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mhansi
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Anmeldungsdatum: 17.03.2012
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: Mo Jun 11, 2012 08:07:59 
Titel:
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Zitat:
The European airframer confirms that if airlines choose to undertake the repair "nose-to-tail" it will require around eight weeks to implement. However Airbus says that it expects most operators would opt to adopt the phased approach spread out over three two-year heavy checks which is less disruptive. In this case, it expects the repair would extend each two-to-three week heavy check by "a few days".


http://www.flightglobal.com/news/articles/a380-wing-cracks-to-require-eight-week-repair-downtime-372813/

Das Ausbessern der Tragflächen soll insgesamt 8 Wochen dauern. Anscheinend möchte Airbus die Arbeiten in mehreren Etappen erledigen, um sie während den normalen Checks durchzuführen. Dadurch gibt es nur wenige Tage Verzögerung, die Airbus bezahlen muss. Das Ausbessern ist wohl auch nicht so dringend.
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George Sears
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Anmeldungsdatum: 08.10.2011
Beiträge: 417

BeitragVerfasst am: Mo Jul 23, 2012 19:58:47 
Titel: NH90 und Tiger: Testflüge am Limit
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Während der Übung FALCOR 2012 in den USA sind mit dem NH90 des Heeres rund 250 Staublandungen durchgeführt worden.

Diese stellen vor allem für die Rotorblätter und Turbinen eine außergewöhnliche Belastung dar. Der Betrieb wird jedoch weiter fortgesetzt, um das Verhalten der Maschinen in dieser Situation genauestens studieren zu können und die extremen Einflüsse des Staubes auf die Technik des Hubschraubers zu dokumentieren. Mit an Bord bei der wichtigen Mission in New Mexico sind zahlreiche erfahrene Techniker und Systemprüfer, die jede Veränderung an den Helikoptern registrieren, bewerten und dokumentieren.

Da auch in dieser Woche wieder verschiedene Forward Air MedEvac (FAM – Verfahren zur Rettung Verwundeter) geübt wurden, stellte der Besuch eines amerikanischen UH-60L Blackhawk der National Guard einen besonderen Höhepunkt dar.

Die amerikanischen Soldaten berichteten aus ihren Erfahrungen im Einsatz. Durch die Berichte gewannen die deutschen NH90-Besatzungen und das medizinische Personal dabei wichtige Erkenntnisse für die Erfüllung zukünftiger Aufträge.

Gut fünf Wochen nach der Ankunft der ersten Übungsteilnehmer in New Mexico wurde ein Teil des Personals gewechselt. Mehr als 20 neue Piloten und Techniker übernehmen die weiteren Tests. Auf diese Weise wird mehr Soldaten die Erfahrung ermöglicht, unter einsatzähnlichen Bedingungen zu üben.

Während dieser Übergangsphase erreichte FALCOR 2012 seine maximale Personalstärke von 110 Soldaten. Mit einem Kontingentfest zur Halbzeit wurden die Neuankömmlinge begrüßt und die Heimreisenden verabschiedet.

Da der NH90 ein multinationales Gemeinschaftsprojekt ist hatten jüngst auch zwei Finnen und zwei Schweden die Gelegenheit, sich in die bisherigen Inhalte und Ergebnisse von FALCOR 2012 einweisen zu lassen.
_________________
„Ohne Viper wäre die Welt nur halb so schön“
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Sep 13, 2012 10:08:54 
Titel: Merger? EADS - BAE Systems...?
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naja die letzten news...

http://www.flightglobal.com/news/articles/bae-systems-eads-in-merger-talks-to-create-100bn-turnover-business-376423/

naja....in den letzten 20 Jahren gab's ja nicht zu knapp "Mergers"...

waren sie alle erfolgreich?...mitnichten...

ich bin da mittlerweile eher skeptisch...wann immer von Synergien und Konsoldierungen innerhalb einer Industriebranche geredet wird, noch dazu bei Firmen mit nach wie vor hohem "politischen Staatsanteil" leuchten bei mir immer ein paar red lights auf...

die Gefahr, dass ein Riese entsteht, der zwar, wenn das Biz gut ist, astronomische Gewinne einfährt, allerdings mit dem Nachteil für die Kunden, dass es weniger Konkurrenz gibt, naja, auf der anderen Seite erhöht sich auch die Gefahr exponential, dass in schlechten Zeiten ein unübersichtlicher Riese, der "too big to fail" ist, entsteht...

naja, man wird sehen...
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JCStennis
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Anmeldungsdatum: 07.02.2009
Beiträge: 959
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Do Sep 13, 2012 23:45:55 
Titel:
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LVT war auch ein merger, vor weit mehr als 20 jahren, aber wer weiß das heute schon.

die US-antwort darauf wäre die bildung von boeing-mcdonnelldouglas-hughes/lockheedmartin-general dynamics/northrop-grumman, kurz BOEHEEDNOR.
_________________
Check six!

Die Friedhöfe sind voll mit Unersetzlichen.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: So Nov 11, 2012 18:01:36 
Titel: an sich will der Enders
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ja in die richtige Richtung...

wiewohl ein Merger zwischen EADS und BAE, das halte ich für Schwachsinn...das würde ein unkontrollierbarer Koloss..too big to fail etc etc

das braucht man nicht..

aber die G'schicht da jetzt bei den österreichischen EFs, das könnte ihm EADS intern das Genick brechen, selbst wenn er selbst nix damit zu tun hat..

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/korruptionsaffaere-bei-eads-konzernchef-enders-in-bedraengnis-1.1520433
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mhansi
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Anmeldungsdatum: 17.03.2012
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: Mi Nov 14, 2012 23:41:35 
Titel:
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Viper hat folgendes geschrieben:
aber die G'schicht da jetzt bei den österreichischen EFs, das könnte ihm EADS intern das Genick brechen, selbst wenn er selbst nix damit zu tun hat..


Enders war zu der Zeit in einer Top Position bei der EADS DE Landesgesellschaft. So ganz weit weg war der nicht. Ist natürlich die Frage, ob da wirklich Schmiergeld an unmittelbare Entscheidungsträger geflossen ist, oder nur überteuerte Lobbyisten bezahlt wurden.

Enders Tage bei EADS sind sowieso gezählt. Der hat die Beziehungen zwischen EADS und DE völlig zerstört. So allumfassend Subventioniert dürfte kaum ein anderer Konzern werden wie EADS. Das fängt ja schon bei den Bundesmitteln für Forschung an, und geht dann bis zu den Exportkrediten. Wenn das alles gestrichen wird, dürfte die Franzosen ganz schnell vor die Tür setzen.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Nov 15, 2012 00:16:05 
Titel: das kann schon stimmen...
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mhansi hat geschrieben

Zitat:
..Enders war zu der Zeit in einer Top Position bei der EADS DE Landesgesellschaft. So ganz weit weg war der nicht. Ist natürlich die Frage, ob da wirklich Schmiergeld an unmittelbare Entscheidungsträger geflossen ist, oder nur überteuerte Lobbyisten bezahlt wurden. ..


Mich hat von Anfang an gewundert, wie zum Teufel, eine EADS da in den Sumpf via Rumpold reingestiegen ist...

von da an war klar, da läuft etwas massiv schief...

was "unmittelbare Entscheidungsträger" betrifft....die gibt es in dem Sinne wahrscheinlich gar nicht..

da muss man dann, weil die dann ja schwer zu finden sind, den damaligen Regierungschef sich vornehmen...

wenn er nicht gecheckt hat was läuft, war er ein Volltrottel, und demnach nicht geeignet eine Regierung zu führen...und hätte rechtzeitig besachwaltet gehört....

wenn er aber gecheckt hat ( also ohne Besachwaltung), was läuft, ist er voll haftbar...

Dasselbe gilt natürlich auch auf EADS Ebene...

gibt am Ende des Tages keine Ausreden..

"mitgehangen, mitgefangen..."
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Prometheus
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 3779

BeitragVerfasst am: Do Nov 15, 2012 09:00:19 
Titel:
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Zitat:
So allumfassend Subventioniert dürfte kaum ein anderer Konzern werden wie EADS.


Der war gut.
Ein Blick in die USA ist da erhellend. Da gibts Firmen die verdienen >90% ihres Geldes mit Regierungsaufträgen.
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"I only regret that I have but one life to lose for my country."
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Lord Helmchen
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Wohnort: Dornbirn, Vlbg., Österreich, Europa, Dreckskugel

BeitragVerfasst am: Do Nov 15, 2012 10:24:31 
Titel:
Antworten mit Zitat

Verdienen und Subventionieren ist dann bitte nicht das selbe........
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Prometheus
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 3779

BeitragVerfasst am: Fr Nov 16, 2012 16:37:24 
Titel:
Antworten mit Zitat

Und wie kommen sie an die Aufträge?

Ich verweise an die c-17
oder an Leute wie
John Murtha.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di Nov 20, 2012 11:44:18 
Titel: DAS hier sind aber
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auch keine guten Nachrichten....

Lenin, schau oba...

http://www.welt.de/wirtschaft/article111312886/Deutschland-will-direkt-bei-EADS-einsteigen.html

ziemlich krank, was da abläuft....
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manpower
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 242
Wohnort: good old germany

BeitragVerfasst am: Mi Nov 21, 2012 18:06:46 
Titel:
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Krank? Das ist die einzig vernünftige Lösung. Frankreich forciert eine dirigistisch Staatswirtschaft. Das widerspricht elementar dem deutschen Verständnis vom freien Wettbewerb. Wenn uns die letzten 25 Jahre EU eines gelernt haben, ist es wohl die Tatsache: Traue keinem Franzosen.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mi Nov 21, 2012 18:25:16 
Titel: naja.....
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keine Frage , der Hollande ist nicht kosher..

NUR bittschön, Deine Aversion gegen Frankreich ist, erstens, vorgestrig, und zweitens , gerade was den Aerospacebereich betrifft unrichtig..

Die einzigen Produkte von EADS, die was taugen, nämlich die Airbüsser tragen eindeutig eine französische Handschrift...

In Deutschland wurde von der deutschen Aerospace Industrie regelmässig, zugegeben auf hohem Niveau, aber eben am Markt vorbei gehirnwichst..möglichst kompliziert, sauteuer und am besten unverkäuflich...das hat die deutschen Aerospaceprodukte der letzten 30 Jahre leider ausgezeichnet..
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di Dez 04, 2012 17:46:37 
Titel: "Fast wäre nichts passiert"...
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Die Wiener Zeitung zum Thema No. 1 in Österreich im Speziellen und der anstehenden EADS Umstrukturierungen allgemein

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/international/?em_cnt=505765

Übrigens immer schon eine sehr lesbare Zeitung gewesen die Wiener Zeitung, unaufgeregt, und meistens sehr korrekt recherchiert...
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mhansi
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Anmeldungsdatum: 17.03.2012
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: So Dez 16, 2012 17:45:59 
Titel: Re: naja.....
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Enders wurde als EADS Boss von den Franzosen zugelassen, weil der wohl versprochen hatte, die Macht von DE auf EADS weiter zu dezimieren. Seine erste tat war ja auch die DE Zentrale nach Toulouse zu verlagern. Dafür darf EADS jetzt ein eigenes Deutsches Unternehmen gründen, wo das sensibles DE Rüstungsgeschäft eingelegt werden muss und die Führung nur mit dem Einvernehmen des Bundes ernannt werden kann. Mit Toulouse wollte der Bund wohl nicht über Rüstungsvorhaben verhandeln. Im Endeffekt bekommt der Bund jetzt mehr macht, und EADS verliert die alleinige Kontrolle über das DE Rüstungsgeschäft. Das DE Rüstungsgeschäft war immer ein guter und stetiger Ertragsbringer. Dürfte jetzt vorbei sein.

Airbus dürfte jetzt das alleinige EADS Hauptgeschäft werden. Da dominieren die Franzosen. Dafür werden auch die Subventionsanteile zwischen DE und FR Richtung FR verschieben müssen. Da FR Mittel auch begrenzt sind, wird Airbus in Zukunft mit weniger Staatlichen Mitteln auskommen müssen. Ist eine große Herausforderung. Wie die EADS meistert, wird die Zukunft zeigen.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do März 07, 2013 09:15:06 
Titel: da schau her.....
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sudden outbreak of common sense?

wenn ja, dann find ich das gut..

Zitat:
...When EADS and BAE Systems tried to merge last year, CEO Tom Enders of the former, was keen to point out that the deal would deliver the much-needed strengthening EADS' defense business. Less than half a year later, he posits that smaller is better.

“Maybe it is not a bad time to have a smaller rather than larger defense business,” Enders said last week at an EADS event in Berlin.......


http://www.aviationweek.com/Article.aspx?id=/article-xml/AW_03_04_2013_p26-553646.xml
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Aug 09, 2013 08:20:56 
Titel: ein Hedgefonds.....
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der derzeit 1% der Aktien von EADS besitzt will dem EADS Management vorschreiben, was eine sinnvolle Geldanlage ist...und meinen das Engagement von EADS bei Dassault Aviation wär eine schlechte Anlage...

wenn es nicht so traurig wäre, müsste man lachen...

Ein sehr hoher EADS Mann hat mir mal geflüstert, was ja kein Geheimnis ist, dass der Anteil an Dassault Aviation die lukrativste "Sparte" im ganzen EADS Konzern ist.....kein Wunder Dassault ist traditionell positiv und zahlt, weil sie gute Gewinne machen, sehr schöne Dividenden...

Enders wird jetzt beweisen müssen, dass es genauso schlecht ist, wenn sich eine Fondsvertreter einer "finanziellen Machenvernichtungswaffe" (copyright: Warren Buffett) in das Management eines Konzerns einmischt, wie es früher die Einmischung in Geschäftsangelegenheiten druch die Politik war..

Dieser Hedgefondsheini dürfte nicht ganz dicht sein, und hat wohl eine "bet" laufen...er meint Dassault wäre "unterkapitalisiert"...Dassault Aviation hat die letzten Jahre "aus dem Cashflow", also brauchten nicht mal einen Bankkredit, die Neuentwicklung eines neuen revolutionären Bizjetmodells, welches diesen Herbst der Öffentlichkeit vorgestellt wird, finanziert...wenn Dassault Aviation "unterkapitalisiert" sein soll, dann müsste man Boeing und EADS / Airbus bereits als bankrott bezeichnen, wenn man dieselben Massstäbe anlegen würde...

http://dealbook.nytimes.com/2013/08/05/hedge-fund-urges-eads-to-sell-dassault-stake/?_r=0

meine Meinung: solange diesen ganzen Hedgefondsar.....löcher soviel mitzureden haben in der Realwirtschaft werden wir immer grössere Katastrophen an den Börsen erleben...
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Aug 16, 2013 18:17:59 
Titel: Russland scheint
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daran zu sein, seine EADS Anteile zu verkaufen...eventuell um das Superjet Programm retten zu können...

Zitat:


...Die Russen ziehen ihre Beteiligung bei EADS ab. Mit dem Geld wollen sie die eigene Luftfahrtbranche voranbringen – vor allem den Superjet 100 von Sukhoi, der jüngst negativ aufgefallen ist. Von Gerhard Hegmann

Russland zieht sich nach rund sieben Jahren wieder aus seiner Beteiligung am größten europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS zurück. Aus Börsendokumenten, die der "Welt" vorliegen, geht hervor, dass die staatliche Außenhandelsbank VEB (Vnesheconombank) ihren EADS-Anteil allein von Ende Juni mit 4,93 Prozent auf nunmehr 2,88 Prozent gesenkt hat.

Branchenkenner gehen davon aus, dass die VEB auch die Restanteile schnell verkauft. Dies muss aber nicht mehr der Börse gemeldet werden. Das Fünf-Prozent-Gesamtpaket hatte einen Wert von rund 1,7 Milliarden Euro. Im Jahr 2006 stieg Russland beim europäischen Flugzeughersteller EADS ein. Es gab damals hochfliegende Pläne über eine vernetzte Zusammenarbeit. Die Russen beteiligten sich mit zunächst fünf Prozent an der Dachgesellschaft des Airbus-Herstellers.

Sie stellten einen Ausbau auf zehn Prozent in Aussicht, beanspruchten einen Aufsichtsratsposten und hofften auf große Arbeitspakete bei der Airbus-Fertigung. Auslöser waren Äußerungen von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder bei der Vorstellung des Riesenairbus A380, dass noch weitere Partner im Konzern willkommen seien.

Doch das Vorhaben scheiterte, weil ein Aufsichtsratsposten oder Mitspracherechte für die Russen nach der damaligen EADS-Satzung gar nicht zulässig waren. Zudem gab es keine Einigung über die Form der Zusammenarbeit.

Schuldenabbau bei Sukhoi vorantreiben

Nach übereinstimmenden Spekulationen in russischen Medien wird die Außenhandelsbank VEB die Erlöse aus dem EADS-Ausstieg voraussichtlich für einen Schuldenabbau bei Sukhoi nutzen. Der russische Flugzeughersteller produziert nicht nur Militärflugzeuge, sondern baut auch den Superjet 100. Das ist ein Konkurrenzflieger für den kleinen Airbus A320.

Der Superjet 100 kämpft aber mit Absatzproblemen und hat nach einem Absturz in Indonesien nach einem Pilotenfehler sowie einer jüngsten Bruchland bei einem Flugversuch in Island ein stark angeschlagenes Renomee. Sukhoi soll Schulden von umgerechnet über zwei Milliarden Dollar haben, wovon eine Milliarde Dollar allein von der VEB stammen.

Sukhoi soll zukunftsfähig werden

Über eine Kapitalsanierung durch die VEB-Bank könnte Sukhoi wieder zukunftsfähiger aufgestellt werden. Die Russen nutzen bei ihrem Rückzug aus dem EADS-Kapital den starken Kursanstieg der Aktie des Konzerns, der im nächsten Jahr in Airbus umbenannt wird.

So liegt der Kurs aktuell bei rund 45 Euro. Im November 2012 waren es noch 25 Euro. Nach einem umfassenden Umbau der Aktionärsstruktur im Frühjahr halten inzwischen 70 Prozent des Kapitals Privataktionäre. Das Mitspracherecht der staatlichen Aktionäre aus Frankreich und Deutschland wurde massiv eingeschränkt.....


www.welt.de

wobei man anmerken könnte, in dem Artikel wird fälschlicherweise geschrieben, der Superjet wäre eine Konkurrenz für den Airbus A-320 ( oder die B737 for that matter..)

das ist falsch, der Superjet stünde, falls erfolgreich, in Konkurrenz zu vergleichbaren Bombardier- oder Embraer Produkten..
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