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manpower
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 242
Wohnort: good old germany

BeitragVerfasst am: Do März 15, 2007 13:45:24 
Titel: A400M
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Erfreuliche Nachrichten smile

Die "final assembly of the aircraft" steht kurz bevor!

Hier erste Bilder: http://www.a400m-countdown.com/index.php?v=5&spage=1

Jetzt gehts endlich los!
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manpower
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 242
Wohnort: good old germany

BeitragVerfasst am: Do März 22, 2007 16:28:10 
Titel:
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neue Bilder!



Note:
Zitat:
The first complete fuselage barrel is the largest Airbus structures yet carried by the Beluga aircraft. Four more A400M fuselages are in series production at the Integrated Fuselage Assembly facility (IFA) in Bremen and are currently being equipped before delivery to the FAL. The fuselage barrels will be delivered complete with internal systems as well as their cargo ramps and rear doors.




Wer hat die vier Bremer Stadtmusikanten erkannt ? cool
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manpower
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 242
Wohnort: good old germany

BeitragVerfasst am: Fr Jul 27, 2007 15:36:22 
Titel:
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Schlechte Neuigkeiten!

im Handelsblatt vom 27.07. heißt es, dass "mit einer Verzögerung von mindestens drei Monaten zu rechnen sei" und der Erstfllug nicht wie geplant im 1.Q 2008 sondern erst "Mitte 2008" stattfindet...
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tim
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Anmeldungsdatum: 18.08.2006
Beiträge: 383

BeitragVerfasst am: Fr Jul 27, 2007 21:49:26 
Titel:
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diese verzögerungen sind die nachteile des multi-territorialen produktionsstils.

sollen sie doch ein allerhöchstens zwei große werke in die nähe eines hafens bauen damit alle zulieferwege gewährleistet sind und fertig.

wobei die sich das hätten früer überlegen sollen, man kann jetzt nicht einfach hier und da werke abbauen und arbeitsplätze in luft auflösen.

das rechne ich eads schlecht an.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 10:34:59 
Titel: mainly bad news...
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" EADS profit falls 85%; military plane delayed"

"..The company warned of looming problems with its A400M military-transport aircraft,.....The A400M porgram contains "material risks" on the development schedule, with a possible effect on deliveries and costs, EADS said,.... EADS also indicated that the consortium building the engine for the A400M is "critically late"...

EADS net profit fell to Euro 81 Mio from Euro 534 Mio....

Now maybe the better news:

.. The company is scrapping its cumbersome dual management structure and appointing new independent directors to its board to reduce political interference..."

unquote, from this w-end's WSJ, European Edition
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Insider
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Anmeldungsdatum: 17.07.2007
Beiträge: 62
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 11:07:19 
Titel:
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Ich kann euch Europäer oftmals nicht verstehen: es gibt bestehende "military transport aircrafts", die seit Jahrzehnten ihren Dienst bei den verschiedene Luftwaffen versehen (C-130H)- aber Europa versucht krampfhaft seinen eigenen Weg zu gehen und entwickelt eine eigene Transport-Maschine. So weit so gut, aber das Dilemma ist, dass Ihr hier in Europa immer versucht alle Partner Länder zufrieden zu stellen, Fabriken auf vier oder mehr Länder aufteilt und euch dann wundert warum es ständig Verzögerungen im delivery process gibt.

Eine Verbesserung der autochtonen Europäischen Luft-Transport-Kapazität wäre durchaus auch mit den derzeit am Markt befindlichen Maschinen möglich gewesen...
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klausheinz
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Anmeldungsdatum: 06.05.2007
Beiträge: 104
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BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 11:42:36 
Titel:
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Die deutschen und französischen C-160 stehen am ende ihrer Lebensdauer. Die C-130 ist ein Entwurf aus den 60ern. Die Lufttransportflotten der meisten EU-Länder sind erbährmlich klein, bzw. mit den Flugzeugen kann man Fallschirmspringer absetzten aber nicht Material über mehrere tausend Kilometer fliegen. Und wieso sollen wir immer die amerikanischen Produkte kaufen. Die Staaten kaufen doch auch kein Kriegsgerät bei uns. Ich frage mich warum die USA versucht krampfhaft ihren Weg zu gehen. Die USA können auch nicht ihre Partnerländer zufrieden sellen (Stichwort F-35). Dort findet die Produktion in einem Land statt, aber es gibt auch ständig Verzögerungen im delivery process. Und die Partnerländer beschweren sich über mangelnde Auskunft seitens der USA.

Es gibt in Europa ein Haufen Bi- bzw, Multinationale Projekte. Es gibt dabei die von dir besprochenen Nachteile, aber wir sehen darin auch viele Vorteile.

Ich finde es erstaunlich wo oft und von wem alles die in Leipzig stationieren AN-124 genutzt werden. Das spricht Bände über die Transportkapazitäten der EU/NATO.
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manpower
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 242
Wohnort: good old germany

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 11:49:15 
Titel:
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Das stimmt ohne Zweifel!

Nur wollten "die" Europäer eben eine eigene Transportflugzeugsparte aufziehen und sich somit von Boeing emanzipieren.

Das ist das bekannte Airbus-Prinzip: Man hat mit der OCCAR einen multi-staatlichen launch customer, der willens ist überhöhte Preise für ein Produkt zu zahlen. In der Folge hofft man auf Drittaufträge, womit sich die anfänglichen "Subventionen" wieder rechnen...

Bleibt nur zu hoffen, dass sich jemals genug Käufer für die kolportierten 250 A400M finden, um den break-even point zu erreichen.

Der A400M krankt IMO daran, dass man einen besseren taktischen Transporter als startegischen Transporter verkaufen will. Das ist Augenwischerei.
Beim Dt. Heer bastelt und schraubt man am neuen SPz PUMA hin und her, um ihn unter die 33t Grenze zu kriegen, damit er in der A400M lutverlastbar ist. Dies wahrscheinlich auf Kosten der Fähigkeiten und des Schutzes. Eine schlechte Lösung, wenn das Transportmittel die Eigenschaften des Gerätes bestimmt.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 11:51:37 
Titel: Insider,
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grundsätzlich, taktisch gesehen, hast Du Recht.

Ich würde die Sache folgendermassen erklären.

Im strategischen Sinne ist es wünschesnwert, wenn die europäische Luftfahtindustrie auch im militärischen Bereich aufholt, nicht zuletzt wird eine gesunde Konkurrenz auf diesem Sektor in Zukunft sowohl in Europa, als auch in den USA zu Kostenersparnissen für die Steuerzahler führen. Konkurrenz hat noch nie geschadet. Und, vielleicht schafft man es ja wirklich aus EADS einen funktionierenden Konzern zu machen und keine geschütze Werkstätte für Politgünstlinge.

Ein weiterer Faktor spielt hier jetzt eine Rolle. Die EU ist also auch industriell in einem "Selbstfindungsprozess". Das dauert. Blöderweise halten sich geopolitische Krisen ( Irak, Iran, Russland etc etc etc) nicht an den Schedule des EU "Selbstfindungsprozesses", und ja, insofern ist das Fehlen von seriösen Transportkapazitäten im militärischen Bereich nicht nur ein Ärgernis, sondern auch eine Gefahr.

War halt bis jetzt so, zu Schröder & Chirac Zeiten, dass alle hier auch froh waren, dass unter anderem, durch solche Defizite die EU militärisch nicht tätig werden konnte. Man wollte ja auch nicht und träumte von der "multipolaren" Welt als Kontrapunkt zum wichtigsten Partner USA.

Tja, so seh ich das..

Natürlich hätte man längst kurzfristig mit "lease agreements" Einiges an C-17, oder C-130 Kapaziäten zwischenchartern können, allein der politische Wille fehlte aus obengenannten Gründen..

Könnte sich allerdings jetzt bald ändern..
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Insider
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Anmeldungsdatum: 17.07.2007
Beiträge: 62
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 11:59:05 
Titel:
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Darf ich Sie an folgende verfügbare Flugzeug-Typen erinnern:

C-17 Globemaster III
C-5 Galaxy (event. eine Nummer zu groß)

Man hätte auch ohne großen eigenen Entwicklungs-Aufwand Transport Maschinen beschaffen können um so die Luft-Transport-Kapazität in Europa zu erhöhen.
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bavaria
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 267
Wohnort: MUC, Bavaria

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 13:17:45 
Titel: @ Insider: It's the taxpayer's money...
Antworten mit Zitat

Die Europäer machen genau das, was Uncle Sam auch macht: mit Steuergeldern Investitionen bei der einheimischen Wirtschaft zu tätigen, Arbeitsplätze zu sichern und Know-how zu gewinnen bzw. zu erhalten...
Solange Ihr Euch in Eurer "Fortress USA" abschottet, sollten die Europäer ein rüstungspolitisches Gegengewicht haben, wo sinnvoll und notwendig. Es kann ja nicht sein, dass alle Welt nur die Jobs in St. Louis, Ft. Worth etc. subventioniert und das Pentagon auf seiner protektionistischen Sicht der Dinge verharrt. Die transatlantische Zusammenarbeit muss eine Zweibahnstraße sein und kein rüstungspolitisches Monopol einer Seite.
BTW: The proof of the pie is to eat it - bin mal gespannt, wie Eure Tanker-Beschaffung ausgeht, ob da die Europäer eine faire Chance bekommen oder ob es nur ein Schein-Wettbewerb ist, um Boeing ein wenig im Preis zu drücken ? Fakt ist ja bisher leider, dass das DoD bisher immer nur Nischen-Technologien und -produkte aus Europa (AV-8; Goshawk) gekauft hat...
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"An aircraft is designed by ingenious eggheads, flown by real people, maintained by specialists, marketed and managed by ignorants. With an UAV, everything is vice versa. But luckily there are a few exceptions from these rules.!! (Anonymous insider)
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hakö
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Anmeldungsdatum: 05.01.2007
Beiträge: 1293
Wohnort: liebenberg im waldviertel

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 13:55:05 
Titel: Re: @ Insider: It's the taxpayer's money...
Antworten mit Zitat

bavaria hat folgendes geschrieben:
Die Europäer machen genau das, was Uncle Sam auch macht: mit Steuergeldern Investitionen bei der einheimischen Wirtschaft zu tätigen, Arbeitsplätze zu sichern und Know-how zu gewinnen bzw. zu erhalten...
Solange Ihr Euch in Eurer "Fortress USA" abschottet, sollten die Europäer ein rüstungspolitisches Gegengewicht haben, wo sinnvoll und notwendig. Es kann ja nicht sein, dass alle Welt nur die Jobs in St. Louis, Ft. Worth etc. subventioniert und das Pentagon auf seiner protektionistischen Sicht der Dinge verharrt. Die transatlantische Zusammenarbeit muss eine Zweibahnstraße sein und kein rüstungspolitisches Monopol einer Seite.
BTW: The proof of the pie is to eat it - bin mal gespannt, wie Eure Tanker-Beschaffung ausgeht, ob da die Europäer eine faire Chance bekommen oder ob es nur ein Schein-Wettbewerb ist, um Boeing ein wenig im Preis zu drücken ? Fakt ist ja bisher leider, dass das DoD bisher immer nur Nischen-Technologien und -produkte aus Europa (AV-8; Goshawk) gekauft hat...


ich kann unsrem bayrischen freund nur zustimmen.
warum sollen wir unsere kohle nach amerika schicken,uns in eine technologische abhängigkeit begeben und in eine technologische sackgasse manövrieren.
wir haben in europa genausoviel hirnschmalz wie die amis,denn wir leben auch nicht hintern mond.
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Pazifisten sind wie Schafe,die glauben dass der Wolf Vegetarier ist. (Yves Montand)
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 14:21:13 
Titel: @ bavaria & hakö...
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können wir jetzt mal kurz zu den Fakten zurückkehren, die da wären, dass das Pentagon gar nicht so wenig in Europa kauft, und die Europäer mal in Zukunft beweisen werden müssen, ob sie automatisch Airbusse als Tanker anschaffen werden, oder auch, wie die USA reziprok Boeing dazu einladen...

Das, was da immer in Form eines Pavlov'schen Reflexes vorgetragen wir, die bösen USA kaufen nur american und die armen Europäer kommen dabei unter die Räder, das stimmt erstens nicht, und klingt verdammt nochmal nach einem ausgewachsenen Minderwertigkeitskomplex..

Im gegenständlichen Fall geht es darum, wie man die Zeit, bis dieser verdammte A400, der ja auch bestenfalls C-130 Konkurrenzmaterial ist, und nicht C-17 Dimensionen hat, und C-17 Capacities braucht es eben auch für eine schnelle weltweit einsetzbare Krisentruppe, also wie man die Zeit bis dahin überbrücken kann..

Und da meine ich eben, Europa will bei seinen Vollbeschäftigungs - und Sozialexperiementen gar nicht gestört werden, und deswegen kümmert man sich nicht ausreichend darum..

Und wenns wo a Krise gibt, sollen sich gefälligst die USA den eh-schon-wissen wegschiessen lassen, und im Übrigen sind eh die USA an allem schuld, das sagt ja auch der Herr Putin, der Herr Gusenbauer, und denkt wahrscheinlich auch unser minderbemittelter Verteidigungsminister..

Und wenn es jetzt schlechte News gibt, was den A400 betrifft, dann gehen die nicht automatisch weg, wenn man nicht hinschaut, sondern dann muss man was tun, so is es...sowohl EADS intern als auch was die europäische NATO Komponente betrifft...

Diese ewige, unterschwellige, die "böse USA" etc geht mir schon wieder so auf den Geist, Ihr klingt ja schon wie Attac Anhänger und nicht Forumsteilnehmer in einem wehrpolitischen Forum...
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CaptainMaxwell
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Anmeldungsdatum: 05.02.2005
Beiträge: 2618
Wohnort: Maxwell AFB, AL

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 15:12:22 
Titel:
Antworten mit Zitat

Leider kaufen die USA zwar einiges in Europa ein, gefertigt wirds aber alles in den Staaten.

Das sind dann diese "US Divisons", oder diese "Beliebiger europäischer Rüstungskonzern of America". (Man denke nur an FN! Auch ein etwaiger Airbus Tanker würde von einem neu zu errichtenden Werk gefertigt werden, irgendwo in MS oder AL wenn ich nicht irre. Selbst der neue Lakota heisst zwar Eurocopter, droben steht letzlich aber trotzdem "Made in USA".)

Und allzuviele Alternativen zu einer Eigenentwicklung seh ich leider nicht. Die FRED sollte man eigentlich schon aussondern, und neue Herkys sind ja selbst den blue-suiters zu teuer. Schon klar das es den Jungs in Long Beach sicher recht wär wenn die NATO 40 C-17 kauft.
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Insider
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Anmeldungsdatum: 17.07.2007
Beiträge: 62
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BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 15:22:02 
Titel: Herr Viper,
Antworten mit Zitat

ich muss schon sagen Sie hätten das Zeug zu einem guten Amerikaner!

Dieses ewiger Anti-USA-Gerede der Europäer geht mir schon so auf die Nerven. Auf der einen Seite, wenn es wirklich um das Zeigen militärischer Stärke geht, kommt Ihr angekrochen und bettelt darum, dass wir unsere Männer schicken um euch aus der Patsche zu helfen - Auf der anderen Seite aber versucht Ihr krampfhaft alles was "amerikanisch" ist schlecht zu reden, besonders wenn es sich dabei um Rüstungsgüter handelt.

Warum glaubt Ihr denn, kauft unser Militär kaum etwas an Europäischen Produkten? Nennt mir bitte ein paar Rüstungsgüter (ausser Nischenprodukte), die für unsere Erfordernisse brauchbar wären! Das Beispiel mit dem A400M zeigt es ja wieder einmal- ich sehe mir dann an, wie eure Euro-Armee (falls sie eines Tages kommt) mit einem unterdimensionierten Transportflugzeug schnell Truppenteile über eine größere Entfernung transportieren lässt. Oder stellt Ihr dann auch wieder eine Anfrage an die USAF, damit wir euch mit unseren Galaxy's aushelfen können?

Bei allem nötigen Respekt, Europa weist sehr viele Stärken auf, die Rüstungsindustrie gehört zweifelsohne nicht dazu. Machen Sie sich z.B. einfach die Mühe und Vergleichen Sie die Ausgaben die im Bereich der militärischen Forschung aufgewendet werden...
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CaptainMaxwell
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Anmeldungsdatum: 05.02.2005
Beiträge: 2618
Wohnort: Maxwell AFB, AL

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 15:42:25 
Titel: Gute Güte!
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Das ist bei weitem der schwachsinnigste Beitrag den ich abseits der EF-Debatte jemals in diesem Forum gelesen habe.

Bitte 90% der Army ist mit Technologie aus Europa ausgerüstet!

Und warum Europa bei der Luftfahrt immer den USA hinterherhinkt? Ganz einfach: 1945 war jedes Gebäude oder Höhle wo mal Flugzeuge montiert worden waren von der Mighty Eight entweder in einen Parkplatz verwandelt worden oder von den Paperclip-Jungs ausgeräumt worden. Anfang quasi bei null. Britische und deutsche Entwicklungsprojekte wurden durch politischen Druck aus den USA in den 50ern und 60ern ganz fein abgedreht. Die G.91 zB war den USA ja auch ein Dorn im Auge; das Standard-NATO-Flugzeug soll aus Europa kommen? Bitte das geht so net!

Wir dürfen zwar US-Hardware kaufen, aber nix drüber wissen. Die USA kaufen aber mit manchen Produkten selbst das Personal der originalen Hersteller mit und natürlich mindestens die sechsfache Ausführung der Blaupausen und Dokumentationen. 10 Jahre danach ist die kopierte Technik dann in alles eingebaut was bei euch kreucht und fleucht... ah nein, das heisst ja Technologietransfer.
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Anmeldungsdatum: 17.07.2007
Beiträge: 62
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 15:47:06 
Titel:
Antworten mit Zitat

Zitat:
Bitte 90% der Army ist mit Technologie aus Europa ausgerüstet!


Ich bitte Sie darum mir das mit Beispielen zu belegen. Auch ich habe selten einen solchen Schwachsinn gelesen. Vielleicht meinen Sie ja damit, dass viele unsere Armee-Fahrzeuge einen Otto/Diesel Motor haben und der wurde in Europa erfunden...
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 16:13:46 
Titel: also, könnt ma uns
Antworten mit Zitat

jetzt darauf einigen, dass es sehr wohl wichtig sein wird in der nahen Zukunft, dass insbesonders Europa und die USA engst zusammenarbeiten auf allen Gebieten, weil wenn das nicht passiert, könnten wir alle einmal ganz schön blöd schauen, wenn bald einmal jeder dahergelaufene Diktator, Islamist, was weiss ich noch wer aller, mit Massenvernichtungswaffen herumfuchtelt, und uns verquere Ideologien aufzwingen wollen. Ja bitte..

Kehren wir doch zum Thema zusrück, und es bleibt zu hoffen, dass das neue Management bei EADS endlich einmal das tut was ein Management zu tun hat in einer ordentlich geführten Firma, nämlich konzentriert zu arbeiten, auf dass da nicht noch mehr europäisches Steuergeld ohne erkennbaren Gegenwert den Bach runterrinnt.

und dazu gehört bei EADS, das A400 Programm schleunigst wieder auf Schiene zu bringen, im zivilen Bereich beim A380 zu retten, was noch zu retten ist, ja und fast hätt ich es jetzt vergessen, bei der Eurofighter Gmbh darauf zu schauen, dass nicht Hobbydirektoren einerseits, Agenturen für die EF Werbung engagieren, die schwachsinnigste 90000 Euro / Kaffee bei Pressekonferenzen verlangen, um dann andererseits auf Zuruf eines offensichtlich nic ht ganz dichten Verteidigungsministers, der das ohne Deckung der Bundesregierung macht, ohne Not eine sowohl für EADS (Reputation) als auch die Republik (finaziell & was das Endprodukt betrifft) schädliche Vertragsänderung zu machen.

Ist doch nicht zuviel verlangt, oder, seh ich da was falsch?
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CaptainMaxwell
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Anmeldungsdatum: 05.02.2005
Beiträge: 2618
Wohnort: Maxwell AFB, AL

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 16:37:05 
Titel:
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M2, M3, M4, M16, M240, M249 werden von FN gefertigt; MP5, MP7, MP10 von HK; M9 von Beretta; M1014 von Benelli; abgesehen von Barrett und Remington hat kein US Handwaffenhersteller mehr ein Leiberl. Colt, Winchester und Bushmaster werden nur mehr aus innenpolitischen Gründen mit Aufträgen versorgt. Auch Steyr, Glock, Accuracy und IMI fertigen (oder fertigten in der jüngeren Vergangenheit) für die Army (man denke nur an den ACR-Contest). Munition kommt zu grossen Teilen von FN bzw. basiert auf von FN entwickelten STANAG-Entwürfen.
Die Liste der europäischen Waffen die die Army in den letzten 50 Jahren mal einführen wollte, was dann aber aus politischen Gründen verhindert wurde, ist fast genauso lang.

Optiken nahezu vollständig von Swarowski, Leupold und Trijicon. Trijicon hat ja auch mal damit begonnen zu importieren bevor sie selbst so was zu bauen begannen.

M2, M136 wurden in Lizenz von Bofors produziert.

Die diversen Mörser der Army sind allesamt Kopien britischer Systeme, ditto für die Feldhaubitzen.

ADATS von Oerlikon, Roland von Aerospatiale. Selbst das HUMRAAM/SLAMRAAM wurde nicht in den USA erfunden.

M270 als verbesserte LARS, M1 als nahezu 100% Kopie von Challenger/Leopard II/MBT-70, M2/M3 als veränderte Kopie von Marder/Warrior.

Stryker/LAV als Mowag-Kopie; selbst der Humvee ist erstaunlich europäisch, die Prototypen waren zb mit europäischen Motoren und teilweise auch Getrieben unterwegs bis man fähig war was vergleichbares zu bauen.

Die gecancelte Paladin hatte auch viel von den GCT-70/PzH-2000/AS.90 übernommen.

Die modernen Oshkosh haben eigentlich auch sehr viel von den MANs und Steyrs übernommen.

Das einzige was echt amerikanisch ist (von den Fliegern abgesehen) sind die Dinger die seit Dekaden in Dienst sind. Obwohl eine M109 zB ja auch auf deutscher Technologie (die mit dem Swastika) basierte...

Das wars mal...

EDIT:
Zwei Nachsätze:
1.) Ich will hier niemanden schlecht machen. Aber Ehre, wem Ehre gebührt..
2.) pg, bevor du mir jetzt wieder aufs Dachl steigst: ich hab sicher das eine oder andere mal übertrieben, ich hab aber nicht wirklich Lust den Technologieanteil immer aufs Prozent auszurechnen bzw. eine klare Linie zwischen R&D und dann der Fertigung zu ziehen.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
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BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 16:42:19 
Titel: Danke Maxwell,
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für die kompetente Aufzählung..

Hoffe, dass die von Dir hier gebrachten Fakten den Seelenfrieden bei hakö & bavaria wiederherstellen werden..

Also seht's Europa is gar ned sooo schlecht, wenn sogra die Yanks das Alles im heissen Einsatz verwenden..
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Anmeldungsdatum: 17.07.2007
Beiträge: 62
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BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 16:56:13 
Titel: Herr Captain Maxwell,
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wenn ich Ihren Beitrag richtig interpretiere, würde das bedeuten, dass Europa Produkte entwickelt und auf den Markt bringt und wir kaufen euch dann das ganze Zeug (inkl. Infrastruktur und Mitarbeiter) auf, bringen es rüber in die USA, beginnen dort mit der Fertigung und behaupten dann, dass es unsere Erfindung gewesen wäre?! Armes Europa...

Klar ist, und da schließe ich mich Ihrer Aufzählung an, dass viele Produkte auf europäischen Entwicklungen basieren, doch wenn man dies weiter zurück verfolgen würde, kämen wir sicher eines Tages zum Ergebnis, dass alles worauf unsere Technik beruht, doch von den Griechen, Römer, Chinesen, etc. erfunden wurde.

Auch möchte ich hinzufügen, dass ich mich bei meinem ersten Posting primär auf die Luftstreitkräfte und deren Rüstungsgüter bezog, die Army ist da sicher ein anderes Kapitel.
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klausheinz
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Anmeldungsdatum: 06.05.2007
Beiträge: 104
Wohnort: auf der rechten Elbeseite in Sachsen ...

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 20:00:03 
Titel:
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Zitat:
Das Beispiel mit dem A400M zeigt es ja wieder einmal- ich sehe mir dann an, wie eure Euro-Armee (falls sie eines Tages kommt) mit einem unterdimensionierten Transportflugzeug schnell Truppenteile über eine größere Entfernung transportieren lässt. Oder stellt Ihr dann auch wieder eine Anfrage an die USAF, damit wir euch mit unseren Galaxy's aushelfen können?


Sie vergleichen den A400M mit der C-17 oder der C-5? Da kann man ja gleich Äpfel mit Birnen vergleichen. Wenn man den A400M vergleichen will dann doch am ehesten mit der C-130.
Ich habe nie bezweifelt für Europa der A400M das Allzweckwunder ist, aber man bekommt dort mehr rein als in eine C-130 und fliegt damit auch weiter. Klar braucht man noch ein größere Transportflugzeug für Panzer und Haubitzen, aber es gibt sehr viele Einsatzbereiche in denen man lieber nen Turoprob nimmt als ein Strahlflugzeug.
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Aurel
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Anmeldungsdatum: 01.08.2004
Beiträge: 457
Wohnort: Arnstadt

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 21:00:15 
Titel:
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Was bitte hat die A-400 mit der C-17 zu tun ? Beide Anforderungen bestehen aktuell parallel. Die Briten z.B. kaufen beide Muster.
Nebenbei ist die Bemerkung totaler Schwachsinn, man solle C-5 kaufen. Die C-5 ist lange ausser Produktion, und selbst bei der USAF gibt es Stimmen, die sagen, man solle anstatt weiterhin am Flügel der C-5 zu laborieren, einfach mehr C-17 kaufen.
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bavaria
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 267
Wohnort: MUC, Bavaria

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 22:11:37 
Titel: @ Viper: Um meinen Seelenfrieden brauchst Du ...
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Dir keine Sorgen zu machen - dazu ein andermal...habe jetzt was Besseres vor...
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Anmeldungsdatum: 17.07.2007
Beiträge: 62
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: So Jul 29, 2007 10:56:27 
Titel:
Antworten mit Zitat

Zitat:
Was bitte hat die A-400 mit der C-17 zu tun ? Beide Anforderungen bestehen aktuell parallel. Die Briten z.B. kaufen beide Muster.
Nebenbei ist die Bemerkung totaler Schwachsinn, man solle C-5 kaufen. Die C-5 ist lange ausser Produktion, und selbst bei der USAF gibt es Stimmen, die sagen, man solle anstatt weiterhin am Flügel der C-5 zu laborieren, einfach mehr C-17 kaufen.


Habe doch nirgendwo geschrieben, dass Europa C-5 Galaxy kaufen sollte; es werden seit Ende der 80er keine Galaxy mehr produziert und die USAF kann auf keines der bestehenden Flugzeuge verzichten.

Der Ankauf von C-17 Globemaster III würde für Europa wesentlich mehr Sinn machen, da vor allem beim Transport von größeren Truppenteilen (inkl. Ausrüstung) über weiter Entfernungen, der A-400M schnell an seine Belastungs-Obergrenze herangeführt werden wird.

Zur Kritik an der C-5 Galaxy: Die auftretenden Probleme stehen aber in keiner Relation zur Bedeutung des Flugzeuges für die US-Streitkräfte. Trotz des Alters bildet die Galaxy immer noch das Rückgrad unserer Lufttransport-Kapazität. Und diese liegt in einem Bereich von den Europa nicht einmal träumen kann- und daran wird der Ankauf von A-400M auch nicht allzu viel ändern, da er - wie schon einige Poster geschrieben haben - doch wohl eher in Konkurrenz zur C-130 steht.
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