| Seite 1 von 1 |
| Autor |
Nachricht |
maro Administrator


Anmeldungsdatum: 24.07.2004 Beiträge: 2686 Wohnort: N48°204014 E16°344988
|
|
| Nach oben |
|
 |
Hans M. ist immer hier

Anmeldungsdatum: 23.09.2004 Beiträge: 104
|
Verfasst am: Mo Mai 21, 2012 17:30:13 Titel: |
|
|
Egal was Darabos macht, es zeigt, dass er von nix eine Ahnung hat. Aber brav den linken Parteisoldaten spielen, das kann er.
Ich frage erst gar nicht nach "Quo Vadis Austria", es weiß mittlerweile jeder, dass mit Typen wie dem Hrn. Zivi alles "in Oasch" geht.
Israel sieht sich seit seiner Gründung in seiner Existenz bedroht - zurecht. Denn wenn die Feinde Israels nur könnten, hätten sie es schon längst vernichtet. Und dann gibt's Möchtegern-Minister wie den Darapopsch, der glaubt sich in die Belange dieses Landes einmischen zu müssen ... |
|
| Nach oben |
|
 |
Viper ist immer hier

Anmeldungsdatum: 07.08.2004 Beiträge: 6090
|
|
| Nach oben |
|
 |
nacktmull70 ist immer hier

Anmeldungsdatum: 10.04.2007 Beiträge: 273
|
Verfasst am: Mi Mai 23, 2012 13:28:13 Titel: Re: Jetzt ist Darabos vollkommen übergeschnappt |
|
|
Ich finde die Sache insofern positiv, als Israel ja nach wie vor einiges an direkter und indirekter Macht (v.a. im Mediensektor) hat. Und es schon weit intelligenteren und vernünftigeren Menschen nicht gut getan hat, sich so offen mit den Isis anzulegen.
Soll heissen: wenn wir Österreicher schon zu blöde sind, einen Darabos selber aus der Politik zu entsorgen, dann erledigen die das jetzt vielleicht für uns. Man kann ja wenigstens hoffen, dass diese strunzdummen Aussagen für ND nicht eben karrierefördernd sind, über die Bande gespielt, courtesy of Our Friends in the Near East (tm). Die israelische Politik hat ein ziemlich gutes Langzeitgedächtnis, und ist aufgrund ihrer prekären Sicherheitslage stets gut motiviert, sehr genau zwischen Freund und Feind zu unterscheiden.
Meine Befürchtung ist allerdings, dass die ND unter "5. Zwerg von links, keinen Aufwand wert" archiviert haben, und wir ihn trotzdem noch weiter am Hals haben werden. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt... |
|
| Nach oben |
|
 |
maro Administrator


Anmeldungsdatum: 24.07.2004 Beiträge: 2686 Wohnort: N48°204014 E16°344988
|
Verfasst am: Mi Mai 23, 2012 17:35:28 Titel: Re: Jetzt ist Darabos vollkommen übergeschnappt |
|
|
| nacktmull70 hat folgendes geschrieben: |
Meine Befürchtung ist allerdings, dass die ND unter "5. Zwerg von links, keinen Aufwand wert" archiviert haben, und wir ihn trotzdem noch weiter am Hals haben werden. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt... |
Na ich weiß nicht...
Teheran schiebt Norbert schon als ihren Zeugen ins Rampenlicht
http://english.farsnews.com/newstext.php?nn=9102112741
Und der Direktor für int. Beziehungen des Simon Wiesenthal Center fordert Darabos zum Rücktritt auf.
| Zitat: | | At the EU human rights agency in Vienna, Samuels said Darabos's attacks on Israel meet the definition of the EU’s classification of modern anti-Semitism, saying it also is disturbing "when you take into context his statement playing down the Iranian threat." He continued, "I wonder how Gulf leaders feel about the Austrian defense minister playing down the Iranian threat. They are in the line of fire." |
http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=271125
Die Luft wird dünner.... _________________ Eurofighter Typhoon Die modernste Technik ist doch nicht blöd, Mann!
------------------------
Martin Rosenkranz
www.airpower.at
Editor-in-Chief |
|
| Nach oben |
|
 |
Viper ist immer hier

Anmeldungsdatum: 07.08.2004 Beiträge: 6090
|
Verfasst am: Do Mai 24, 2012 20:19:37 Titel: der gute Ortner |
|
|
schreibt dem Darabos eine "quer" in der "Die Presse"...
fürchte aber das wird nicht viel nützen, diese Pfeife, diese Karikatur eines Verteidigungsministers, wird uns Steuerzahlern wohl noch länger mit einem Ministergehalt auf der Tasche liegen und der Reputation unseres Landes schweren Schaden zufügen...
| Zitat: |
Will der Verteidigungsminister sein Land verteidigen, geht er auf der Stelle
CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)
Norbert Darabos verharmlost jenen zweiten Holocaust, den der Iran am vergangenen Wochenende hochoffiziell angekündigt hat. So jemand kann nicht einmal hierzulande im Amt bleiben.
Quergeschrieben
Mit dankenswerter Offenheit beseitigte die offizielle staatliche iranische Nachrichtenagentur „Fars“ am vergangenen Sonntag sämtliche allfälligen Unklarheiten darüber, wie der Iran mit seinen jüdischen Nachbarn im Nahen Osten zu verfahren gedenkt.
„Die iranische Nation,“ so zitiert die Agentur den Chef des iranischen Generalstabes, Generalmajor Hassan Firuzabadi, „steht zu ihrem Anliegen der völligen Vernichtung Israels“ (im englischen Originaltext heißt das „full annihilation“). Das „zionistische Regime“, so erläutert der Teheraner Spitzenmilitär in der Aussendung bildhaft weiter, sei „ein Krebsgeschwür, das herausgeschnitten werden muss und wird“.
Das lässt nun zwei Interpretationen offen. Entweder Herr Firuzabadi wurde Opfer eines fiesen Übersetzungsfehlers – was Europas antisemitisches linkes Milieu in derartigen Fällen ja immer wieder behauptet – und hat in Wahrheit gegenüber „Fars“ gescherzt, er hätte „furchtbar gern mal wilden #### mit einer knackigen jungen Israelin am Strand von Tel Aviv“.
Oder aber die staatliche Agentur hat korrekt übersetzt, was der höchste Militär der islamischen Republik Iran vor zahlreichen Zuhörern von sich gegeben hat: Dass die islamofaschistische Diktatur, wie ja auch von deren Präsidenten Ahmadinejad immer wieder vorgetragen, furchtbar gerne endlich jenen Holocaust veranstalten würde, den sie ansonsten leugnet.
Doch zum Glück kann Israel trotzdem erleichtert aufatmen. Der Grund dafür heißt Norbert Darabos, ein im ganzen südlichen Burgenland weltberühmter sozialdemokratischer Militärstratege. Nur einen Tag vor der Ankündigung des iranischen Generalmajors, Israel auslöschen zu wollen, erklärte Darabos nämlich in dieser Zeitung: „Zudem stellt Israel offenbar Außenfeinde wie den Iran (...) in den Vordergrund, um von inneren sozialen Problemen abzulenken.“
Da wird vermutlich ein Aufatmen der Erleichterung von der libanesischen Grenze im Norden bis nach Eilat im Süden des „zionistischen Gebildes“ gegangen sein. Denn offenbar weiß Herr Darabos besser, viel besser als der iranische Generalstabschef, was Teherans militärische Führung will: nur spielen, sozusagen. Dass der Iran ganz offiziell ankündigt, den Judenstaat militärisch (also in der Praxis: mit Nuklearwaffen) auszulöschen, stellt Darabos als eine Art Finte der israelischen Regierung dar, um „von sozialen Problemen abzulenken“.
Sollte Darabos nicht besser als das iranische Regime wissen, was das iranische Regime beabsichtigt – was doch eher nicht so wahrscheinlich ist – stellt sich die Frage, was den Mann dazu antreibt, die Republik Österreich, auf die er vereidigt ist, international der Lächerlichkeit preiszugeben. Anders als Günther Grass, der ja unlängst durch ganz ähnliches Gerülpse im israelisch-iranischen Kontext ungut aufgefallen ist, kann der 48-jährige Verteidigungsminister ja noch nicht auf Demenz plädieren, auch wenn sich seine Einlassung so anhört.
Dass Darabos bloß das teilweise latent antisemitische Milieu SPÖ-wählender Migranten in Wien bedienen will, ist eher unwahrscheinlich. Das erledigen nämlich ohnehin schon SPÖ-Politiker wie Omar al-Rawi, gern auch bei Demos der Hamas in Wien, ganz virtuos. Aber vielleicht ist der ja gerade auf Urlaub und Darabos musste kurzfristig einspringen.
Reaktionen senden Sie bitte direkt an: debatte@diepresse.com
Zum Autor:
Christian Ortner ist Kolumnist und Autor in Wien. Er leitet „ortneronline. Das Zentralorgan des Neoliberalismus“.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.05.2012) |
http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/760751/Will-der-Verteidigungsminister-sein-Land-verteidigen-geht-er-auf |
|
| Nach oben |
|
 |
maro Administrator


Anmeldungsdatum: 24.07.2004 Beiträge: 2686 Wohnort: N48°204014 E16°344988
|
Verfasst am: Do Mai 24, 2012 22:28:16 Titel: Re: der gute Ortner |
|
|
| Viper hat folgendes geschrieben: | schreibt dem Darabos eine "quer" in der "Die Presse"...
fürchte aber das wird nicht viel nützen, diese Pfeife, diese Karikatur eines Verteidigungsministers, wird uns Steuerzahlern wohl noch länger mit einem Ministergehalt auf der Tasche liegen und der Reputation unseres Landes schweren Schaden zufügen...
|
Das ist egal
Ortner hat recht
Norbert bedient erfolgreich die latent vorhandene antisemitische Grundtendenz - und nicht nur bei Mohammeds-Anhängern, sondern natürlich auch bei den Altösis....
Waldheim-Retro-Reziprozität.....quasi
Und wie erfolgreich das ist, kannst im Standard-Forum beobachten.
Wenns gegen die USA und Israel geht, dann werden aus eingefleischten Atomkraftgegnern in einem Augenblick Fans der Mullah-Atombombe. _________________ Eurofighter Typhoon Die modernste Technik ist doch nicht blöd, Mann!
------------------------
Martin Rosenkranz
www.airpower.at
Editor-in-Chief |
|
| Nach oben |
|
 |
John Galt ist immer hier


Anmeldungsdatum: 15.01.2005 Beiträge: 1229
|
Verfasst am: Do Mai 24, 2012 22:59:08 Titel: |
|
|
So einen Kommentar eines österreichischen Politikers fand ich eigentlich längst überfällig, darüber bin ich nicht wirklich überrascht, bedenkt man wieviele Stammtischbauer in der österreichischen Politik landen.
Aber ausgerechnet wieder der Bertl?
Then again, nein, ich bin doch nicht überrascht. _________________ "What is the moral code of altruism? That man has no right to exist for his own sake, that service to others is the only justification of his existence, and self-sacrifice is his highest moral duty, virtue and value." |
|
| Nach oben |
|
 |
Viper ist immer hier

Anmeldungsdatum: 07.08.2004 Beiträge: 6090
|
Verfasst am: Fr Mai 25, 2012 10:26:19 Titel: ja...so is es... |
|
|
maro hat geschrieben:
| Zitat: | ...Und wie erfolgreich das ist, kannst im Standard-Forum beobachten.
Wenns gegen die USA und Israel geht, dann werden aus eingefleischten Atomkraftgegnern in einem Augenblick Fans der Mullah-Atombombe... |
es ist "mainstream" geworden..
dazu ein leider immer hochaktueller Beitrag vom Henryk M. Broder..
http://www.welt.de/politik/ausland/article13903849/Die-Endloesung-der-Israel-Frage.html |
|
| Nach oben |
|
 |
JCStennis ist immer hier


Anmeldungsdatum: 07.02.2009 Beiträge: 945 Wohnort: Wien
|
Verfasst am: Di Mai 29, 2012 02:05:17 Titel: |
|
|
grundsätzlich glaube ich ja auch, dass der bundesbertl mit seiner einschätzung falsch liegt (israel wird nicht so heftig säbelrasseln, nur damit die USA ihre militärische unterstützung weiterführt, das ist ja sowieso gesichert).
aber über jeden, der israel kritisiert - wie deppert auch immer - mit der antisemitismuskeule herzufallen, ist ja echt "fadesse oblige". sakrosankt ist niemand - israel nicht (ja, es passieren "notwehrüberschreitungen"), die palästinenser nicht (auch wenn sie mit noch so vielen zivilen opfern durch israelische gewalt wacheln), iran nicht, USA nicht, ... _________________ Check six!
Die Friedhöfe sind voll mit Unersetzlichen. |
|
| Nach oben |
|
 |
maro Administrator


Anmeldungsdatum: 24.07.2004 Beiträge: 2686 Wohnort: N48°204014 E16°344988
|
Verfasst am: Di Mai 29, 2012 13:10:00 Titel: |
|
|
| JCStennis hat folgendes geschrieben: |
aber über jeden, der israel kritisiert - wie deppert auch immer - mit der antisemitismuskeule herzufallen, ist ja echt "fadesse oblige". sakrosankt ist niemand - israel nicht (ja, es passieren "notwehrüberschreitungen"), die palästinenser nicht (auch wenn sie mit noch so vielen zivilen opfern durch israelische gewalt wacheln), iran nicht, USA nicht, ... |
Wie hat ND gesagt - er ist "Antifschist reinsten Wassers"...freut mich für ihn - das waren die Sowjets auch und heißt somit nichts anderes als dass man sehr wohl parallel dazu auch Antisemit sein kann. Nicht mit der Inbrunst wie AH aber wenns wer anderer erledigt...who cares.
Moskau hat die Juden auch Emigrieren lassen und parallel dazu die Araber mit Waffen versorgt um sie umzubringen.
Der Moskau-Bodenküsser-Fraktion trau ich alles zu - die stecken Ideologisch bis zum Unterkiefer im Dreck... _________________ Eurofighter Typhoon Die modernste Technik ist doch nicht blöd, Mann!
------------------------
Martin Rosenkranz
www.airpower.at
Editor-in-Chief |
|
| Nach oben |
|
 |
John Galt ist immer hier


Anmeldungsdatum: 15.01.2005 Beiträge: 1229
|
Verfasst am: Mi Mai 30, 2012 22:01:19 Titel: |
|
|
| Zitat: | | A resignation is not being discussed in Austria. The minister has, in contrast, received support. |
Not surprised. _________________ "What is the moral code of altruism? That man has no right to exist for his own sake, that service to others is the only justification of his existence, and self-sacrifice is his highest moral duty, virtue and value." |
|
| Nach oben |
|
 |
Viper ist immer hier

Anmeldungsdatum: 07.08.2004 Beiträge: 6090
|
Verfasst am: Do Mai 31, 2012 13:22:13 Titel: "Kleine Nachhilfestunde für |
|
|
den Umnachteten..."
| Zitat: | ..Eine kleine Nachhilfestunde für den Umnachteten
29. Mai 2012 | Autor: Christian Ortner
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck warnt bei seinem Staatsbesuch in Israel heute ausdrücklich vor der “Bedrohung” Israels durch das iranische Atomwaffenprogramm. Hätte er vorher den österreichischen Verteidigungsminister Darabos (SPÖ) konsultiert, so wüsste er, dass diese angebliche Bedrohung ja nur eine Finte der israelischen Regierung ist, um von “sozialen Problemen” abzulenken, wie Darabos das kürzlich umnachtet formulierte. Dass Darabos wenigstens angesichts der Gauck-Rede begreift, warum er rücktrittsreif ist, darf leider nicht erwartet werden. |
http://www.ortneronline.at/?p=17374#more-17374 |
|
| Nach oben |
|
 |
Viper ist immer hier

Anmeldungsdatum: 07.08.2004 Beiträge: 6090
|
Verfasst am: Do Mai 31, 2012 20:11:42 Titel: und der gute Ortner hat sich |
|
|
nun mal "verbissen" ins Thema..
und das ist gut so..
| Zitat: |
Was ist 67 Jahre nach dem Untergang des Faschismus ein „Antifaschist“?
CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)
Ein Antifaschismus, der die Drohungen der Islamofaschisten gegen Israel verharmlost, verkommt zur eitlen ideologischen „Niemals vergessen“-Pose ohne jeglichen Nutzwert.
Es war ein höchst beachtenswertes Argument, mit dem sich Norbert Darabos jüngst gegen den Vorwurf stellte, er habe die iranischen nuklearen Vernichtungsambitionen gegenüber dem Judenstaat verharmlost („Israel stellt offenbar Außenfeinde wie den Iran in den Vordergrund, um von inneren sozialen Problemen abzulenken“).
Er sei, ließ der SPÖ-Verteidigungsminister zur Verteidigung seiner selbst daraufhin über sein Büro verlauten, nämlich ein „prononcierter Antifaschist “ (so ein Brief des Ministerbüros an die „Jerusalem Post“). Nun soll man Darabos' heldenhaftes Bekenntnis zum Antifaschismus anno 2012, also eh nur 67 Jahre nach dem Untergang des Faschismus in Europa, nicht geringschätzen. Zwar hat der deutsche Maler und Denker Anselm Kiefer für solche Fälle bemerkt: „Man kann nicht in einer Zeit, in der es nicht viel kostet, anti- zu sein, für sich ein Wort in Anspruch nehmen, das nur Sinn hat in einer Zeit, in der es das Leben gekostet hat, antifaschistisch zu sein.“
Stimmt. Aber schließlich ist es noch nicht gar so lang her, dass in sozialistischen Alleinregierungen nicht so sehr „prononcierte Antifaschisten“ vertreten waren, sondern ehemalige Nazis und SS-Männer mit SPÖ-Parteibuch; wohingegen erprobte Antifaschisten wie Simon Wiesenthal in der SPÖ nicht sonderlich geschätzt waren.
So besehen ist Herrn Darabos „lupenrein“ antifaschistische Gesinnung durchaus ein gewisser Fortschritt, jedenfalls für die hiesige Sozialdemokratie. Trotzdem ist es schon irgendwie eigenartig, dass der Antifaschismus, wie er im Milieu des SPÖ-Ministers gepflegt wird, ausschließlich tote Juden vor meist auch schon ziemlich toten Faschisten und Nazis beschützt; wohingegen dieser zeitgenössische Antifaschismus nichts dabei findet, die offiziell verkündeten Pläne der heutigen Islamofaschisten in Teheran für einen zweiten Holocaust an noch lebenden Juden zu verharmlosen, zu relativieren und damit letztlich leichter durchführbar zu machen.
Jenes pathetisch vorgetragene „Niemals vergessen“, mit dem sich führende sozialdemokratische Antifaschisten an hohen antifaschistischen Feiertagen feierlich gegenseitig die Lupenreinheit ihres Antifaschismus zertifizieren, hindert diesen Typus linker Antifaschisten im Einzelfall ja auch nicht daran, sich bei passender Gelegenheit und Opportunität mit jenen Palästinensergruppen gemein zu machen, die sich zum Ziel gesetzt haben, das teilweise Versagen der Nazis bei der vollständigen Ausrottung der Juden nachträglich zu beheben.
Aber ein Antifaschismus, der sich auf eine gefällige Pose reduziert, die ohne jede Auswirkung auf die Wirklichkeit bleibt – also etwa angesichts der islamofaschistischen Bedrohung Israels aus dem Iran–, kann keinen wirklichen moralischen Mehrwert beanspruchen. Ein solcher Antifaschismus, der den neuen Faschismus nicht sieht oder nicht sehen will, selbst wenn die neuen Faschisten ihre Absichten öffentlich machen, degeneriert zur hohlen Phrase – ungefähr so substanziell wie ein Luftballon ohne Hülle. Auch mit dem Transparent „Niemals vergessen“ kann man sich die Sicht auf die Wirklichkeit verstellen, wenn man darauf Wert legt.
Antifaschismus, hat der deutsche Politologe Manfred Funke einmal gespottet, sei „eine politische Allzweckwaffe mit Blendcharakter“. Norbert Darabos hat dafür gerade den Wahrheitsbeweis angetreten.
Reaktionen senden Sie bitte direkt an: debatte@diepresse.com
Zum Autor:
Christian Ortner ist Kolumnist und Autor in Wien. Er leitet „ortneronline. Das Zentralorgan des Neoliberalismus“. |
http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/762231/Was-ist-67-Jahre-nach-dem-Untergang-des-Faschismus-ein-Antifaschist |
|
| Nach oben |
|
 |
Uwe ist sehr oft hier

Anmeldungsdatum: 02.08.2004 Beiträge: 31 Wohnort: Innsbruck
|
Verfasst am: Mo Jun 04, 2012 20:54:48 Titel: |
|
|
| Wobei, Bertl hin oder her, weder der Herr Ortner, noch der Herr Henrik M. Broder ein Ausbund an Neutralität sind... |
|
| Nach oben |
|
 |
Viper ist immer hier

Anmeldungsdatum: 07.08.2004 Beiträge: 6090
|
Verfasst am: Mo Jun 04, 2012 22:17:27 Titel: es geht auch nicht um "Neutralität" |
|
|
zwischen einem demokratischen Rechtsstaat wie es Israel ist, und einer klerikalfaschistischen Diktatur, die Terror exportiert und ihre Bürger drangsaliert wie es das Regime im Iran ist..
wie kann man da neutral sein...???? |
|
| Nach oben |
|
 |
Uwe ist sehr oft hier

Anmeldungsdatum: 02.08.2004 Beiträge: 31 Wohnort: Innsbruck
|
Verfasst am: Di Jun 05, 2012 11:32:06 Titel: |
|
|
Nun, wenn man eine Lage analysiert, dann sollte man es wenigstens versuchen.
Sonst neigt man dazu, auf einem Auge blind zu sein und das kann gefährlich werden. Die Geschichte hat es oft genug gezeigt.
In anderen Ländern wird die Debatte weit weniger schwarz/weiß geführt. Siehe dazu die aktuelle Diskussion um deutsche U-Boote für Israel... |
|
| Nach oben |
|
 |
George Sears ist immer hier

Anmeldungsdatum: 08.10.2011 Beiträge: 358
|
|
| Nach oben |
|
 |
Viper ist immer hier

Anmeldungsdatum: 07.08.2004 Beiträge: 6090
|
|
| Nach oben |
|
 |
Frank ist immer hier

Anmeldungsdatum: 08.12.2004 Beiträge: 1165
|
Verfasst am: Mo Aug 13, 2012 20:48:39 Titel: |
|
|
Das euer wappler auch als 'sport minister' unfaehig ist
sah man/fau ja die letzten zwei wochen in London!
BTW: Canada 18, Austria 0! |
|
| Nach oben |
|
 |
Frank ist immer hier

Anmeldungsdatum: 08.12.2004 Beiträge: 1165
|
Verfasst am: Mi Okt 24, 2012 21:11:38 Titel: Darabos interview in der Presse online 24 10. |
|
|
Lests euch dies durch.
Darin auch eine frage zum besuch in der US & A naechste woche,
ideen fur Nato usw. |
|
| Nach oben |
|
 |
Lord Helmchen ist immer hier


Anmeldungsdatum: 24.07.2004 Beiträge: 1742 Wohnort: Dornbirn, Vlbg., Österreich, Europa, Dreckskugel
|
Verfasst am: Mi Okt 24, 2012 23:15:38 Titel: |
|
|
Der Volltrottel glaubt den Mist auchnoch.......
Das ist Unglaublich! _________________ "I wish I was a neutron bomb, for once I could go off!" |
|
| Nach oben |
|
 |
|