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cattlerepairman
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: Sa Apr 14, 2007 14:08:26 
Titel: Reaktionen - Erich Wolf im Mittagsjournal
Antworten mit Zitat

Dank Audiostreaming habe ich mir gerade das Interview von Frau Waldner mit Generalmajor Wolf angehört.

Ich glaube, dass sich aus der geschickten Aneinanderreihung von privaten und dienstlichen Entscheidungen des Herrn Generalmajor Wolf das von den politischen Meistern gewünschte Bild in der Öffentlichkeit durchaus erzeugen lässt.

Der Grundton des Interviews war für meine Ohren negativ. Das hat sich auch in kleinen Seitenkommentaren geäußert, z.B. wenn die beiden Firmen in die das Ehepaar Wolf Interessen haben, zur Sprache kamen. Anscheinend ist es bereits suspekt, als Beamter überhaupt eine Firma zu haben oder in einer solchen involviert zu sein.

Möglicherweise bin ich altmodisch, aber einen der höchstrangigen Offiziere des ÖBH bereits bei der Eröffnung eines Interviews mit "Herr Wolf" anzusprechen, empfinde ich als beleidigend. Gute Sitte würde es von einem ORF Journalisten verlangen, zumindest eine höflichere und korrektere Anrede zu verwenden - "Herr Gusenbauer" tut es für den Bundeskanzler ja auch nicht.

Über die Fakten an sich kann ich nicht urteilen. Als Außenstehender begibt man sich hier lediglich in das Reich der Spekulation. Tatsache ist, daß weder der Ressortminister noch die übrige Regierung ihre eigenen Spitzenbeamten unterstützt, wenn man es zuläßt, dass lächerliche Fragen, wie etwa die Kosten für ein Buffet, dazu verwendet werden, einen Mann wie Generalmajor Wolf in der Öffentlichkeit vorzuverurteilen und man den Gerüchten mittels Suspendierungsbescheid noch Auftrieb verleiht. Soweit ich es verstehe, gibt es derzeit keine Beweise für ein Fehlverhalten.

Kleingeist, Kleinkariertheit, maßlose Überschätzung der eigenen Wichtigkeit (als Personen und als Land) und der Nestbeschmutzer-Trieb der Alpenzwerge präsentieren wieder allerfeinstes Theater.
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Frank
Gast





BeitragVerfasst am: Sa Apr 14, 2007 15:37:15 
Titel:
Antworten mit Zitat

ich habe diese sendung natuerlich nicht gehoert, aber:

ist eurer staatlicher rundfunk nicht von den sozilaisten kontrolliert
bzw. vergewerkschaftlichten 'beamten' durchsetzt?

das Wold vorverurtielt wird geht der gedankenlinie eines
Viktor Ostrovsky's "By way of lies and deception" nach.
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senator
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Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 669

BeitragVerfasst am: Sa Apr 14, 2007 16:14:32 
Titel: An cattlerpairman
Antworten mit Zitat

Herzlichen Glückwunsch zu deinem obigen Beitrag.

Wort für Wort richtig, wahr und treffend.
Leider ist dies trotzdem noch kein Weg aus der Misere, aber doch zumindest ein guter Versuch, uns allen die Augen zu öffnen und auch selbst ein bißchen mehr Courage zu zeigen.
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hakö
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Anmeldungsdatum: 05.01.2007
Beiträge: 1293
Wohnort: liebenberg im waldviertel

BeitragVerfasst am: Sa Apr 14, 2007 16:41:38 
Titel:
Antworten mit Zitat

hab aus termingründen das interview wolfs nicht gehört.
kann es wer bitte ins forum stellen?
_________________
Pazifisten sind wie Schafe,die glauben dass der Wolf Vegetarier ist. (Yves Montand)
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plusdb
schaut öfters hier rein
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Anmeldungsdatum: 14.04.2007
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: Sa Apr 14, 2007 17:13:53 
Titel:
Antworten mit Zitat

Hallo,

Zitat:
Möglicherweise bin ich altmodisch, aber einen der höchstrangigen Offiziere des ÖBH bereits bei der Eröffnung eines Interviews mit "Herr Wolf" anzusprechen, empfinde ich als beleidigend.


In den letzten TV-Konfrontationen vor der Wahl wurde definitiv auf die Titel vor dem Namen verzichtet. Finde ich auch persönlich gut so. Diese Titelreiterei in Österreich ist schon längst obsolet und eigentlich nur lächerlich. Respekt äußert sich für mich im Fragestil und der Art, die einem während des Interviews entgegengebracht wird, nicht in der Erwähnung eines Major, Mag. Dr. etc.



Zitat:
Anscheinend ist es bereits suspekt, als Beamter überhaupt eine Firma zu haben oder in einer solchen involviert zu sein.


Dies ist nicht suspekt, sondern arbeitsrechtlich schwer bedenklich.
Es ist kein Problem, an einer Kapitalgesellschaft beteiligt zu sein (wenn keine Geschäftsführungsfunktion), auch Kommanditist zu sein, ist kein Problem, aber sobald jemand in einer Gesellschaft wesentlich zur "Willensbildung" beiträgt (dies tut man als Komplementär/ Gesellschafter in der OG/Geschäftsführer in der GmbH/AG), so ist dies NICHT vereinbar und ist arbeitsrechtlich ein EINWANDFREIER Kündigungsgrund.

Dass die gelebte Praxis durch Freunderlwirtschaft anders aussieht, ist tlw. eine andere Geschichte, aber:

1) Hr. Wolf war jahrelang OG-Gesellschafter und es hat KEINEN gestört.
2) Im Jahr 2000 wird er auf einmal Kommanditist, zufälligerweise fällt der Zeitpunkt mit der Wahl der neuen Regierung zusammen.

Politik ist bei sowas ein grausames Spiel und man kann sich teilweise auf seine Parteifreunde von früher (=die roten Genossen) trotz erfolgter Machtübernahme und Umfärbung des Ressorts nicht mehr verlassen, wenn ein billiges Bauernopfer gesucht wird.

Dies haben sie eindeutig gefunden.
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pg
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Anmeldungsdatum: 05.02.2006
Beiträge: 1558

BeitragVerfasst am: Sa Apr 14, 2007 19:22:06 
Titel: @ plusdb
Antworten mit Zitat

Ich kann Deinen Ausführungen nicht ganz folgen:

1.) Das Arbeitsrecht ist ein Sonderrecht der unselbstständigen Erwerbstätigen.

2.) Als Kommanditist (übrigens eine Personen- und keine Kapitalgesellschaft) ist er als solcher grundsätzlich von der Geschäftsführung ausgeschlossen.

3.) ad Willensbildung: Es gäbe in Österreich kaum Kleinbetriebe z.B. als GmbH konstituiert, ohne "geschäftsführende Gesellschafter" (also Geschäftsführer und Gesellschafter unipersonal). Wo da die Unvereinbarkeit stattfindet ist mir rätselhaft.

Nicht mißverstehen, ich halte eine Nebenbeschäftigung dieser Art auch für problematisch, aber rechtlich ist sie einwandfrei. (sowohl gesellschaftsrechtlich aus auch vom Beamtendiensrecht).

cattlerepairman hat folgendes geschrieben:
Ich glaube, dass sich aus der geschickten Aneinanderreihung von privaten und dienstlichen Entscheidungen des Herrn Generalmajor Wolf das von den politischen Meistern gewünschte Bild in der Öffentlichkeit durchaus erzeugen lässt.


Mediale Inszenierung eines (gerade noch legal betriebenen?) Rufmordes. Offenbar fühlen sich weder Medien noch Politiker imstande die Berufung bei der Disziplinarbehörde bzw. ein Gerichtsurteil abzuwarten.
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