www.airpower.at
 FAQFAQ    SuchenSuchen    MitgliederlisteMitgliederliste    BenutzergruppenBenutzergruppen 
 RegistrierenRegistrieren
       ProfilProfil    Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen    LoginLogin 

Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Seite 1 von 1      
Autor Nachricht
maro
Administrator
Administrator


Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 2692
Wohnort: N48°204014 E16°344988

BeitragVerfasst am: Sa Feb 10, 2007 23:29:31 
Titel: Wolf: Typenpflege im Betriebsaufwand EF enthalten
Antworten mit Zitat

Zitat:


Abgeordneter Walter Murauer (?VP): Eine zweite Frage, die uns nat?rlich bei jedem bewegt; jeder zu Befragende h?rt in vielfacher Weise diese Fragestellung. Deswegen interessiert es mich auch. Die Life-Cycle-Costs sind, hat man allgemein als Auskunft bekommen, eher Kaffeesudleserei, man kann das nicht exakt sagen. Darin beinhaltet sind die Betriebskosten. Auch diese h?ngen nat?rlich, wie der Name schon sagt, vom Betrieb ab.
Jetzt gibt es aber immer wieder Ziffern, die kolportiert werden. Es wurde auch seitens des Ministeriums begleitend versucht, diese Kosten darzustellen, und Herr Hofer hat uns mitgeteilt, dass er versucht hat, eine Kostendarstellung zu machen, aber mit dem Hinweis, dass sie nicht seri?s sein k?nnen.
Meine Frage ist: Wie weit haben Sie diese von Hofer dargestellten Kosten gesehen, beurteilt, und in welcher Form k?nnen Sie uns Ihre Meinung dazu berichten?

Mag. Erich Wolf: Grunds?tzlich spreche ich jetzt von einem Bereich, f?r den ich nicht zust?ndig bin. Ich m?chte es aber dennoch aus meinem allgemeinen milit?rischen Wissen beantworten. Es ist das Bestreben aller im Bundesheer befindlichen Mitwirkenden, die Kosten zu reduzieren und mit vern?nftigen Kosten und Aufwendungen zu arbeiten. Daher hat ja, wie auch bereits herausgearbeitet, so eine Diskussion immer wieder stattgefunden, und es war der Versuch da, Betriebskosten zu eruieren beziehungsweise Life-Cycle-Costs zu eruieren.

Auf Grund der Rahmenbedingungen, n?mlich insbesondere, dass man erst nach Vertragsabschluss, wo man die konkrete Flugzeuganzahl, die konkreten Betriebszeiten, die Betriebsbedingungen, die Anzahl des Personals kennt, das involviert ist, kann man erst ab diesem Zeitpunkt realistisch betrachtet n?her an dieses Thema herankommen und der Wahrheit n?her kommen. Die Wahrheit wei? man im Grunde genommen erst nach dem 30-j?hrigen Betrieb, n?mlich was man letzten Endes wirklich aufwenden musste.
Ich gehe da konform mit dem Rechnungshof, der auch gesagt hat, man m?ge den Versuch unternehmen, wenn ich ihn jetzt hoffentlich korrekt zitiere, nach drei bis f?nf Betriebsjahren eine Prognose zu erstellen und die Betriebskosten genauer zu entwickeln.
Jedenfalls kann man in dem Projektstadium, wo wir jetzt sind, wo im Grunde genommen fast 80 Prozent des Projektes abgewickelt sind, auch in der Planung, sagen, dass man auf Grund dieser Kenntnisse unter Summierung des Vertrages, der systemspezifischen Folgekosten ? da kommen etwa 2,2 Milliarden ? zusammen, also die 2,33 und die 1,960 oder 1,959, und wenn man dann noch zu Grunde legt die Limitierung bei 1 800 Flugstunden auf 50 Millionen ? per anno ?, in Summe, wenn ich jetzt richtig rechne, auf 3,7 Milliarden ? Kosten kommt, auf eine 30-j?hrige Betriebsdauer, nat?rlich heutiges Geld, gerechnet.

Abgeordneter Walter Murauer (?VP): Diese Kosten wurden auch dem Gripen gegen?bergestellt. Ist Ihnen hier eine Differenz bekannt zwischen den beiden Typen?

Mag. Erich Wolf: Es ist logisch, dass ein Gripen, einer ?lteren Technologie angeh?rend und nur ein Triebwerk habend, im Betrieb vermutlich billiger kommen wird. Er hat aber, wie gesagt, auch gravierende Leistungsdefizite gegen?ber dem Eurofighter aufzuweisen.
Dar?ber hinaus darf man eines nicht vergessen ? aber das sage ich jetzt auch wieder aus meinem allgemein milit?rischen Wissen heraus, also aus meinem luftfahrtfachlichen Wissen heraus ?: In diesem Betriebsaufwand f?r den Eurofighter ist die regelm??ige Typenpflege enthalten. Das hei?t, die 50 Millionen, das ist nicht der Sprit allein, sondern das sind die Ersatzteile, das ist aber auch die regelm??ige Software-Nachf?hrung am Flugzeug selbst und bei allen Bodenger?ten und Systemen, die dazu geh?ren. Das hei?t, das Luftfahrzeug befindet sich ?ber die Lebensdauer auf Grund dieser Ma?nahmen st?ndig in modernstem Zustand. Das m?sste man, wenn man eine wirklich korrekte Vergleichsrechnung anstellt, mit jedem anderen Muster auch machen, in welchem qualitativen Zustand sich dann letzten Endes dieses Muster am Ende der 30 Jahre befinden w?rde. Auf Grund des Aufbaus, der Konstruktion, der Konzeption und dieser Form des Betriebes ist der Eurofighter voraussehbar am Ende dieser Betriebsdauer in modernstem, zeitgem??em Zustand.

_________________
Eurofighter Typhoon Die modernste Technik ist doch nicht blöd, Mann!
------------------------
Martin Rosenkranz
www.airpower.at
Editor-in-Chief
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:    Seite 1 von 1      
Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.



Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group