist ja das Problem.
Die Organisatoren versuchen mit dieser Petition Aufmerksamkeit zu erregen. Mit allen noch verbliebenen unterstützenden Gruppierungen.

Und damit macht man sich leider lächerlich.
Der Kameradschaftsbund wird mit ins Boot geholt - das ist ein aufgelegter Elfer für Kritiker, ein brauner Geruch ist hier vorprogrammiert.

Wirklich erschreckend ist jedoch, dass es dem Großteil der hauptberuflich beim Heer Beschäftigten am A... vorbeigeht und sie es nicht der Mühe wert finden, die Petition zu unterstützen.
Pragmatisiert, ruhige Kugel schieben, Frühpension.
Hinter mir die Sintflut
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Mai 15, 2014 11:48:42 
Titel: das ist nicht mal mehr
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ein Schildbürgerstreich, was in Österreich unter Verteidigungspolitik läuft…

das ist nur mehr jenseitig…

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3805770/Sparkurs-beim-Heer_Zwolf-Piloten-fur-15-Eurofighter?_vl_backlink=/home/index.do

Wenn eine Regierung aufgrund von Reformunwilligkeit und Reformunfähigkeit nicht mehr im Stande ist die wichtigste Hoheitsaufgabe des Staates, die Sicherung und mögliche Verteidigung des Landes aufrechtzuerhalten..

dann hat sie zurückzutreten...
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AereA
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Anmeldungsdatum: 12.03.2014
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: Do Mai 15, 2014 12:48:43 
Titel:
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Ich finde dass sie nicht nur deswegen zurücktreten sollte. Das ist ein einziges Trauerspiel in allen Bereichen, von der Bildung, über die Verwaltung, die Außenpolitik und die sowieso schon immer vernachlässigte Verteidigung.

Dafür haben wir eine Familienministerin, die praktisch nichts zu tun hat und dann, wenn sie trotzdem einmal irgendeine unwichtige Kleinigkeit versucht, gleich wieder kehrt machen muss. Da kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln.

Die Ex-Eurofighter-Piloten werden sich freuen, wenn sie am Simulator weiterfliegen dürfen. Die werden sicher lange beim Heer bleiben. Confused
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CHH
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 1553
Wohnort: Groß-Enzersdorf

BeitragVerfasst am: Do Mai 15, 2014 14:08:38 
Titel: Naja, das sind jene Pilots, die ...
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AereA hat folgendes geschrieben:
Die Ex-Eurofighter-Piloten werden sich freuen, wenn sie am Simulator weiterfliegen dürfen. Die werden sicher lange beim Heer bleiben. Confused

noch am Draken und auf der F-5 flogen, und sowieso mWn nächstes Jahr aufgehört hätten.
Also sooo unsinnig ist die Maßnahme gar nicht.
Vor allem hat das Kdo LRÜ damit einen wichtigen Schritt getan: Sie haben beim Eufi eingespart, und damit fürs Erste den Weiterbetrieb gesichert. Auf ein DRITTEL der Piloten zu verzichten, respektive keine Nachfolger einzuschulen, ist eine substanzielle Einsparung. Das ist auch jedem Gatschhupfer-Leutnant klar.
Damit hat man für den eigenen Bereich Druck aus der Debatte genommen.
Clever wink
Fragt sich was mit den 105ern passiert.
Und zum "Halten" der nicht mehr am Eufi fliegenden Piloten:
Und wo sollen die hin? Zur AUA, zur AB, zu Emirates?
Leute, die haben eher keinen ATPL, haben KEINE Crew Resource Management Schulungen, sind NICHT als ATPL Crew berechtigt; ich könnte mir vorstellen, dass ein Eufi-Pilot auch automatisch kein Multi-Engine-Rating im zivilen Sinn bekommt, weil es da im zivilen Feld um das Flugverhalten bei Triebwerksausfall geht. Wenn beim Eufi ein Treiber stirbt, dann steigt die Kraxn halt langsamer, aber sonst passiert da mit dem Flugverhalten im Gegensatz zur Triple-Seven GAR NIX. Rolling Eyes
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Mai 15, 2014 14:24:12 
Titel: nein sorry...
Antworten mit Zitat

CHH hat geschrieben:

Zitat:
...noch am Draken und auf der F-5 flogen, und sowieso mWn nächstes Jahr aufgehört hätten.
Also sooo unsinnig ist die Maßnahme gar nicht.
Vor allem hat das Kdo LRÜ damit einen wichtigen Schritt getan: Sie haben beim Eufi eingespart, und damit fürs Erste den Weiterbetrieb gesichert….


korrigiert mich, aber ich glaub, jede ernstzunehmende Airforce im Westen hat pro einsatzfähigem Flugzeug ein Minimum von 2 - 3 Einsatzpiloten auf der payroll..das ist glaube ich auch in der Schweiz so..das ist sicherheitspolitischer Standard überall…sonst ist es keine Airforce sondern nur ein teurer Sportfliegerclub...

fürs erste ein Weiterbetrieb gesichert?

und was ist nachher…?

dann sperren wir zu und der Letzte dreht das Licht ab, oder wie..?
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AereA
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Anmeldungsdatum: 12.03.2014
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: Do Mai 15, 2014 15:02:16 
Titel:
Antworten mit Zitat

Ich befürchte auch, dass diese Maßnahme alleine den Druck auf die Luftstreitkräfte noch nicht besonders stark vermindern wird. Dass sie in diesem Punkt nachgeben wird sie nicht vor weiteren Sparzwängen schützen, man hat langsam wirklich den Eindruck, dass es für das Kaputtsparen in dieser Regierung keinerlei Grenzen mehr gibt.
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