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desert
schaut öfters hier rein
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Anmeldungsdatum: 01.04.2009
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 09:27:24 
Titel:
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viper du weisst doch ganz genau das bei der zertifizierung von einem Durchschlag ausgegangen wird. Der A380 hat 3 Durchschläge ausgehalten und flog immer noch. ich bezweifele das ein anderes Flugzeug solch ein engine mishap überstanden hätte.

Die turbinenteile haben sogar den holm angegriffen. Nach den zulassungskritieren wäre sogar ein Totalverlust der Flugzeugs vertretbar gewesen bei den Schäden.


Und das du gerade boeing als Ing. Firma bezeichnest. Man sieht doch beim Nightmareliner das es eben nur die BWLer sind die dort das sagen haben und das flugzeug entworfen haben.

Geplante Erstauslieferung 2008, jetzt haben wir 2011. Und schau die einfacheren Versionen der KC767 an, für italien und Japan. Mehrjährige Verzögerung und das bei relativ einfachen Umbauten.

Das kann noch zur ganz heissen kiste für boeing und die usaf werden. Ich garantiere dir eins, das flugzeug wird weder in der Vorgegebnen zeit noch zu den vorgegebenen kosten kommen.

Die USAF wird draufzahlen und das nicht zu knapp.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 10:39:51 
Titel: nein sorry...
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das lass ich nicht gelten

desert hat geschrieben:

Zitat:
Die turbinenteile haben sogar den holm angegriffen. Nach den zulassungskritieren wäre sogar ein Totalverlust der Flugzeugs vertretbar gewesen bei den Schäden.


Der letzte Totalverlust eines Wide Body nach einem "uncontained" war meines Wissens die DC-10 in Sioux City im Jahre 1989..

Seite diesem Vorfall mit 1960's Technology und Zulassungskriterien hat sich viel getan..

Es hat auch einige "uncontained's" gegeben seither wo genauso viele Teile eingeschlagen haben, das liegt eben in der Natur der Sache, wenn's nen Treiber zerreisst und nix is passiert..

Also, wenn es im QF Fall einen Totalverlust gegeben hätte, im jetzigen Programmstatus vom A380, und der war wirklich mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeitsrate im Bereich des Möglichen in retrospect, NUR weil es eine Engine zerfleddert hat, dann würde jetzt in Toulouse zumindest vor dem A-380 Assembly Werk ne Tafel hängen: "Closed due to incompetence, gone fishin'"

Also soo easy war das nicht und werden die notwendigen Mods auch nicht sein..
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 1407
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 11:19:53 
Titel:
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Boeing oder Airbus, das ist wohl mehr Glaubensfrage.

Die Technikbegeisterten Piloten sind Airbusfans. Ich kenne aber sehr viele vor allem junge Piloten die auf gar keinen Fall auf einen Bus wollen weil bei Boeing der fliegerische Aspekt fordernder und mehr "old school" ist.

Viper hat folgendes geschrieben:
Während Boeing sehr "secret" in den Skunkworks derzeit den 737 Nachfolger vorbereitet, hat Airbus derzeit die A320 Nachfolge auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben..


Stimmt, aber selbst Boeing überlegt ob sie die 737 nicht noch einmal neu auflegen sollen. Die Frage ist was würde ein neues Flugzeug bringen? Was wäre so überragend neu oder anders? Ein Technologiesprung wird ein jetzt neu entwickelter Airliner sicher nicht. Und da fahrt Airbus vielleicht besser mit dem A320NEO. Abgesehen davon ist die 737 um einiges älter als der 320er.

Auf die Frage "Wer ist besser?" werden wir hier sicher keine Antwort finden weil konkrete Daten von einer Airline fehlen. Im Endeffekt wirds rein auf die Betriebskosten rauslaufen weil in allen anderen Bereichen ähnliche Standards und Werte erreicht werden.


Und Boeing dürfte sich zu sehr ausgeruht haben. Denn die ganzen militärischen Flugzeuge (F-15, F-18, C-17) sind keine ursprünglichen Boeing-Designs. Und die Hälfte der zivilen Designs hatten ihren Erstflug in den 1960gern absolviert.

Auch die ganzen Hubschrauber stammen nicht von Boeing und haben großteils auch schon den Vietnamkrieg miterlebt.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 16:39:41 
Titel: ja versuchen wie wieder zum
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eigentlichen Thema zurückzukehren..

(der kurze off-topic Ausflug in die Abgründe von Designflaws beim A-380 war eigentlich nur gedacht um mal vor Augen zu führen, welche Welten zwischen den Jubelmeldungen der europäischen Lokalpatrioten was Airbus betrifft, und der manchmal doch eher traurigen Realität liegen. Kurze Info noch, wenn das was Kollegen unter vorgehaltener Hand aus Toulouse berichten, stimmen sollte, dann ist derzeit das A-350 Design Team schwerst deziminert, weil grosse Engineering Kapazitäten bei Airbus nun abgezogen wurden vom A-350 um ellenlange Listen an A-380 Flaws abzuarbeiten ( von hahnebüchern verlegten Hydraulic Lines in Rotor Burst Zones, zu ebenso schlecht redundant verlegten FADEC Leitungen, nur marginal oder downright falsch abgesicherten Main AC Buses etc etc so schnell wie möglich in "Mandatory Service Bulletins", also vom Hersteller vorgeschriebene Modifikationen zu giessen, BEVOR die EASA, als Aufsichtsbehörde des Herstellerlandes sehr strenge ADs ( Airworthiness Directives) mit sehr engen Zeiträumen zur Compliance erlässt...das tun die derweil noch nicht, weil beim grossen Prestigeobjet A-380 auch dort Lokalpatriotismus herrscht, und die EASA da wahrscheinlich nicht ihrem öffentlichen Auftrag, was Sicherheit betrifft, mit dem Nachdruck nachkommt, den nicht wenige in der Branche für geboten hielten.. ich red hier von A-380 Piloten und Technikern..)

Anyway wenden wir uns nochmal dem Thema Betriebskostenunterschiede 767 & 330 Tanker zu.

Allen, die die Diskussion in den USA gerade im letzten Jahr in diversen Fachpublikationen genauer verfolgt haben, dürfte nicht entgangen sein, dass EADS ganz offenbar in einer Sache schlecht beraten war, respektive gute Ratschläge ihrer hochbezahlten und fachkundigen Berater in den Wind schlugen..

Und das betrifft den Grössenunterschied zwischen B767 und A330.

Die EADS glaubte bis zum Schluss, der deutlich grössere A330 wäre ausdrücklich gewünscht vom Pentagon, wenn aber das Gegenteil der Fall war.

Aus einem ganz einfachen Grund. Die USAF hat ja klarerweise mit Luftbetankung sehr viel Erfahrung, und was vielen bei EADS nicht ganz bewusst war ist die Tatsache, dass bei wichtigen "heissen" Aktionen Tankertracks redundant ausgelegt sind, also mindestens zwei oder noch mehr Tanker an strategischen Positionen aus Redundanzgründen positioniert werden. ( diese historische Erfahrung fehlt einfach auch in vielen Militärkreisen in Europa...)

Naja, und da ist "kleiner" oft besser, und natürlich auch günstiger im Betrieb.

Soll heissen, der KC-10 zum Beispiel ist auch deshalb Stückzahlenmässig kein grosser Erfolg bei der USAF beschieden gewesen, weil sie einfach "zu gross" war..

Drei KC-135 waren sinnvoller und günstiger auf einem Tankertrack als zwei KC-10...

Ist ne Tatsache..

EADS hatte natürlich das Problem, dass ausser dem 330'er nix mehr da war, obwohl ein modernisiertes A300, oder A-310 Derivat wahrscheinlich besser geeignet gewesen wäre um diesen Parameter des Ausscheidung zu gewinnen..

nur so, als, bis jetzt eher, unterbelichteten Diskussionsbeitrag..

Ironie bei der ganzen Geschichte, aber hier gibt's eine Parallelle zwischen den unterschiedlichen Schwerpunkten die Boeing vs Airbus auch im zivilen Bereich in den letzten Jahren setzten ( 1x 380 Flug LHR / LAX pro Tag versus 4 LHR / LAX Frequenzen mit ner 787...nur so als Beispiel..)

Ein 747 Tanker der allein einen Track bedient nützt Dir nix, wenn der Boom plötzlich nicht funktioniert..

wenn bei einer KC-135 ein Problem auftaucht sind immer noch ein oder zwei weitere im selben Tankertrack als Absicherung..
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 1407
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 18:48:51 
Titel:
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Das Argument mit den Tankertracks ist recht interessant da von mir bisher nicht bedacht.

Wobei man da aber bei den verschiedenen Operationen unterscheiden muss.

Wenn ich an eine Operation wie El Dorado Canyon denke dann mag ein kleinerer Tanker billiger sein da eine begrenzte Anzahl an Maschinen beteiligt ist.

Wenn ich aber wie z.B. in Afghanistan Tanker 24h am Tag in der Luft brauche und regelmäßig CAPs betankt werden dann kann die Kapazität doch ausschlaggebend sein.

Weiß eigentlich jemand wie sehr die USAF ihre Tanker in der Zweitrolle als Transporter benutzt?
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Prometheus
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 3779

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 19:02:02 
Titel:
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http://angryairforcenerd.blogspot.com/

Zitat:
Und jetzt gibts sogar die Zahlen: Boeing hat sich 2010 die Aufträge der Regierung um lächerliche 17,8 Millionen Dollar erkauft. Das ist mehr als LockMart und BAE zusammen dem Kongress in den Allerwertesten geschoben haben. Da ist es kein Wunder das man Aufträge bekommt für Dinge von denen man eigentlich keine Ahnung hat (wie das C-130 AMP oder die KC-45...)

Das ist auch mehr als UT (da gehören unter anderem P&W und Sikorsky dazu) und EADS gemeinsam zahlen. Und das ist auch mehr als ALLE anderen Rüstungsunternehmen zusammen abdrücken. Ja, auch das ist ein Geschäftmodell.

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noname01
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Anmeldungsdatum: 28.02.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 22:00:49 
Titel:
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Also die "FTD" sieht es ebenfalls pessimistisch wink

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:kampf-mit-eads-tanker-sieg-koennte-fuer-boeing-zum-bumerang-werden/60018391.html
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 22:09:19 
Titel: is nur interessant, dass
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sich in Europa jetzt alle Sorgen um Boeing machen....

wenn's so ein schlechter Deal für Boeing is, dann sollen's doch froh sein, dass der Kelch an EADS vorübergegangen ist...

oder seh ich da was falsch???
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noname01
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Anmeldungsdatum: 28.02.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 22:28:02 
Titel: Re: is nur interessant, dass
Antworten mit Zitat

Viper hat folgendes geschrieben:
sich in Europa jetzt alle Sorgen um Boeing machen....

wenn's so ein schlechter Deal für Boeing is, dann sollen's doch froh sein, dass der Kelch an EADS vorübergegangen ist...

oder seh ich da was falsch???



time will tell wink
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 1407
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 22:57:50 
Titel:
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Viper hat folgendes geschrieben:
sich in Europa jetzt alle Sorgen um Boeing machen....


Es sind wahrscheinlich eher weniger Sorgen sondern eher Wut, Ärger und Entäuschung.

Aber andererseits verständlich fliegt doch eh schon so viel Europäisches bei den Amis. Und mehr, vor allem in solchen Dimensionen wie beim Tanker-Deal, wäre nicht vertretbar für die Buy-American-Lobby.

Auf der anderen Seite kann man sich sicher sein dass die Franzosen, Deutschen, Spanier sicher auch keine KC-767 kaufen werden.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2011 23:16:00 
Titel: naja.....
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Raveman hat geschrieben:

Zitat:
Es sind wahrscheinlich eher weniger Sorgen sondern eher Wut, Ärger und Entäuschung.

Aber andererseits verständlich fliegt doch eh schon so viel Europäisches bei den Amis. Und mehr, vor allem in solchen Dimensionen wie beim Tanker-Deal, wäre nicht vertretbar für die Buy-American-Lobby.

Auf der anderen Seite kann man sich sicher sein dass die Franzosen, Deutschen, Spanier sicher auch keine KC-767 kaufen werden.


Also Wut ist eigentlich keine Kategorie im Geschäftsleben, bittschön, ausser bei den Sopranos..

Was die Buy-American-Lobby betrifft, naja gibt's halt bei uns eine Buy-European-Lobby...im Prinzip sind das die Gewerkschaften, die so denken, und ja, die werden ja nicht nur in den USA allzuoft von "Sopranos" regiert...

Der letzte Punkt, naja, warum sollten Frankreich, Deutschland und Spanien eine grössere Menge Tanker überhaupt anschaffen wollen..??

Ich mein, Europa hat sich ja von der Weltpolitik eh schon seit längerer Zeit abgemeldet ( wir treten international nicht mal mehr für unsere eigenen Werte mehr ein..)...und Tanker sind durch die Range Extensions die sie ermöglichen eigentlich ein Power Projection Tool..

wer will schon European Power in die Welt hinaus tragen..?

Wir tun uns doch schon schwer genug in unseren eigenen Hinterhöfen ( und für die bräucherten wir gar keine Tanker) für Ordnung zu sorgen.

respektive, wann immer es g'scheppert hat in unseren Hinterhöfen, hamma eh nix zusammengebracht, und mussten eh die USA immer kommen..

also hat es wahrscheinlich eh seine Richtigkeit, wenn die USA soviele Tanker haben, naja und dann müss ma ihnen auch vergönnen, dass es selber bauen...oder..?

wären so meine two cents ....
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 1407
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BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 00:09:43 
Titel:
Antworten mit Zitat

Viper hat folgendes geschrieben:
Der letzte Punkt, naja, warum sollten Frankreich, Deutschland und Spanien eine grössere Menge Tanker überhaupt anschaffen wollen..??



Weil deren KC-135 und A-310MRTT auch nicht ewig fliegen werden.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 00:15:52 
Titel: Ach, so selten wie's
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die brauchen, halten die noch ewig..

die europäischen KC-135 sind wahrscheinlich im Vergleich zu den US Tankern noch Teenager, was abgeleistete Flugstunden betrifft..

und der A-310 ist auch was Solides...hält von der Struktur wahrscheinlich deutlich länger als so Manches was Airbus heutzutag baut..
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 1407
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BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 00:25:11 
Titel:
Antworten mit Zitat

Viper hat folgendes geschrieben:
die brauchen, halten die noch ewig..


Dann solltest dich z.B. einmal über die französischen Tankeroperationen informieren - denn das Gegenteil ist der Fall!
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 00:28:31 
Titel: ah so...
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ja wusst ich wirklich nicht..

müssen die im Geheimen da in der Welt herumgebraust sein..

was haben die da gemacht?

oder haben sich damals von den USA schon Alte umhängen lassen?

Nein hab ich nachgeschaut, das sind geradezu jugendliche KC-135, die die Franzosen haben, wenn die Infos die ich hab stimmen sind die aus Mitte der 80'er Jahre....wenn's damals recht neu waren...dann halten die noch ewig..

soviel können die nicht geflogen sein damit die Franzosen..

Gut weiss schon, an NATO Partner müssen's auch Sprit ausschenken, wenn wer einen braucht und ein exklusives OTAN Fuel Carnet dabei hat..

(nicht so wie früher, als der gute alte Ronald Reagan damals korrekterweise dem Ghadaffi eine aufgebraten hat, aber eigene Tanker auf dem Weg vom UK stationieren musste, weil die Franzosen damals die US Flugzeuge am Weg nach Libyen nicht mal über Frankreich drüberfliegen haben lassen..war schon ein Umweg damals notwendig)

Gut aber das hat sich ja jetzt seit dem Sarko auch zumindest geändert..
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 1407
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 08:35:41 
Titel:
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Viper hat folgendes geschrieben:
was haben die da gemacht?


Missionen in Afghanistan, am Balkan, in Afrika. Die ständigen Verlegeoperationen etc., a bissl wirst schon selbst recherchieren können. Und wennst eh so gute Kontakte hast dann werdens da schon was erzählen können.

Zitat:
oder haben sich damals von den USA schon Alte umhängen lassen?


Die Franzosen haben die 1985 beschafft, also neu könnens nicht gewesen sein da nach meinem Wissensstand die KC-135 bis 1965 vom Band lief.
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Porsche
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Anmeldungsdatum: 19.03.2005
Beiträge: 712

BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 09:02:29 
Titel:
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Ich weiß nicht die beste Quelle, gibt aber mal einen Einblick:

http://de.wikipedia.org/wiki/Boeing_KC-135#C-135F_.E2.80.93_Tanker_f.C3.BCr_Frankreich

Die Maschinen stammen wohl alle eher aus den 60ern

Zitat:
Der Rollout der ersten C-135F fand am 5. November 1963 in Renton, Washington, der Erstflug am 26. November statt. Die USA lieferten am 3. Februar 1964 das erste Tankflugzeug an Frankreich, das zwölfte und letzte am 10. Oktober 1964.


Und die Maschinen die später kamen waren auch nicht neuer, das A Modell wurde von 54 bis Mitte der 60er gebaut.


Zitat:
Ab Mitte 1997 übernahm die Armée de l'Air zum Ausgleich fünf KC-135R, die zuvor als KC-135A beim AMARC zwischengelagert waren und vor der Auslieferung neue CFM56-Triebwerke erhielten, um sie auf den Stand der R-Version zu bringen.



Sie wurden zwar modernisiert, aber ob das was bringt.

Zitat:

Modernisierungen
Boeing erneuerte 1977 die Außenhaut an der Unterseite der Tragflächen, um die Lebensdauer der Flugzeuge zu erhöhen. 1980 entschloss sich Frankreich, die Tanker mit neuen Turbofantriebwerken vom Typ CFM56-2B1 auszurüsten...



Was das beanspruchen angeht, das ist eine gute Frage, einerseits haben die Amerikaner wahrscheinlich öfter selber benötigt und andere unterstützt, gerade Deutschland, das bis vor kurzem keine Tanker hatte. Andererseits hat sich diese Belastung auf deutlich mehr Maschinen verteilt.

Wenn ich das Weißbuch der Franzosen richtig im Sinn habe sollen in der 2. Hälfte des Jahrzehnts 15 neue Tanker kommen, ob das noch besteht? Außerdem wollte man 10 Tankerrüstsätze für den A400M kaufen.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di März 01, 2011 19:19:56 
Titel: recht guter Artikel
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zum Deal..

scheint recht plausibel zu sein, wie das hier beschrieben wird..

http://www.aviationweek.com/aw/generic/story.jsp?id=news/awst/2011/02/28/AW_02_28_2011_p30-292581.xml&headline=What%20The%20Boeing%20Tanker%20Win%20Means&channel=awst
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StefanT
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Anmeldungsdatum: 08.08.2004
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: Mi März 02, 2011 10:35:57 
Titel: Re: recht guter Artikel
Antworten mit Zitat

Viper hat folgendes geschrieben:
zum Deal..

scheint recht plausibel zu sein, wie das hier beschrieben wird..

http://www.aviationweek.com/aw/generic/story.jsp?id=news/awst/2011/02/28/AW_02_28_2011_p30-292581.xml&headline=What%20The%20Boeing%20Tanker%20Win%20Means&channel=awst


Glaubt ihr wirklich, dass Australien, Großbritannien & Co von ihren A330-Tanker-Bestellungen Abstand nehmen?
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Porsche
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Anmeldungsdatum: 19.03.2005
Beiträge: 712

BeitragVerfasst am: Mi März 02, 2011 11:07:59 
Titel:
Antworten mit Zitat

Das Glaube ich nicht, da zum einen die Verträge fix sind, ich glaube die meinen eher zukünftige Deals. Aber auch da habe ich zum anderen meine Zweifel, da generell Tanker sehr nah an den zivilen Kisten sind, und daher es einen großen Ersatzteile Markt gibt. Gerade für die A330 aber auch für die 767.
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
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BeitragVerfasst am: Mo März 07, 2011 09:17:16 
Titel: Der wahre Gewinner beim US-Tanker-Auftrag
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Zitat:
Der Chef von EADS North America, Ralph Crosby, sagte, dass das Angebot von EADS substantiell unter der vorherigen Geboten war. „Unser Preis war gründlich gewählt und hätte den Eigentümern einen nachvollziehbaren Gewinn ermöglicht.“ Eine Analyse von EADS zeigt, dass das von Boeing vorgelegte Angebot fast 16 Milliarden US-Dollar unter dem ursprünglichen Preis lag.



Zitat:
Der Gewinner in dem ausergewöhnlich harten Kampf ist weder EADS noch Boeing, es ist die U.S. Air Force. Sie haben eine Menge Geld gespart oder wie es Crosby formuliert: „Wir sind stolz, dass unser Einsatz bei der Ausschreibung in sehr signifikaten Einsparungen für die Steuerzahler resultiert haben“.



http://austrianaviation.net/news-international/news-detail-mainnews/datum/2011/03/06/der-wahre-gewinner-beim-us-tanker-auftrag.html
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Porsche
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Anmeldungsdatum: 19.03.2005
Beiträge: 712

BeitragVerfasst am: Di Jul 22, 2014 12:08:49 
Titel:
Antworten mit Zitat

Hi,

es kommt ja mit dem A330neo ein neues sparsameres Modell des A330 auf den Markt. Glaubt ihr das wird auch auf die Tanker auswirken?

also Quasi KC30neo. Und macht das Sinn?
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"Auch wenn man den Schlagstock anstelle eines Gespräch einsetzten kann werden Worte immer ihre Macht behalten. Worte lassen einen Sinn erschließen und für die die bereit sind zuzuhören formulieren sie die Wahrheit..."
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di Jul 22, 2014 12:27:48 
Titel: glaub
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Zitat:
...Und macht das Sinn?


das würde nicht unbedingt Sinn machen..

Bei solchen Mods ist es am Besten eine Airframe / Enginekombination zu nehmen, die sich bereits bewährt hat…und das wär der "normale" A330…

in etwa so wie bei der 767…

reduziert das Risiko und die Kosten deutlich…macht die Sache einfacher und robuster, meiner Meinung nach, als sich solche Mods mit ganz neuen Typen anzutun…

Ja, ich weiss bei der KC-135 war's eigentlich genau umgekehrt, aber das waren andere Zeiten…und auch die KC-135 die ja auf dem Boeing Typ 80 beruht, war strukturell einfacher und kleiner als die späteren zivilen 707'er...
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Sep 19, 2014 08:25:57 
Titel: Delays bei KC-46….
Antworten mit Zitat

naja, ich versteh schon, dass über 200 Kilometer Wire Looms korrekt zu verlegen nicht einfach ist, wenn man aus einer 767 einen private Jet statt einem Tanker macht, ist es sogar das Doppelte…

aber sollte halt trotzdem nicht passieren…

was ich allerdings nicht ganz verstehe, in dem Artikel wird erwähnt, dass die beim KC-46 Wire Separation Standards laut zivilen FAA Bauvorschriften reinbauen müssen..

klar das soll Alles safe sein, nur ist noch immer ein Military Aircraft…


also, ob die da nicht ein bissel übertreiben…? Die 767 ist ja nicht "fly-by-wire"..wo sowas sicher von der Funktion her eher eine Rolle spielt…


Und was sie da Alles für "Critical Missions" doppelt und dreifach absichern wollen und redundant machen, gut steht nicht dabei welche Systeme, nur der basic Flieger kann es ja nicht sein, eine 767 ist doch um Lichtjahre zuverlässiger als die ganzen alten KC-135…die lauft doch "aus der Box heraus" wie eine Mopetten..

Und so ein Tankersystem, bittschön, Rocket Science kann das ja auch nicht sein…das ist doch Alles eine alte und bewährte Technologie..

Ob sie da nicht ein bissel das "Keep-it Simple" Prinzip vernachlässigen….und da zuviel einbauen an Redundancy, solange, bis es wirklich nicht mehr funktioniert…?

Zitat:
...Poorly designed wiring bundles for the U.S. Air Force’s KC-135 tanker replacement aircraft have driven program officials to further slip first flight of the Boeing 767-2C aircraft from June to no earlier than the middle of November…...


http://aviationweek.com/military-government/first-flight-kc-46-tanker-platform-slips-further
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