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hakö
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Anmeldungsdatum: 05.01.2007
Beiträge: 1293
Wohnort: liebenberg im waldviertel

BeitragVerfasst am: Mi Mai 14, 2008 16:00:02 
Titel:
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Tigerfan hat folgendes geschrieben:
Doch das kann man. Wieso sollte man in Friedenszeiten ein Kampfjet kaufen, der mehr kann, als man überhaupt benötigt?

also ich hab lieber einen schirm bei sonnenschein,als ich bräuchte erst einen bei regen.
_________________
Pazifisten sind wie Schafe,die glauben dass der Wolf Vegetarier ist. (Yves Montand)
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Nikolaus
Gast





BeitragVerfasst am: Mi Mai 14, 2008 16:35:27 
Titel:
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Worum es geht ist einfach die Kosteneffizienz. Auch in der hochgerüsteten Schweiz sind keine unbegrenzten Mittel vorhanden.

Soweit ich verstanden habe, sucht man einen Ersatz für die F-5 in den Aufgaben...

- Raumschutzjäger
- Luftnahunterstützung (will man wieder aufbauen)
- und eingeschränkt LRÜ

Diese Aufgaben können alle Modelle, also auch der Gripen (derzeit sogar besser als der Typhoon, v.a. in der AG-Rolle).
Wenn ich um die geplanten Mittel über den gedachten Investitionszeitraum 20 Maschinen von Typ A bekomme, aber nur 15 von Typ B (v.a. bei den Betriebs- und Folgekosten gibt es ja Unterschiede), die Leistung im gewählten Szenario aber annähernd gleich ist, wähle ich natürlich die Variante, die mir mehr Leistung zu geringeren Kosten bietet.

Bei der Beschaffung werden ja die unterschiedlichsten Kriterien herangezogen (Kompatibilität mit bestehendem Gerät/Kavernen, ....).
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Tigerfan
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Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 330
Wohnort: nähe Militärflugplatz Emmen (Schweiz)

BeitragVerfasst am: Mi Mai 14, 2008 16:50:52 
Titel:
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@Nikolaus
Du hast noch die Aufklärung vergessen. wink Seit der Ausserdienststellung der Mirage IIIRS hat die Schweiz für diese Aufgabe nur noch Drohnen und Fallschirmaufklärer zur Verfügung.
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wuestenfuchs
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Anmeldungsdatum: 07.02.2008
Beiträge: 251

BeitragVerfasst am: Mi Mai 14, 2008 21:13:33 
Titel:
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Tigerfan hat folgendes geschrieben:
Seit der Ausserdienststellung der Mirage IIIRS hat die Schweiz für diese Aufgabe nur noch Drohnen und Fallschirmaufklärer zur Verfügung.

die armen schweizer, sind echt zu bedauern...
wenn ich drann denk welche immensen ressourcen das ÖBH in der hinsicht zu bieten hat... Embarassed
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edi
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Anmeldungsdatum: 08.12.2005
Beiträge: 335

BeitragVerfasst am: Do Mai 15, 2008 08:57:44 
Titel:
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der gripen ist sicherlich ein gutes flugzeug -
aber bis zur etwaiigen einführung in der schweiz, haben die ersten gripen in schweden bereits die lebensmitte überschritten. ab 2020 wird sich schweden über nachfolgeflugzeuge des gripen gedanken machen müssen - ob dies aufgewertete gripen sein werden? ich glaube nicht , dass schweden alleine diesen weg finanziell wagen wird. die jetzigen weiteren gripen-betreiber sind dazu zu finanzschwach.
wenn außer schweden kein weiterer größerer und finanzstarker betreiber des gripen dazukommt, würde sich die schweiz für die zukunft eventuell eine insellösung einhandeln. de kosten für eine weiterentwicklung des gripen müßten sie womöglich alleine tragen.
deshalb meine ich, dass der ef aufgrund der zukunftsträchtigkeit bzw. bei 5 staaten in europa bereits eingeführt, die besten chancen haben wird.
die dem ef ebenbürtige rafale hat diesbezüglich die schlechteren karten in der hand.
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Prometheus
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 3779

BeitragVerfasst am: Do Mai 15, 2008 12:56:09 
Titel:
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wenns um zukunftssicherheit geht hat von den 3 flieger sicher die typhoon die nase vorn.

interessant wird aber sicher, ob Frankreich & schweden noch Exporterfolge gelingen oder eben nicht.

in frankreich läuft der kauf weiter Flieger doch eher zögerlich oder nicht?

Die Gripen E/F wird woll nur kommen wenn Norwegen und/oder Dänemark sich zum kauf entschliessen.

die indien-sache könnte da noch viel bewegen.

in lateinamerika/osteuropa/naher osten/afrika und asien gibts da noch einige wettbewerbe, interessenten da kann jeder der 3 stückzahlen zusammenbekommen.
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Wolfgang
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Anmeldungsdatum: 27.07.2004
Beiträge: 304
Wohnort: Friedberg

BeitragVerfasst am: Do Mai 15, 2008 15:09:26 
Titel: Und aus 4 wurdens 3
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Mittlerweile sind es nur mehr drei Anbote für die Schweizer. Laut schweizer Medien bzw. des VBS hat Boeing freiwillig auf eine Anbotslegung verzichtet. Somit sind nur mehr die Europäer im Rennen.
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Tigerfan
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Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 330
Wohnort: nähe Militärflugplatz Emmen (Schweiz)

BeitragVerfasst am: Fr Mai 30, 2008 16:34:24 
Titel:
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Gemäss dem aktuellen Armeemagazin (bekommt jeder Angehöriger der Schweizer Armee) wird das Rüstungsbudget 2010/2011 (TTE-Kredit) 2,2-2.5 Mrd CHF betragen inkl. den 6 zusätzlichen Pc-21.
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BUMAN
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Anmeldungsdatum: 30.07.2004
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BeitragVerfasst am: Di Jun 10, 2008 09:57:31 
Titel: Sammelfrist gegen neue Kampfflieger läuft
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Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) hat bis am 10. Dezember 2009 Zeit, die 100 000 Unterschriften für ihre Volksinitiative «Gegen neue Kampfflugzeuge» zu sammeln. Die Frist wurde im «Bundesblatt» bekannt gegeben.

Die Initiative sieht ein zehnjähriges Beschaffungsmoratorium vor: Zwischen dem 1. Januar 2010 und dem 31. Dezember 2019 soll der Bund keine neuen Kampfflugzeuge beschaffen dürfen.

Im Visier hat die GSoA den vom Bundesrat geplanten Ersatz der 54 Tiger-Jets. Das 2,5-Milliarden-Projekt soll ins Rüstungsprogramm 2010 aufgenommen werden. Die Tiger werden 2013 bis 2015 ausser Dienst gestellt. Mit vier Flugzeugbauern sind bereits Gespräche geführt worden.

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/20019873
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CaptainMaxwell
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Anmeldungsdatum: 05.02.2005
Beiträge: 2618
Wohnort: Maxwell AFB, AL

BeitragVerfasst am: Di Jun 10, 2008 10:17:37 
Titel: Re: Sammelfrist gegen neue Kampfflieger läuft
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BUMAN hat folgendes geschrieben:
Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA)


Sollte man ausweisen lassen...
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Prometheus
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 3779

BeitragVerfasst am: Di Jun 10, 2008 10:55:23 
Titel:
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argumente:
http://www.gsoa.ch/kampfflugzeuge/argumente.htm

und eigene page dagegen:
http://www.keine-kampfflugzeuge.ch/cms/
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Helmut
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
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BeitragVerfasst am: Di Jun 10, 2008 11:37:35 
Titel:
Antworten mit Zitat

Es tut mir ja weh, das die Österreich als Vergleich nehmen.

Ausserdem ist die Zahl "Kampfflugzeuge pro Quadratkilometer" sowas von hirnrissig.

Die restlichen Argumente kennen gerade wir hier zur Genüge.
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pg
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Anmeldungsdatum: 05.02.2006
Beiträge: 1558

BeitragVerfasst am: Di Jun 10, 2008 11:38:46 
Titel: Re: Sammelfrist gegen neue Kampfflieger läuft
Antworten mit Zitat

..

Zuletzt bearbeitet von pg am Mi Okt 22, 2008 11:24:07, insgesamt einmal bearbeitet
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CaptainMaxwell
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Beiträge: 2618
Wohnort: Maxwell AFB, AL

BeitragVerfasst am: Di Jun 10, 2008 12:15:59 
Titel: Re: Sammelfrist gegen neue Kampfflieger läuft
Antworten mit Zitat

pg hat folgendes geschrieben:
Sieht du, das ist das eigentliche Problem.


Was heutzutage so alles unter dem Deckmäntelchen von Demokratie möglich ist - ich spar mir Beispiele aufzuzählen, die Ohne Armee-Sache reicht vorläufig - lässt mich schon an dem System zweifeln.
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Tigerfan
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Anmeldungsdatum: 27.08.2004
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BeitragVerfasst am: Di Jun 10, 2008 12:24:21 
Titel: Re: Sammelfrist gegen neue Kampfflieger läuft
Antworten mit Zitat

pg hat folgendes geschrieben:
Sieht du, das ist das eigentliche Problem. Wie oft mussten wir in diesem Forum die ultimative Begründung für die Ordentlichkeit eines Entschlusses lesen, dass man (der Entschlussfasser aus der westlichen Welt) doch eine Demokratie sei....

Die GsoA ist auch alles andere als demokatrisch, denn sie akzeptiert demokratische Entscheide nicht. Die Schweizer Stimmbevölkerung hat sich mehrmals gegen die Abschaffung der Armee entschieden (in grosser Mehrheit!) und hat auch zur F-18-Beschaffung Ja gesagt. Trotzdem versuchen sie es immer wieder. sad

pg hat folgendes geschrieben:
Das sind ~ 1,37-1,55 Mrd. €, abzüglich 6 PC-21 (wie viel kosten die?)
Da bleibt aber nicht grade viel über. Weiß man schon konkret welche Stückzahlen tatsächlich gewünscht sind? Nachdem eine Gebrauchtlösung ja auch ausgeschlossen wurde könnte man ja Rückschlüsse anstellen.


Es ist nachwievor von 20-30 Stücken die Rede. Die ersten sechs Pc-21 haben 120 Mio CHF gekostet (allerdings inkl. Simulator, Wartungsvertrag etc.). Ich schätze mal, dass es ca. 80-100Mio sein werden. Du musst sehen, dass dieses Budget noch nicht fix ist (nach oben versteht sich biggrin ). Es sind einfach die Rüstungsprogramme der beiden Jahre 2010 und 2011 zusammen gefasst. Sollte es zu wenig sein, kann dieser Betrag noch von einem anderen Rüstungsprogramm erhöht werden. Da es jedoch noch andere wichtige Beschaffungen in der Armee gibt, möchte man Kostenüberschreitungen vermeiden. Auch deshalb, weil es keine zweite Affäre (so wie bei der Mirage-Beschaffung) geben darf.
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Helmut
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 3025

BeitragVerfasst am: Di Jun 10, 2008 12:31:19 
Titel: Re: Sammelfrist gegen neue Kampfflieger läuft
Antworten mit Zitat

pg hat folgendes geschrieben:
Sieht du, das ist das eigentliche Problem. Wie oft mussten wir in diesem Forum die ultimative Begründung für die Ordentlichkeit eines Entschlusses lesen, dass man (der Entschlussfasser aus der westlichen Welt) doch eine Demokratie sei....


Demokratie und Dummheit passen nicht zusammen.

Wenn die ernsthaft immer noch 9/11 aufzeigen als Argument, warum Luftraumüberwachung nix bringt, dann haben diese Gruppen mit den Fakten und Realitäten nix am Hut.

Und auf idiotische, falsche Informationen kann man keine demokratische Entscheidung stützen. Denn entscheiden kann nur jemand, der informiert ist und für/wider einer Situation verstanden hat.
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pg
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Anmeldungsdatum: 05.02.2006
Beiträge: 1558

BeitragVerfasst am: Di Jun 10, 2008 14:37:11 
Titel:
Antworten mit Zitat

..

Zuletzt bearbeitet von pg am Mi Okt 22, 2008 11:24:24, insgesamt einmal bearbeitet
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Jacky
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Anmeldungsdatum: 13.01.2008
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: Mi Jun 11, 2008 19:36:33 
Titel:
Antworten mit Zitat

Ich verstehe beim besten Willen nicht, was an der GSoA undemokratisch sein soll. Ich meine, wenn man der Argumentation in diesem Thread folgt, dann wäre jeder, der eine demokratisch zustande gekommene Entscheidung kritisiert, per definitionem undemokratisch. Und das kann es doch nicht sein. Schließlich ist es doch eines der fundamentalsten Prinzipien von demokratischen Systemen, dass Kritik zugelassen und nicht unterdrückt wird...

Ach ja, und dass die größte Luftwaffe der Welt mit mehreren tausend Kampfflugzeugen nicht in der Lage war, 9/11 zu verhindern - ich weiß, das hören die Kampfflugzeug-Freaks nicht gerne. Gerade deshalb muss man es ihnen immer wieder um die Ohren schlagen - denn schließlich wird 9/11 ja unsinnigerweise auch immer wieder als Argument FÜR die Anschaffung von Kampfflugzeugen instrumentalisiert.
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Prometheus
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 3779

BeitragVerfasst am: Mi Jun 11, 2008 19:56:14 
Titel:
Antworten mit Zitat

Jacky

hierzu empfehle ich dies hier:
[url]
http://www.airpower.at/news01/0922_coffee_doughnuts/index.html[/url]


ausserdem wenn ich auf sowas nicht vorbereit bin gehts ja nicht.

ich mein wenn ich obwohl ich in der nähe von New York x-AFB hab und dann flieger von gantz weit weg hole funktionierts natürlich nicht.
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Tigerfan
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Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 330
Wohnort: nähe Militärflugplatz Emmen (Schweiz)

BeitragVerfasst am: Mi Jun 11, 2008 21:59:55 
Titel:
Antworten mit Zitat

Es gehört eben auch zur Demokratie, wenn man die Entscheide des Volkes akzeptiert. evil

Das Schweizer Stimmvolk hatte bisher in grosser Mehrheit eine andere Meinung als die GsoA. Zwar ist es ihr Recht, Initativen und Refernden zu starten aber eben es wäre undemokratisch, wenn sie noch einmal versuchen würden, die Armee abzuschaffen.

Niemand (die Öffentlichkeit) hätte jemals gedacht, dass so etwas wie der 9/11 passieren könnte. Hätte sich die Luftwaffe auf ein solches Szenario vorbereitet, hätten sie es allenfalls sogar verhindern können.
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CaptainMaxwell
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Anmeldungsdatum: 05.02.2005
Beiträge: 2618
Wohnort: Maxwell AFB, AL

BeitragVerfasst am: Mi Jun 11, 2008 22:20:36 
Titel:
Antworten mit Zitat

Prometheus hat folgendes geschrieben:
ich mein wenn ich obwohl ich in der nähe von New York x-AFB hab und dann flieger von gantz weit weg hole funktionierts natürlich nicht.


Die Air Base-Geschichte ist meines Erachtens das wichtigste überhaupt - auch wenns normalerweise ignoriert wird. Ich brauch nicht weissgottwelche Stückzahlen von Flugzeugen, ich brauch ein ordentliches Basing Concept.

Aber da ja beiderseits des Atlantiks in den letzten 20 Jahren Militärstützpunkte zu Hunderten zugesperrt wurden - und das meistens nach allen möglichen Kriterien, nur keinen militärischen - siehts halt recht düster aus.

Passend dazu: Otis ANGB (von dort kamen damals die F-15), einst als Otis AFB einer der grössten Jagdflugzeugstützpunkte von ADC, hat mittlerweile die letzten Flugzeuge weggeschickt. Tja, hoffen wir mal dass die nächsten Boeings nicht irgendwo in downtown Boston reinrauschen (Hallo, HPM), weil das ist schon ein verdammt langer Weg von Langley rauf...
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BUMAN
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Anmeldungsdatum: 30.07.2004
Beiträge: 1140
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BeitragVerfasst am: Di Jun 17, 2008 21:18:18 
Titel: Gesucht: Neuer Tiger der Lüfte
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Gripen, Rafale oder Eurofighter? Welcher dieser drei Kampfjets den legendären Tiger in Pension schicken wird, sollen umfangreiche Testflüge zeigen. Ab Ende Juli donnern die drei Kandidaten für den Tiger-Teilersatz über die Schweiz.
Dabei soll das gesamte Flugspektrum sowie die operationelle Wirksamkeit im Flug und am Boden geprüft werden. Die Flug- und Bodenerprobungen beginnen am kommenden 28. Juli mit dem schwedischen Gripen, gefolgt vom französischen Rafale und dem Eurofighter.

Neben weiteren Kriterien wie Beschaffungskosten, Instandhaltung, Anpassung der vorhandenen Infrastruktur oder Lärmentwicklung bildeten diese Flug- und Bodenerprobungen einen zentralen Eckpfeiler im gesamten Evaluationsprozess, hält das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) fest. Pro Kandidat werden rund 30 Flüge durchgeführt. Zu diesem Zweck stellt jede Herstellerfirma zwei Doppelsitzer zur Verfügung. Die Flugzeuge werden von Testpiloten der Armasuisse und der Luftwaffe im Beisein eines Testpiloten des Herstellers geflogen.

Die Flüge erfolgen in der Regel ab dem Militärflugplatz Emmen, aber auch die Militärflugplätze Meiringen, Sitten und Payerne werden angeflogen. Unterstützt wird die Evaluation von der Luftwaffe mit jeweils 50 Einsätzen von F-5E/F und F/A-18C/D zur Zieldarstellung und für den Verbandsflug. Auch Nacht- und Überschallflüge werden durchgeführt. Laut VBS sind die Testflüge Bestandteil der bestehenden Flugkontingente und führen zu keinem zusätzlichen Flugaufkommen auf den entsprechenden Flugplätzen.
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/21755697
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Anmeldungsdatum: 30.07.2004
Beiträge: 1140
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BeitragVerfasst am: Di Jun 17, 2008 21:31:14 
Titel: Flug- und Bodenerprobung der drei Kandidaten
Antworten mit Zitat

In der zweiten Jahreshälfte 2008 findet ab dem Militärflugplatz Emmen die Flug- und Bodenerprobung für die Nachfolge des F-5E/F Tiger – den so genannten Tiger-Teilersatz – statt. Jeweils während rund vier Wochen wird jeder der drei Kandidaten – Gripen, Rafale und Eurofighter – in einem strengen Auswahlverfahren getestet. Die Evaluation wird durch armasuisse geleitet und zusammen mit der Luftwaffe durchgeführt.
Die Flug- und Bodenerprobungen beginnen am 28. Juli mit dem ersten Kandidaten, dem schwedischen Grippen. Diesem Flugzeug folgt im Oktober der französische Rafale und mit dem Eurofighter finden die Flug- und Bodenerprobungen anfangs Dezember ihr Ende.
Neben weiteren Kriterien, wie beispielsweise die Beschaffungskosten je Flugzeug, Instandhaltung, Anpassung der vorhandenen Infrastruktur oder die Lärmentwicklung bilden diese Flug- und Bodenerprobungen einen zentralen Eckpfeiler im gesamten Evaluationsprozess. In den geplanten Tests geht es unter anderem darum, das gesamte Fähigkeitsspektrum jedes Kandidaten zu prüfen, sowie die operationelle Wirksamkeit im Flug und die operationelle Eignung am Boden zu überprüfen.
Flug- und Bodenversuche
Im Rahmen der Erprobung werden pro Kandidat zirka 30 Flüge durchgeführt. Zu diesem Zweck stellt jede Herstellerfirma zwei Doppelsitzer in der von armasuisse gewünschten Konfiguration zur Verfügung. Die Flugzeuge werden von Testpiloten der armasuisse und der Luftwaffe im Beisein eines Testpiloten des Herstellers geflogen. Die Flüge finden in der Regel ab dem Militärflugplatz Emmen statt. Die Militärflugplätze Meiringen, Sion und Payerne werden ebenfalls angeflogen. Die Testszenarien sind für alle drei Kandidaten identisch.
Die Luftwaffe unterstützt die Evaluation mit jeweils rund 50 Einsätzen von F-5E/F und
F/A-18C/D zur Zieldarstellung und für den Verbandsflug. Es werden ebenfalls Nacht- und Überschallflüge durchgeführt. Die Flüge im Rahmen der Evaluation sind Bestandteil der bestehenden Flugkontingente und führen zu keinem zusätzlichen Flugaufkommen auf den entsprechenden Flugplätzen. Die Evaluation findet unter der Verantwortung von armasuisse, dem Kompetenzzentrum für Beschaffung, Technologie, Immobilien und Geodaten des VBS statt.
Zeitfenster der Flugversuche in der Schweiz
Die Zeitfenster für die drei Kandidaten sind:
Saab Gripen: 28.07. bis 22.08.2008 Medienanlass: 12.08.2008
Dassault Rafale: 13.10. bis 07.11.2008 Medienanlass: 28.10.2008
EADS Eurofighter: 10.11. bis 05.12.2008 Medienanlass: 25.11.2008
Wie geht es anschliessend weiter?
Nach Abschluss der Flug- und Bodenerprobung werden die gesammelten Daten ausgewertet und die Hersteller zu einer zweiten Offertanfrage eingeladen. Nach Abgabe der Offerte und des anschliessenden Evaluationsberichtes im Mai 2009 ist die Typenwahl im Juli 2009 geplant.
Hinweis für die Medien:
Für jeden Kandidaten ist ein Medienanlass auf dem Militärflugplatz Emmen geplant. Die Teilnahme an diesem Medienanlass setzt eine Akkreditierung voraus, da der Anlass innerhalb des Militärflugplatzes in einem gesicherten Umfeld stattfindet.

Unter der Internetadresse www.armasuisse.ch / Aktuell / Veranstaltungen (Medien) wird demnächst ein Kontaktformular aufgeschaltet. Nach der Registrierung werden die angemeldeten Personen rechtzeitig informiert.

Hinweis für Nichtmedienvertreter (Spotter):
Im Rahmen der Flug- und Bodenerprobungen ist ein kurzer Anlass auf dem Militärflugplatz Emmen aber ausserhalb der gesicherten Zone geplant. Der Zugang zu den Flugzeugen ist nicht möglich.

Adresse für Rückfragen:
Kaj-Gunnar Sievert
Leiter Kommunikation armasuisse
031 324 62 47
http://www.vbs.admin.ch/internet/vbs/de/home/documentation/news/news_detail.19353.nsb.html
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BeitragVerfasst am: Fr Jun 20, 2008 18:32:52 
Titel: Kommandant der Luftwaffe tritt sofort zurück !!!
Antworten mit Zitat

Korpskommandant Walter Knutti, Chef der Luftwaffe, hat den Bundesrat um seinen sofortigen Rücktritt ersucht. Ausschlaggebend für diesen Entscheid sind nicht vorschriftskonforme Abläufe in der Kaderselektion bei der Luftwaffe. Der Chef der Armee, Korpskommandant Roland Nef, hat den Rücktritt angenommen. Er will Ordnung durchsetzen...

http://www.vbs.admin.ch/internet/vbs/de/home/documentation/news/news_detail.19484.nsb.html

Meine Meinung: Wirklich Schade um so einen qualifizierten Kommandanten. Von Flugzeugmechaniker zum Luftwaffenkommandanten, einer der letzen von dieser Art.
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BeitragVerfasst am: Do Jul 03, 2008 16:20:22 
Titel: ....die Offerten sind eingetroffen.
Antworten mit Zitat

Am 2. Juli haben die drei Flugzeughersteller Dassault Aviation, EADS und Gripen International ihre Offerten für einen teilweisen Ersatz der Tiger-Flotte termingerecht eingereicht. Die Evaluation für den Tiger-Teilersatz läuft nach Plan.
Zu Beginn des Jahres hat das VBS die Flugzeughersteller Boeing (USA), Dassault Aviation (Frankreich), EADS (europäisches Konsortium) und Gripen International (Schweden) zur Abgabe einer Offerte eingeladen. Die Offerten der drei Firmen sind wie verlangt am 2. Juli an armasuisse, das Beschaffungs- und Technologie-Zentrum des VBS, abgegeben worden. Boeing hat auf ein Angebot für den F/A-18E/F verzichtet.

Die nächsten Schritte
Die Offerten werden vom integrierten VBS Projektteam in der zweiten Jahreshälfte ausgewertet. Parallel dazu findet mit den drei Kandidaten die Flug- und Bodenerprobung in der Schweiz statt.

Mit den gewonnenen Erkenntnissen werden im Januar 2009 die drei Firmen eingeladen, bis April 2009 bezüglich Liefergegenstand und Preis optimierte Offerten auszuarbeiten. Diese werden zusammen mit den Ergebnissen der Erprobung als Grundlage für den Evaluationsbericht und die Typenwahl dienen, welche für Juli 2009 geplant ist.
http://www.vbs.admin.ch/internet/vbs/de/home/documentation/news/news_detail.19993.nsb.html
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