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J.S.
schaut öfters hier rein
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Anmeldungsdatum: 30.07.2004
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: Do Mai 03, 2007 19:34:11 
Titel: Wolf über News
Antworten mit Zitat

Wolf heute via OTS zur neuesten "NEWS-Enthüllung"

Wolf: "News betreibt tendenziöse Berichterstattung und lässt journalistische Sorgfaltspflicht vermissen!"

Utl.: Vorläufig suspendierter Air-Chief wehrt sich gegen anhaltende,
tendenziöse Berichterstattung des Magazins News =

Wiener Neustadt (OTS) - In der heute, Donnerstag, erschienenen Auflage der Zeitschrift News wurde Mag. Erich Wolf, dem vorläufig suspendierten Air-Chief des Österreichischen Bundesheeres, vorgeworfen, in einer Red Bull Airshow GmbH bis 2004 beschäftigt bzw. damit bei einer Firma im Eigentum von Red Bull angemeldet gewesen zu sein. Red Bull selbst hat diese Darstellung noch am Mittwoch zurückgewiesen und festgehalten, dass bereits im Mai 2000 der Firmenwortlaut auf "The Flying Bulls GmbH" geändert wurde, die Firmenbuch-Eintragung Wolfs als Geschäftsführer gelöscht und der Firmensitz nach Salzburg verlegt wurde. Es habe damit für Wolf auch keine Tätigkeit für Red Bull gegeben, betonte Red Bull nach Veröffentlichung dieser Vorwürfe durch News. Seine einzige Tätigkeit im Zusammenhang mit der Red Bull Airshow GmbH sei die Organisation der Red Bull Airshow 1997 ("Der Halbe Horizont") in Wiener Neustadt gewesen.

"Obwohl Red Bull bereits am Mittwoch die Fakten offiziell und öffentlich klargestellt hat, wird diese Geschichte trotzdem als große ´Enthüllung´ veröffentlicht und weiterhin in der Online-Ausgabe präsentiert. Ich betone unmissverständlich: Auch diese Vorwürfe von News sind unwahr und entbehren jeglicher Grundlage: ich habe, wie im Untersuchungsausschuss wahrheitsgemäß ausgesagt, bereits im Frühjahr 2000 alle Funktionen zurückgelegt und zwar mit Antrag an das Firmenbuch vom 10. April 2000. Die Änderung der Gewerbeberechtigung oblag dem neuen Geschäftsführer", so Mag. Erich Wolf zu den jüngsten Vorwürfen.

"Aber es vergeht ja fast keine Woche, in dem nicht von News Unterstellungen oder mit dem Eurofighter willkürlich konstruierte Zusammenhänge als angebliche Enthüllung veröffentlicht werden, und dies jeweils ohne eine fundierte, der journalistischen Sorgfaltspflicht gerechten Recherche bzw. einen Gegencheck mit den Betroffenen gemacht zu haben. Erst vorige Woche wurde behauptet, ich hätte 'für den EADS-Konzern geworben' bzw. den Eurofighter 'bejubelt' - auch dies entspricht in keiner Weise den Tatsachen. Ich fordere News auf, diese einseitige Menschenhatz zu beenden", sagte Wolf im Zusammenhang mit der anhaltend tendenziösen Berichterstattung von News.

Für Wolf sei auch bereits ein bemerkenswerter Zusammenhang zwischen Vorankündigungen von News und Aussagen des Abgeordneten Kräuter erkennbar, und dies nahezu wöchentlich. "Es ist bereits ein auffälliges Zusammenspiel: News veröffentlicht jede Woche aufs Neue unbewiesene und aus dem Zusammenhang gerissene Behauptungen und nur wenige Minuten später nützt Kräuter diese für eigene, parteipolitische Zwecke. Diesmal versteigt er sich sogar zur Formulierung 'Kriminalfall Wolf' und versteckt sich gleichzeitig hinter seiner Abgeordneten-Immunität. Dieses Spiel ist jedoch mehr als durchsichtig", so Wolf.

"Ich verstehe ja sogar die SPÖ"

"Ich verstehe ja sogar die SPÖ und Herrn Bundesminister Darabos, wenn derzeit aus politischen Motiven heraus ein Grund für einen Vertragsausstieg gesucht wird. Es wird aber nicht gelingen, mich bzw. mein Wirken zum Grund für einen Ausstieg aus der Eurofighter-Beschaffung zu machen. Ich habe mir nichts vorzuwerfen und ein reines Gewissen. Das werden auch die Herren Kräuter und Co. zur Kenntnis nehmen müssen", sagte Wolf abschließend.
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CHH
int. Luftfahrtjournalist
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 1553
Wohnort: Groß-Enzersdorf

BeitragVerfasst am: Fr Mai 04, 2007 09:24:26 
Titel: Uiuiuiuiui.....
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www.orf.at
Zitat:
WKÖ kannte Steininger als Eurofighter-Repräsentanten
In der Eurofighter-Affäre sind neue Dokumente aufgetaucht, die den EADS-Lobbyisten Erhard Steininger weiter ins Zentrum rücken. Aus zwei der APA vorliegenden Briefen vom 7. Dezember 2001 an zwei in die Beschaffung involvierte Beamte des Verteidigungsministerium geht hervor, dass Steininger der Wirtschaftskammer (WKÖ) als "offizieller Repräsentant für Österreich in Bezug auf die Beschaffung Abfangjäger" bekannt war.

"Offizieller Repräsentant"
In den Schreiben der "Arbeitsgemeinschaft Sicherheit und Wirtschaft" in der WKÖ heißt es wörtlich: "Wir erlauben uns höflichst mitzuteilen, dass uns die Fa. EADS - Eurofighter - durch Ihren Generaldirektor, Herrn Aloysius Rauen, mitgeteilt hat, dass Herr Erhard Steininger (Teichgasse 7, A 3400 Klosterneuburg) ihr offizieller Repräsentant für Österreich in Bezug auf die Beschaffung Abfangjäger ist."

Gezeichnet sind die Briefe von Rudolf Lohberger, Geschäftsführer der ARGE Sicherheit und Wirtschaft und der für Gegengeschäfte zuständigen ARGE Offset.

Adressiert sind die Schreiben an Wolfgang Spinka, früherer Leiter der Gruppe Feldzeug- und Luftzeugwesen im Verteidigungsministerium, und Edwin Wall, Leiter der Eurofighter-Vertragsverhandlungen im Verteidigungsministerium.

Rauen auf Distanz zu Steininger
Der Eurofighter-Chef und frühere Leiter von EADS Militärflugzeuge, Aloysius Rauen, hatte sich bei seinem letzten offiziellen Auftritt in Wien von Steininger distanziert und sinngemäß erklärt, dieser hätte mit der Eurofighter GmbH nichts zu tun.

Er betonte bei einer Pressekonferenz, dass Steininger bei EADS unter Vertrag gestanden sei und und keinen Vertrag mit der Eurofighter GmbH gehabt habe. Steininger sei auch kein Vertragsverhandler gewesen, sondern haben nur bei der ersten Verhandlungsrunde "den Weg gewiesen". Er selbst kenne Steininger, sei von ihm aber nie beraten worden, so Rauen vor rund zwei Wochen.


Au weia, also wenn der Erhard doch Eurofighter-Repräsentant war, dann könnte doch die Schmiergeldklausel schlagend werden, und dann wird sicher noch einmal ganz genau bei den Rumpolds und beim suspendierten Herrn Generalmajor Nachschau gehalten werden.

Also ich lehne mich jetzt zurück, und schau mir Blitz und Donner in aller Ruhe an. Und ich denke einmal, dem Norbert wird das einfach WURSCHT sein, wie LRÜ nach dem 30. Juni 2008 stattfindet (und mir langsam auch). Notfalls eben wieder ohne aktive Komponente. Und das gesparte Geld kann die SPÖ ja dann den Studenten und den Witwen und Waisen spenden...

Wie man sich so darauf verlassen kann, das eine Wahl gewonnen wird, und jede Form der öffentlichen Kontrolle vermieden werden kann, und daher so banal Geld herumschiebt, muß mir einer der Herren erklären...
Aber die sind ja alle so "schmallippig" ...
_________________
Wir sind Österreicher. Was bedeutet, daß grundsätzliche Kurskorrekturen und deutliche Prioritätensetzungen nicht unsere Sache sind. Man ist froh, einigermaßen über die Runden zu kommen und Probleme irgendwie auszusitzen. (Zitat v. Alfred Payrleitner)
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Helmut
Administrator
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 3025

BeitragVerfasst am: Fr Mai 04, 2007 09:28:16 
Titel:
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Christian, da im Regierungspakt eine aktive Luftraumüberwachung festgeschrieben ist, wird Zivi das nicht vermeiden können.

Real rauskommen wird das sie max. die EF abbestellen, und dann freihändig zu Wucherpreisen in Schweden ein Gripen-Leasing nehmen.

Dann rinnt die Kohle wieder in die richtigen Kassen. Und wir schreien nach dem nächsten UA.
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CHH
int. Luftfahrtjournalist
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 1553
Wohnort: Groß-Enzersdorf

BeitragVerfasst am: Fr Mai 04, 2007 09:59:45 
Titel: Mit Sicherheit, ....
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bloß ist der depperte Gripen für LRÜ in Österreich wegen seiner mickrigen Beschleunigung und Steigleistung einfach ungeeignet. Der hat die Performance eines Drakens mit dry thrust only.
Die ganzen veröffentlichten Performance-Daten sind wirklich nur Herstellerdaten. Nicht mehr...

Originalaussage eines Saab-Testpiloten des Gripen zu mir in Wiener Neustadt Ende der 90er Jahre:
"Hätten wir angenommen, wir brauchen mehr Performance und hätten wir ein stärkeres Triebwerk eingebaut, hätten wir gleich die F-16 in Lizenz bauen können."
Und ich wünsche unseren Piloten und den Radar Intercept Officers im Berg schon viel Spaß mit den metrischen Höhenmessern und Geschwindigkeitsangaben in der JAS-39A/B! Auf die near-misses mit der Zivilluftfahrt freue ich mich jetzt schon!
Ah so, das hat keiner gewußt? Na geh....
_________________
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pg
ist immer hier
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Anmeldungsdatum: 05.02.2006
Beiträge: 1558

BeitragVerfasst am: Fr Mai 04, 2007 10:59:14 
Titel:
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dass uns die Fa. EADS - Eurofighter

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass das EADS und Eurofighter unterschiedliche Rechtspersönlichkeiten sind.

Mag sein, dass damals die WKO in leichtfertiger Behandlung dieses Umstandes die oben zitierte Ausdrucksweise gefunden hat, um Hersteller und Vertrieb einfacherweise "als eines" zu bezeichnen, was ja auch legitim war, weil man an der Beschaffung eines Flugzeuges und nicht an der Dekonstruktuion von Rechtspersönlichkeiten orientiert war.

Was anderes ist es, wenn HEUTE (nachdem der Sachverhalt erklärt wurde) Journalisten so etwas als Beweis auftischen wollen, dass Steininger doch bevollmächtigter der EF GmbH war. Auf so etwas springen schlichte Gemüter und politisch Einäugige an (so zB. im Standard Forum zu finden).
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Firehawk
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Anmeldungsdatum: 20.02.2007
Beiträge: 64

BeitragVerfasst am: Fr Mai 04, 2007 15:27:29 
Titel: Re: Mit Sicherheit, ....
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CHH hat folgendes geschrieben:
Und ich wünsche unseren Piloten und den Radar Intercept Officers im Berg schon viel Spaß mit den metrischen Höhenmessern und Geschwindigkeitsangaben in der JAS-39A/B! Auf die near-misses mit der Zivilluftfahrt freue ich mich jetzt schon!
Ah so, das hat keiner gewußt? Na geh....


Sollte man die Einheiten heutzutage mit den modernen elektronischen Systemen nicht einfach umschalten können?

Wie ist das beim EF?
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hakö
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Anmeldungsdatum: 05.01.2007
Beiträge: 1293
Wohnort: liebenberg im waldviertel

BeitragVerfasst am: Fr Mai 04, 2007 17:54:24 
Titel: Re: Uiuiuiuiui.....
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also der zivi is so blöd,dass sich sein dickdarm durch den hals in den kopf stülpen und das eigene gehirn fressen müsste.
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Pazifisten sind wie Schafe,die glauben dass der Wolf Vegetarier ist. (Yves Montand)
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